Kahlschlag an der Rheinuferstraße geplant + + + 150 Bäume werden gefällt + + + 6-spuriger Ausbau zwischen Schönhauser Straße und Ubierring + + +

Liebe Nachbarn, liebe Anwohner, liebe Eigentümer, liebe Vermieter,

herzlich willkommen auf dieser Internetseite!


Ich veröffentliche hier den Protest der Anwohner der Rheinuferstraße, der Baumschützer und der Bürgerinitiativen gegen den geplanten Kahlschlag an der Rheinuferstraße. Außerdem sammele ich relevante Informationen und Artikel (unter Presse) zum Thema und schreibe diese in einen Newsletter (unter Newsletter), zu dem Sie sich gerne anmelden können.


Anlass für die Eröffnung dieser Homepage ist die Tatsache, dass der Rat der Stadt Köln am 25. September 2008 beschlossen hat (unter Informationen):


Die Rheinuferstraße wird zwischen Schönhauser Straße und Ubierring wegen der Nord-Süd-Stadtbahn auf sechs Spuren erweitert. Deswegen werden mehr als 150 Bäume gefällt, damit Platz für die weiteren Spuren entsteht. Der Ausbau soll mögliche Verkehrsprobleme entschärfen, wenn die Nord-Süd-Stadtbahn voraussichtlich ab Mitte 2011 (nach dem Einsturz des Stadtarchives eher Mitte 2012) ebenerdig die vielbefahrene Rheinuferstraße queren wird.


Dieser Ratsbeschluss hat für alle Anwohner der Rheinuferstraße zwischen Ubierring und Schönhauser Straße massive Auswirkungen:

  • wir verlieren fast den kompletten Baumbestand an der Rheinuferstraße, der uns vor dem Autolärm schützt
  • wir werden durch die Straßenarbeiten wieder massive Lärmbelästigungen erdulden müssen, obwohl die Rheinuferstraße gerade erst im August 2008 fertig ausgebaut wurde
  • die Autos rücken durch die weiteren Spuren viel näher an unsere Häuser heran, was gerade für die direkten Anwohner zu mehr Abgasen und Lärmbelästigung führen wird
  • dadurch wird der Wert aller Eigentumswohnungen langfristig sinken, denn wer kauft schon Wohnungen mit Blick auf eine 6-spurige Straße

Alle mir bekannten Aktionen, die geplant sind oder geplant werden, finden Sie unter Aktuelles + Aktionen. Und auf dem Forum dieser Seite können Sie gerne Ihre Meinung veröffentlichen und miteinander diskutieren. Und wenn Sie uns finanziell unterstützen wollen, finden Sie alle Angaben unter Aktionskonto.


Für diese ganze Aktion brauche ich Ihre Hilfe: bitte leiten Sie mir sehr gerne alle relevanten Informationen, Kontakte, Dokumente, Ideen usw. weiter, damit ich Sie gegebenenfalls nach Rücksprache veröffentlichen kann. Bitte mailen Sie mir auch gerne Ihre Meinung und informieren Sie Ihre Nachbarn!


Herzliche Grüße,

Ellen Winter


Reaktionen von Anwohnern

  • Ich bin bei allem dabei, was den Ausbau der Rheinuferstr. verhindern würde....
  • Die Entscheidung des Stadtrates ist eine Unverschämtheit denjenigen gegenüber, die das Innenstadtleben (noch) am Laufen halten. Auf eine zweite Bauphase mit Dreck, Staub, Lärm und anderen Einschränkungen habe ich keine Lust mehr. Da zahle ich meine Steuern lieber an einem anderen Ort, wo der Bürger nicht als lästiges Übel gilt.
  • Gut, dass sich nun also doch Protest gegen den unsäglichen Ratsbeschluss zur Verunstaltung der Rheinuferstraße regt!
  • Ich finde Ihr Anschreiben richtig und wichtig und hoffe, dass es sich zu einer Bürgerinitiative entwickelt.
  • Sie haben meine Befürchtungen und Ängste, die mich beim Lesen dieser Nachricht befallen haben, hundertprozentig wiedergegeben. Als wir vor langer Zeit hier her gezogen sind, war die Reinuferstrasse durch ein dichtes Gebüsch von der Maternusstrasse getrennt. Alles wurde im Laufe der Jahre abgeholzt und die Strasse rückte immer näher, weil immer breiter. Jetzt sollte aber einmal Schluss damit sein, die Fehler der Stadtverwaltung hemmungslos auf die Anwohner und Steuerzahler abzuwälzen.
  • Wir sind bereit, mit Ihnen in den "Kampf" zu ziehen.
  • Ich begrüße Ihre Initiative ausdrücklich. Der ganze Vorgang ist mit erst durch Ihr Rundschreiben bekannt geworden. Ich bin - auch unter Berücksichtigung der Kommunalwahlen im nächsten Jahr - für ein gemeinsames Schreiben an Ratsfraktionen, Bezirksvertretung, RP, OB, Presse u. a. Dabei sollten Umwelt- und Kostengesichtspunkte im Vordergrund stehen.
  • Auch wir geben ein klares Nein zum Ausbau der Straße und beteiligen uns gerne an Aktionen gegen den Ausbau - in welcher Form auch immer.
  • Wie kann es sein, dass dieser Umstand bei der Planung der Nord-Süd-Stadtbahn unberücksichtigt blieb und darüber hinaus die Rheinuferstr. komplett neu umgestaltet wird, um nun noch ein zweites Mal innerhalb kürzester Zeit aufgerissen zu werden? Warum muss eine solche Entscheidung im Hauruckverfahren durch den Stadtrat bugsiert werden? Es erscheint schon fast so als ob da mit einem Tiefbauunternehmen "gedealt" wurde und der typische Kölner Klüngel mal wieder zuschlägt. Um dem weiter nachzugehen, würde es uns interessieren, wer der ursprüngliche Initiator des Ganzen ist.
  • Die Begründung der Stadt, einer Stauung auf der Straße zu entgehen, ist ein Witz: etwaige Stauungen werden doch nicht aufgehoben, sondern nur von der Länge in die Breite gestaucht. Wenn eine Strasse im (vermuteten) 5-Minuten Takt unterbrochen wird, helfen doch auch keine x Spuren nach der Stelle. Was soll danach passieren, wildes Überholen auf allen Spuren?
  • Nicht nur die weitere CO2 Belastung wäre für uns ein Grund zum Auszug, auch die erhöhte Lärmbelastung wäre dann definitiv schon als gesundheitsschädigend anzusehen. Des Weiteren würden auch die Bürger der Stadt einen wichtigen Erholungsweg verlieren. Ein Blick an einem schönen Samstag oder Sonntag aus dem Fenster reicht, um die Bedeutung der Allee als Ausflugsweg und/oder Sportstrecke (Jogger/Radfahrer/Rollerblader) zu erkennen. Hier mag zwar das Gegenargument kommen, dass man ja auf den Weg am Rhein ausweichen kann, dennoch kann doch der Allee einfach nicht der Charme und die kulturhistorische Bedeutung abgesprochen werden.
  • Für Hilfe/Unterstützung stehen wir zur Verfügung - hoffen wir, dass wir nicht dazu gezwungen werden uns als letztes Mittel an die Bäume anzuketten,
  • Ich bin zwar bin der Straßenbausituation hier noch nicht so vertraut, möchte aber unterstützen, dass keine weiteren Bäume dem Straßebauwahn zum Opfer fallen.
  • Wir waren einigermaßen entsetzt über den Beschluss des Kölner Rats, der noch dazu sehr schnell gefasst wurde! Wir stimmen den Gegenargumenten, die Sie aufgeführt haben, voll und ganz zu, fragen uns allerdings, ob es eine realistische Möglichkeit gibt, die Erweiterung der Rheinuferstraße zu verhindern! Gerne sind wir bereit, uns an eventuellen Maßnahmen zu beteiligen und freuen uns über entsprechende Mitteilungen von Ihnen!
  • Wir sind in allen Punkten Ihrer Meinung und würden uns freuen, wenn Sie etwas erreichen würden.
  • Auch ich besitze eine Eigentumswohnung im Siebengebirge und deshalb bin ich natürlich über das v. g. Projekt verärgert!
  • Vielen Dank für die Info und die Mühe mit der Website. Ich hoffe, dass man das absurde Vorhaben noch irgendwie stoppen kann. Meine Unterstützung haben Sie.
  • Vielen Dank für Ihre Information. Die geplanten Maßnahmen finden auch nicht meine Zustimmung.
  • Vielen Dank für Ihre Initiative und ihr Engagement!
  • Zu meinem Entsetzen erfahre ich, dass alle diese schöne Bäume gefällt werden sollen. Ich möchte mich gerne an Ihrer Initiative gegen diesen Kahlschlag beteiligen.