Kahlschlag an der Rheinuferstraße geplant + + + 150 Bäume werden gefällt + + + 6-spuriger Ausbau zwischen Schönhauser Straße und Ubierring + + +

Aktuelles

  • 3.2.2011

    33 Bume hinter der Sdbrcke sollen gefllt werden!!!

    Im Ratsinformationssystem der Stadt Kln sind Detailplne der KVB zu finden (siehe Link unten), aus denen hervorgeht, um welche Bume es sich handelt. Grund fr den Kahlschlag sind die beschlossenen, vorbereitenden Manahmen zur eventuellen spteren Tieferlegung der Strae: Nach Angaben von Fachleuten wre es absolut bertrieben und unntig, tatschlich 33 Linden zu fllen. Es scheint so, dass wesentliche Teile des angeblichen Fllungsbedarfes mit der provisorischen Verkehrsfhrung whrend der Bauzeit begrndet werden. Offensichtlich ist whrend der Bauphase eine 4-spurige Verkehrsfhrung geplant. Erforderlich ist dieser Umfang nicht. Im sdlichen Teil der Rheinuferstrae wird ganzjhrig tglich nachgewiesen, dass ein Reiverschluss zur Einspurigkeit problemlos funktioniert. Selbst wenn man fr die Fahrbahnwechsel 2 x 5 Bume ansetzen wrde, wrden sich maximal 25 betroffene Bume ergeben, wovon sich 12 vom Mittelstreifen Sd auf den Mittelstreifen Nord Grobaumverpflanzen lieen. Darum ist der Appell der Brgerinitiative Rheinuferstrae, des Netzwerks Brger fr Bume und von Kein-Kahlschlag: Wenden Sie sich an die Politiker Ihres Stadtteils oder an die Presse und fordern Sie einen Stopp der geplanten unntigen Fllungen. Fordern Sie eine angemessene Variante. Unser Bndnis untersttzt ausdrcklich die Entscheidung fr die vorbereitenden Manahmen, aber berflssigen Baumfllungen werden wir uns in gleicher Weise in den Weg stellen wie dem 6-spurigen Ausbau.

     


  • 25.11.2010

    Wir freuen uns!

    Nach der Ratsentscheidung vom 25.11.2010 freuen sich die Brgerinitative Rheinuferstrae, das Netzwerk Brger fr Bume und kein-kahlschlag, dass die Entscheidung fr vorbereitende Manahmen und nicht sofort die Entscheidung fr einen Tunnel gefallen ist.

     


  • 24.11.2010

    CDU zu Mediationsverfahren zur Rheinuferstrae

    Der Vorsitzende des Ausschusses fr Stadtentwicklung, Karl Jrgen Klipper, fordert mehr Brgerbeteiligung bei groen Planungsverfahren. Richtig eindeutig ist seine Aussage meines Erachtens nicht, zumindest nicht in dem wiedergegebenen Ausschnitt aus dem Interview in der Klnischen Rundschau: "Frage: Begren Sie die SPD-Forderung nach einem Mediationsverfahren zur Rheinuferstrae? Antwort: Da gehen die Interessenlagen weit auseinander. Manche wollen auf keinen Fall die Sechsspurigkeit, andere sagen: Blo keine Bume umhauen. Wieder andere wollen zgig in die Stadt fahren. Bei solch groen Infrastrukturprojekten sollten die Interessen der Gesamtstadt im Vordergrund stehen". Heit das nun ja oder nein? Wie finden denn Sie, liebe Leser von kein-kahlschlag, den Vorschlag eines Mediationsverfahrens?

     


  • 22.11.2010

    Brgerversammlung im Stollwerck

    Die hier verlinkten Artikel fassen meines persnlichen Eindrucks nach ganz gut die Stimmung auf der zweistndigen BISA-Veranstaltung zusammen:

    Artikel aus "meine sdstadt" Rheinuferstrae spaltet die Sdstadt

    Artikel "KSTA" Tunnel bleibt in der Kritik

    Jetzt bin ich gespannt auf die Ergebnisse am kommenden Donnerstag im Rat. Werden die Parteien sich zumindest auf vorbereitende Manahmen einigen?


  • 17.11.2010

    Wie realistisch ist die Idee einer Wasserbuslinie auf dem Rhein?

    Endlich greift mal eine Zeitung das Thema "Wasserbuslinie" auf. Vor allen Dingen die Grnen mchten damit den Verkehr auf der Rheinuferstrae entlasten. Die Klnische Rundschau fragt bei der KD nach, wie sinnvoll solch eine Einrichtung sein knnte. Laut KD rechnet sich so etwas nicht. Auerdem wrde die Linie auch ziemlich langsam sein: "Wer sich auf dem Rhein im Wasserbus fortbewegen wolle, der muss aufgrund der Strmung unter Umstnden viel Zeit mitbringen, meint sie". Mit einem Btchen auf dem Rhein fahren ist sicher nett, aber ob es ein realistischer Vorschlag zur Vermeidung der Staus vor einer ebenerdigen Kreuzung von Autos und Nord-Sd-Stadtbahn ist, bleibt fragtlich.

     


  • 17.11.2010

    SPD schlgt Mediationsverfahren vor!

    Am Ende des hier verlinkten Artikels findet sich ein interessanter Vorschlag der SPD: "Falls in Zukunft die Einfhrung eines Fnf-Minuten-Taktes fr die Stadtbahn geplant und dann auch erneut ber den Tunnel diskutiert werde, wollen die Sozialdemokraten vor einer Entscheidung ein Mediationsverfahren mit den Brgern starten. Es gibt in der ganzen Debatte kein richtig und kein falsch, betonte SPD-Fraktionschef Martin Brschel. Es ist ein Abwgen von Gtern und Umstnden. Ein guter Vorschlag, finde ich!

     


  • 17.11.2010

    Mehrheit im Rat fr vorbereitende Tunnel-Manahmen

    Jetzt schreibt auch der KSTA, dass die SPD sich fr vorbereitende Manahmen fr den mglichen Bau eines Tunnels ausgesprochen hat. Daraus folgt laut KSTA: "Da CDU und FDP ohnehin fr einen Tunnel pldieren, scheint eine Mehrheit im Rat zumindest fr diese rund sechs Millionen Euro teure Vorsorgemanahme gesichert".

     


  • 15.11.2010

    SPD fr vorbereitende Tunnel-Manahmen

    Laut eines Artikels in der Rundschau ist die SPD durchaus bereit, sich fr vorbereitende Tunnelmanahmen einzusetzen. Allerdings ist sie sich einig mit den Grnen, dass dann bestimmte Manahmen geprft werden sollten, die den Stau vor den Bahngleisen reduzieren. Wie allerdings - neben LKW-Durchfahrtsverboten und Verlngerung der Buslinie 106 zum HBF - die Einfhrung von Wasserbussen den tatschlichen Verkehr von mehr als 40.000 Autos reduzieren sollen, ist mir noch ein Rtsel.

     


  • Einladung der BISA ins Stollwerck

    Am 25.11.2010 steht im Rat eine wichtige Entscheidung ber Zukunft der Lindenalle an der Rheinuferstrae an. Der Oberbrgermeister hat die Querung der Rheinuferstrae durch die KVB dem Stadtrat fr den 25.11.2010 wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Deshalb ldt die BISA am Sonntag, dem 21.11.2010, vier Tage vor der Ratssitzung, zur Diskussion ein. Die Versammlung findet von 17.00 19.00 Uhr im Brgerhaus Stollwerck (Dreiknigenstr. 23, 59678 Kln) im Raum 416 statt. Alle sind herzlich eingeladen!

  • 10.11.2010

    Verkehrsausschuss will bald ber Kreuzung entscheiden

    Am Dienstag hat der Verkehrsausschuss getagt. Wer mehr darber wissen mchte, was dort kontrovers diskutiert wurde und welche Unterlagen die Stadt noch nicht eingereicht hat, der findet die Infos im verlinkten Artikel des Stadtanzeigers. Wichtigste Info aus meiner Sicht: Der Verkehrsausschuss will am 25. November ber die geplant Kreuzung der Nord-Sd-Stadtbahn mit der Rheinuferstrae entscheiden! Nicht mehr viel Zeit, eine Entscheidung zu treffen, die nichts verbaut, die Bume nicht gefhrdet und genausowenig die Milliardenzuschsse und vermeidet, dass es eine stauprovozierende ebenerdige Kreuzung auf der vielbefahrenen Rheinuferstrae gibt.

     


  • Reaktion des "Netzwerk Brger fr Bume" zum neuen Gutachten

    Neue Lage: Das erneute Verkehrsgutachen liegt vor. Es besttigt die Erwartung gravierender Staus auch fr den Fall, dass die BSTRA (Bahnbergangssteuerungsanlage nach Eisenbahnkreuzungsgesetz) durch eine VSA (Verkehrssignalanlage) an der Sdbrcke ersetzt werden kann.

    Die Position des Netzwerks BRGER fr BUME ist unverndert. Wir fordern langfristig die Minimalvariante einer niveauungleichen Querung in Form einer Troglsung, mglichst kurz und mglichst schmal. Kurzfristig sind dazu vorbereitende Manahmen zur spteren Tieferlegung der Strae unter Aufrechterhaltung des KVB- Betriebes zwingend erforderlich. Alles Andere wre verantwortungslos. Wir streiten fr Baumschutz im Ausgleich berechtigter Interessen. Wir lassen nicht zu, dass unser Anliegen, der Schutz von Bumen, fr verkehrspolitischen Dogmatismus instrumentalisiert wird. Bume und Verkehr schlieen sich nicht aus.

    Wir erwarten, dass die Verwaltung endlich eine Minimalvariante plant und kostenschtzt, was bisher entgegen anderslautender Behauptungen des Baudezernenten, nicht erfolgt ist. Die Auffassung des Baudezernenten, Trge seien Stadtzerstrung, teilen wir nicht. Stadtzerstrung in einer Stadt ist alles, was nicht den Menschen dient, die in ihr leben. Staus, egal ob lang und schmal oder kurz und breit gehren nicht dazu, sie gehren nicht zu den Zustnden oder Dingen, die Menschen dienen, ob in der Stadt oder anderswo. Es geht auch um eine vernnftige Partnerschaft von MIV und PNV, beides eingerahmt von stadtbildprgendem und feinstaubbindendem Baumbestand.

    Wir fordern stndig, engagiert und wiederkehrend weiteren Straenbaumbestand und das Schlieen von Lcken, die durch Fllungen entstanden sind, aber wir akzeptieren, dass Mobilitt in einer Grostadt wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden Infrastruktur ist und bleiben muss.

    Freundliche Gre

    Harald von der Stein

    Netzwerk BRGER fr BUME


  • 7.11.2010

    Schnelle Entscheidung von der Politik gefordert!

    Im Artikel des KSTA wird deutlich, dass die KVB bis Ende November ein Signal braucht, ob sie bei den Ausschreibungen fr die Querung vorbereitende Manahmen treffen soll oder nicht. hnlich wie der Kommentar sieht es auch kein-kahlschlag, die Brgerinitiative Rheinuferstrae und das Netzwerk Brger fr Bume: wir sollten den Klner jetzt nichts verbauen!

  • 7.11.2010

    Wer will eigentlich was?

    Im neuen Artikel des KSTA werden die verschiedenen Positionen der Klner Parteien vorgestellt, wie man mit den Ergebnissen des Gutachtens umgehen kann. Die Verwaltung schlgt vor, die Linie 15 bis Rodenkirchen zu verlngern. CDU und FDP fordern eine Tunnellsung, die auch die SPD nicht von vorneherein nicht ausschliet. Nur die Grnen wollen ein mgliches Stau-Chaos erst einmal abwarten und dann handeln. Dabei mssten jetzt fr eine mgliche niveauungleiche Querung der Nord-Sd-Stadtbahn mit der Rheinuferstrae die entsprechenden baulichen Vorbereitungen getroffen werden, sonst wird es nachher kompliziert und noch teurer!

     


  • 5.11.2010

    Das ist Kln 21!

    Der Kommentar von Peter Berger im KSTA bringt die Situation nach dem neuen Gutachten auf den Punkt: "Das ist Kln 21." (in Anlehnung an Stuttgart 21). Er verffentlicht weitere Details um dieses absurde Bauvorhaben mit vielen Fehlplanungen. Es gibt einen Vorschlag der Verwaltung an die Politik: Ein Teil der Zge soll einfach weiter ber die alte Strecke Richtung Hauptbahnhof fahren. Das wrde zwar lnger dauern, aber dafr knnte man weiter aus dem Fenster schauen und msste nicht durch diese neue dunkle U-Bahn-Rhre. Peters Kommentar: "Mehr als eine Milliarde Steuergelder sind also in ein Projekt geflossen, an dessen Ende der KVB-Kunde auf einem Bahnsteig steht und darauf hoffen muss, den schnellen Zug zu erwischen". Was fr eine absurde Situation!!!!

     


  • 5.11.2010

    Neues Gutachten fordert wieder 6-spurigen Ausbau!

    Die Stadt Kln hat die Ergebnisse eines neuen Verkehrsgutachtens verffentlicht. Es soll mal wieder die geplante Kreuzung der Nord-Sd-Stadtbahn mit der Rheinuferstrae bewerten und kommt zu erschreckenden aber nicht berraschenden Ergebnissen. Der KSTA schreibt, dass laut Gutachter bei einer ebenerdigen Kreuzung Bahn/Autos kilometerlange Staus drohen. Und was schlagen die Gutachter als Lsung vor? Genau, den 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstrae. Und das heit auch, dass wieder die Lindenallee, die gerade alle ihre Bltter verliert, bedroht ist!!!

     


  • 14.7.2010

    6-spuriger Ausbau kommt NICHT automatisch!

    Der Rat, so berichtet heute der KSTA, hat die Verwaltung in der gestrigen Sitzung beauftragt, ein Verkehrsgutachten zu erstellen. Darin soll die Frage geklrt werden, ob eine flexible Ampelschaltung wie am Ubierring die Lsung fr die erwarteten Verkehrsprobleme an der knftigen Kreuzung der Nord-Sd-Stadtbahn mit der Rheinuferstrae bringt. Das Ergebnis, so schreibt der KSTA weiter, will der Verkehrsausschuss bewerten und dann entscheiden, ob die Vorteile dieser Lsung fr die Verkehrssituation auf der Rheinuferstrae so gro sind, dass sie realisiert wird. "Die Aussichten fr die Genehmigung einer solchen Anlage stnden gut, sagte Stadtentwicklungsdezernent Bernd Streitberger in einer Sondersitzung des Verkehrsausschusses". Auch Ratsfrau Bettina Tull (Die Grnen) uert sich gegenber der Zeitung und weist darauf hin, dass "Befrchtungen unbegrndet seien, dass bei einem Scheitern der Ampellsung automatisch der sechsspurige Ausbau der Rheinuferstrae in Angriff genommen werde". Diese Aussage hatte auch die Verkehrsexpertin Susanna Dos Santos (SPD) in dem Gesprch bei Center TV mit zwei Vertretern der engagierten Brgerinitiativen am Montag abend bekrftigt.

  • 6.7.2010

    Rat entscheidet ber den 6-spurigen Ausbau!!!

    In der nchsten Ratssitzung am kommenden Dienstag (13. Juli 2010) beraten und entscheiden die Mitglieder ber eine Beschlussvorlage zur 2. Baustufe der Nord-Sd-Stadtbahn. Die Ratsmitglieder werden in dieser Beschlussvorlage aufgefordert, nicht nur der Querung der Rheinuferstrae mit einer Ampel zuzustimmen, sondern auch dem sechsspurigen Ausbau als erste Alternative. Heisst also: ist die Querung der Rheinuferstrae mit einer Ampel, also unter Verzicht auf BSTRA (Schranke), nicht mglich, wird alternativ der 6-spurige Ausbau kommen. Sowohl die Bezirksvertretung 1 und 2 haben der Vorlage bereits eingeschrnkt zugestimmt. Wenn also die technische Aufsichtsbehrte auf die BSTRA nicht verzichtet, ist der 6-spurige Ausbau als Alternative 1 beschlossen. Dies alles wurde in den vergangenen Monaten vorbereitet, ohne mit einem einzigen Vertreter irgendeiner Brgerinitiative zu sprechen. Jetzt geht alles ganz schnell und entscheidet sich am nchsten Dienstag.

     


  • 25.3.2010

    Wie Kai aus der Kiste - oder doch nur heie Luft!

    Seit Dienstag ist fr die Querung der Rheinuferstrae eine Lsung im Gesprch, mit der keiner mehr gerechnet htte. Wie Kai aus der Kiste zauberte sie Oberbrgermeister Jrgen Roters und Baudezernent Bernd Streitberger hervor und berraschten damit nicht nur den Stadtrat. Angeblich soll die Stadtbahn nun doch die Rheinuferstrae ebenerdig queren, ohne dass dies groe Staus zur Folge haben soll. Im KSTA lesen wir: "Die rigide Ampelregelung mit langen Sperrzeiten fr den Autoverkehr, eine so genannte Bstra-Anlage, sei nicht mehr ntig. Es wrden die selben Regelungen reichen, die zur Zeit am Ubierring funktionieren".

    Nur einen Tag spter sieht es etwas komplizierter aus. Denn nun wird die zustndige Dsseldorfer Bezirksregierung gefragt. Deren Sprecher im Klner Stadtanzeiger: "Man werde prfen, ob dies rechtlich und technisch mglich sei". Und der Sprecher des Nahverkehrs Rheinland (die zustndige Frderbehrde) sagt "...wenn es keine Nachteile fr die Bahn gibt. Schwer vorstellbar. Denn bisher galt: um den Vorrang fr die Bahn sicherzustellen, ist die Bstra-Anlage zwingend erforderlich.

    Skeptisch ist deswegen auch der Kommentator des Klner Stadtanzeigers.

    Berichtet hat auch die Klnische Rundschau. Sie zitiert auch den CDU-Verkehrsexperten Mring, der das Ganze offenbar fr ein Wahlkampfmanver hlt. Was ist eigentlich aus deren Antrag fr die Ratssitzung am 23. Mrz geworden?


  • 2.2.2010

    Wieder keine Entscheidung !

    Lange Zeit sah es so aus, als htte heute eine Entscheidung zur Querung der Stadbahn mit der Rheinuferstrae fallen knnen. Tatschlich bestand die Chance, dass der Rat eine Verlngerung des U-Bahntunnels unter der Rheinuferstrae hindurch beschlieen wrde. Damit wre ein Schildbrgerstreich erster Gte verhindert worden.

    Stattdessen: Keine Entscheidung!

    Diesmal ist es ein Brief aus Dsseldorf (Pressemitteilung des Oberbrgermeisters) der Roters dazu gebracht hat, seine Vorlage fr die Ratssitzung zurckzuziehen. Damit vertagte der Rat auch seine Entscheidung - wieder einmal.

    Wir kennen den Brief aus dem Dsseldorfer Verkehrsministerium nicht, allerdings verweist sowohl die Pressemitteilung der Stadt Kln, als auch ein Artikel des Klner Stadtanzeiger einzig auf die Notwendigkeit, dass die KVB "den Einfluss von zeitlichen Verzgerungen der Baumanahmen (unabhngig vom Unglck "Waidmarkt") auf die Ermittlung des volkswirtschaftlichen Nutzens prft".

    Eigentlich nichts Neues, liest man die Unterlagen zur Ratssitzung oder die uerung von Baudezernent Streitberger z.B. in der Klnischen Rundschau. Offenbar ist der Inhalt des Briefes aber doch ernster, sonst htte Tunnelbefrworter Roters seine Ratsvorlage wohl nicht zurckgezogen.


  • 30.1.2010

    Entscheidung am Dienstag im Rat?

    Wenn man die Rundschau liest, scheint eine Entscheidung ber die Zukunft der Rheinuferstrae kurz bevor zu stehen, vielleicht schon am Dienstag im Rat? Auf jeden Fall fhrt der Artikel noch mal einige Argumente Fr und Wider den Tunnel ins Feld.

    Zum Beispiel Grnen-Fraktionschefin Barbara Moritz. Warum sollten wir mit 60 Millionen Euro den Individualverkehr strken? Der ffentliche Verkehr liegt uns viel nher. Dabei bersieht sie allerdings, dass gerade der Straenbahntunnel den ffentlichen Verkehr strkt, wie es auch der Kommentator in der Rundschau gestern schrieb: "Mit Tunnel kann der Bahnverkehr spter beliebig ausgebaut werden - mit lngeren Zgen und ultrakurzem Takt". Wenn er eben nicht durch eine ebenerdige Kreuzung mit der Rheinuferstrae behindert ist...


  • 29.1.2010

    "Stadt will Bahntunnel selbst bezahlen?!"

    So titel heute die Rundschau und erweckt den Eindruck - im Gegensatz zum KSTA - dass die Stadt durchaus die 60 Millionen Euro fr den Straenbahntunnel investieren mchte. Es wird also spannend, was nchste Woche im Verkehrsausschuss und Rat entschieden, oder doch wieder verschoben wird.

  • 29.1.2010

    OB / SPD / CDU / Grne - Wer fllt die Entscheidung?

    Der U-Bahntunnel: Der Oberbrgermeister will ihn, die FDP findet in richtig, eigentlich auch die CDU, die SPD wrde ja auch gern wollen..., nur die Grnen sind dagegen.

    Die Stadtverwaltung hat zur kommenden Verkehrsausschusitzung eine Beschlussvorlage (download) vorgelegt. Darin werden die Varianten Straentunnel, sechspuriger Ausbau und U-Bahntunnel miteinander verglichen. Eigentlich wird darin der U-Bahntunnel ("...bietet unbestrittene Vorteile in stdtebaulicher und verkehrlicher Hinsicht.") priorisiert. Aber aus Kostengrnden kommt pltzlich wieder der sechspurige Ausbau ins Spiel. Ausfhrliche Unterlagen zur Verkehrsausschusitzung finden Sie hier.

    Oberbrgermeister Roters wird sich in der entscheidenden Ratssitzung am 2. Februar wahrscheinlich fr den U-Bahntunnel einsetzen (Interview im Stadtanzeiger). Aber mit seiner klaren Meinung steht er im Moment offenbar noch allein. Die Klner Parteien wren zwar grtenteils auch gerne dafr, sind sich aber noch nicht ganz sicher. Nur die Grnen haben sich klar positioniert. Sie setzen weiterhin aufs Wassertaxi!

    Klner Stadtanzeiger am 28.1.2010

    Klner Stadtanzeiger am 29.1.2010


  • 25.1.2010

    Entscheidung im Februar?

    In der kommenden Verkehrsausschusssitzung am 1.2. und in der Ratssitzung am 2.2. wird es wieder um das Thema Querung der Rheinufererstrae gehen.

    Schon lnger gibt es einen Antrag der CDU-Fraktion (download), der in der Ratssitzung im Dezember (Wortprotokoll) auf die Hauptausschusssitzung im Januar (Niederschrift) und dort dann auf die Ratssitzung am 2.2. (Einladung) verschoben wurde.

    In ihrem Antrag fordert die CDU, dass der Rat der Stadt Kln beschliet: "dass beim Bau der Nord-Sd-Stadtbahn die notwendigen baulichen Vorkehrungen getroffen werden, die Fahrbahn der Rheinuferstrae zu einem spteren Zeitpunkt in einem Tunnel unter der Stadtbahntrasse fhren zu knnen".

    Jetzt soll es die fr eine Entscheidung notwendigen Vorlage aus der Verwaltung geben. Die ist zwar noch nicht bekannt, ist aber offenbar auch Grundlage fr die Beratungen im Verkehrsausschuss (Einladung) am 1.2.


  • 13.1.2010

    Der Koalitionsvertrag

    Der Koalitionsvertrag zwischen der SPD und den Grnen ist verffentlicht. Ein kleiner Abschnitt beschftigt sich mit der Rheinuferstrae (Mausklick auf das Bild).

    Den Koalitionsvertrag knnen Sie bei den Grnen oder bei der SPD herunterladen. Auerdem natrlich ber unseren Downloadlink.

     


  • 12.1.2010

    Ksta ber Koalitionsvertrag

    "Rot-Grn hat sich Zeit gelassen", so schreibt der KSTA ber den vorab bekannt gewordenen Koalitionsvertrag. Unglaubliche "20 Wochen sind seit der Kommunalwahl vergangen", rechnet die Zeitung weiter. Solange hat es gedauert, bis die Koalition den Vertrag unter Dach und Fach hat. Kurz berichtet der Stadtanzeiger ber die Plne an der Rheinuferstrae. Kein Straentunnel, vielleicht ein Stadtbahntunnel, aber vielleicht auch einfach eine ebenerdige Strae lassen.

     


  • 25.12.2009

    Was will Rot-Grn ?

    Erste Unklarheiten im Koalitionsvertrag?

    Whrend sich Oberbrgermeister Roters gemeinsam mit Regierungsprsident Lindlar offenbar fr eine Verlngerung des U-Bahn-Tunnels einsetzt, erzhlt Grnen Fraktionsvorsitzende Moritz in der Klnischen Rundschau von anderen Plnen der rot-grnen Koalitionspartner: Sie wollen laut Moritz erreichen, dass die Querung der Rheinuferstrae ohne Vorrangschaltung fr die Bahn, also so, wie heute am Ubierring stattfindet.

    Die grne Verkehrsexpertin Tull hatte das im Oktober gegenber einer Anwohnerin noch ausgeschlossen, Zitat: "Die rechtliche Situation ist mittlerweile klar, die Bezirksregierung lsst nicht mit sich verhandeln. Es geht an dieser Stelle nur durch eine BSTRA...". Das besttigt brigens auch das Protokoll des Verkehrsausschusses vom 10.9.2009, das sie hier nachlesen knnen.

    Der Koalitionsvertrag ist noch nicht verffentlicht und von den Gremien der Parteien noch nicht abgesegnet. Aber schon jetzt bekommen wir den Eindruck, dass es fr die zuknftige Kreuzung der Stadtbahn mit der Rheinuferstrae kein vernnftiges Konzept gibt.


  • 16.12.2009

    IHK will die ganz groe Lsung

    Jetzt meldet sich die Industrie- und Handelskammer zu Wort. Im KSTA lehnt sie die Verlngerung des U-Bahntunnels bis zum Rheinufer ab und fordert eine groe Tunnellsung fr die Rheinuferstrae. Der Kommentar weist darauf hin, dass ein Straentunnel dieser Lnge nicht zu bezahlen ist. Denn er wrde weit teurer als zum Beispiel die Verlngerung des U-Bahn-Tunnels. Auerdem wrde das natrlich allen bestehenden Bumen das Leben kosten! Wichtig nochmal der Hinweis: Der Stadtrat wird Anfang 2010 entscheiden, wie die Bahntrasse und die Rheinuferstrae verlaufen sollen.

     


  • 12.12.2009

    Geznk!

    So bezeichnet der Kommentator des KSTA die Kritik des CDU-Ratsherren Karsten Mring an dem parteibergreifenden Vorsto fr eine Verlngerung des U-Bahn-Tunnels. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufgen.

     


  • 11.12.2009

    Saubere Arbeit

    Die Stadt Kln kndigt in einer Pressemitteilung an, Anfang 2010 endlich die Vorlage fr den Rat zu prsentieren (zu den verschiedenen Varianten einer Querung an der Rheinuferstrae). Jrgen Roter plant "saubere Arbeit", Bernd Streitberger eine "saubere Vorlage". Um die Vorlage "seris" vorzubereiten, wollen sie in Gesprchen mit dem Verkehrsministerium Zuschsse fr eine Verlngerung des U-Bahn-Tunnel diskutieren.

     


  • 10.12.2009

    Regierungsprsident mahnt die Klner SPD!

    Hans Peter Lindlar reagiert verrgert auf eine Pressemitteilung der Klner SPD-Fraktion. Darin unterstellt diese dem RP Lippenbekenntnisse und fordert ihn auf, Zuschsse fr die Verlngerung des U-Bahn-Tunnels zu sichern. Lindlar schreibt: "So einfach, wie sich Vertreter der SPD Fraktion im Rat der Stadt Kln gegenber den Medien uern ist die Welt nicht". Die Stadt msse einen konkreten Beschluss zur Planfeststellungsnderung erwirken. "Ohne einen solchen Antrag wird es auch keine weiteren Aktivitten meines Hauses geben knnen".

     


  • 5.12.2009

    Allianz fr den U-Bahntunnel

    Endlich kommt wieder Bewegung ins Spiel: Unser CDU-Regierungsprsident Hans-Peter Lindlar und der SPD-Oberbrgermeister Jrgen Roters wollen sich gemeinsam dafr einsetzen, den Bahntunnel bis zum Rheinufer zu verlngern. Damit soll laut KSTA ein "schwerer Planungsfehler" beim Bau der Nord-Sd-U-Bahn doch noch behoben werden. Der Regierungsprsident bringt im KSTA auch die Pflicht zur Sicherung der Rheinuferstrae mit einer Schranke wieder in die Diskussion: "Eine ebenerdige Kreuzung (msse) mit Schranken und einer besonderen Ampelanlage gesichert werden. Dadurch kme es zu minutenlangen Wartezeiten fr den Autoverkehr".

     


  • 25.11.2009

    Vorschlag im Brgerhaushalt Kln fr kostengnstige "Miniunterfhrung"

    Ein Anwohner hat beim Klner Brgerhaushalt im Internet folgenden Vorschlag eingereicht: Er schlgt fr die Querung der Nord-Sd-Stadtbahn ber die Rheinuferstrae "die Minimalvariante einer niveau-ungleichen !!!! Querung" vor. Diese ist "kostengnstig, schont die Bume und gewhrleistet hinreichend den Verkehrsfluss. Dabei "taucht" die Strae einmal kurz unter einer leicht erhhten Bahntrasse ab (bzw. umgekehrt)". Bitte beteiligen Sie sich an dieser Abstimmung, je mehr Brger mitmachen, umso mehr Aufmerksamkeit wird die Situation bekommen. Fr die Bewertung mssen Sie sich nur kurz registrieren, dann gehts los!

     


  • 16.11.2009

    Die BSTRA kommt!

    Jetzt haben wir es schwarz auf wei, so dass auch die letzten Zweifler berzeugt sein mssten! Die BSTRA kommt, sagt die Technische Aufsichtsbehrde - und die muss es ja schlielich wissen. Der Grund fr die sehr lange und deshalb Staus provozierende Ampelschaltung: Der neue berweg der Nord-Sd-Bahn (hinter der Sdbrcke ber die Rheinuferstrae) wird als ein "Ausgang aus einem unabhngigen Bahnkrper" gewertet - im Gegenzug zur Situation am Ubierring. Das bedeutet, dass Bahn und Strae sich entweder gar nicht queren sollten - oder es zumindest einen richtigen Bahnbergang geben muss. Diesen Stand kennen die Politiker bereits seit dem 10. September - siehe Niederschrift des Verkehrsausschusses am 10.09.2009!

     


  • 18.10.2009

    Zwischenstand Koalitionsverhandlungen

    Whrend die Koalitionspartner um Posten schachern, gibt es noch keine Rauchzeichen zu den Sachthemen wie die Unterfhrung der Rheinuferstrae. Die Klnische Rundschau bemerkt dazu nur: "Die Grnen haben betont, dass ihre Mitglieder klare Regelungen erwarten. Dass SPD und Grne - wie bisher - bei strittigen Punkten unterschiedlich stimmen knnen, eine solche Weichsplung werde nicht mehr akzeptiert".

     


  • 11.10.2009

    Vortrag der KVB zur Bahnquerung

    Die KVB ldt Anlieger und interessierte Klner zu einem Vortrag ein: der Projektleiter der Nord-Sd-Stadtbahn wird ber die 2. Baustufe sprechen. Diese Baustufe betrifft genau den Abschnitt hinter der Sdbrcke und die umstrittene Querung. Der Vortrag findet am kommenden Dienstag, 13. Oktober 2009, ab 17.00 Uhr im InfoCenter Nord-Sd Stadtbahn der Klner Verkehrs-Betriebe AG am Alter Markt (Bechergasse 2) statt.

     


  • 18.8.2009

    Umfrage im Express

    Bereits am 14.8. hat der Express - zumindest im Internet - die gleiche Umfrage wie der Stadtanzeiger verffentlicht. Allerdings verweist er nicht auf Omniquest und nennt auch keine konkreten Zahlen der befragten Brger. Er schreibt: "Wie soll die neue Nord-Sd-Stadtbahn die Rheinuferstrae queren? Auch hierzu befragten wir die Klner. Das Ergebnis ist eindeutig. Eine Mehrheit will den Tunnel".

     


  • 15.8.2009

    Umfrage im Stadtanzeiger zur Rheinuferquerung

    Der KSTA prsentiert eine Omniquest-Umfrage zu drei verschiedenen Lsungen fr die Rheinuferstrae. Zumindest aus dem online-Artikel wird nicht ersichtlich, wie viele Leute daran teilgenommen haben. Trotzdem sind die Ergebnisse interessant:

     


  • 11.8.2009

    Schnes Foto in der Rundschau!

    Und wie Sie sehen, fehlte am Montagmorgen bereits der Buchstab "r" am Ende des letzten Wortes. Aber dafr, dass das Ganze eine Nacht der Strae ausgesetzt war, htte es viel schlimmer aussehen knnen... Die Botschaft bleibt! Figuren und Buchstaben wurden dann am Abend abgebaut.

  • 10.8.2009

    Express 10.08.2009.jpg

    Kurze Notiz im Express


  • 10.8.2009

    Und auch der Klner Stadtanzeiger...

    ... schreibt einen lngeren Artikel und einen sehr positiven Kommentar.

  • 10.8.2009

    Klns Internetzeitung "report-k.de" berichtet ber die Aktion


  • 9.8.2009

    Erfolgreiche Aktion

    Bei unerwartet gutem Wetter haben wir am Sonntag die geplante Kunstaktion mit Heiko Beck gestartet - und sie ist noch bis Montag abend entlang der Rheinuferstrae auf der Hhe des Kap am Sdkai zu sehen.

    Unser Dank gilt neben allen aufmerksamen und diskussionfreudigen Passanten und Anwohnern natrlich dem Aktionsknstler Heiko Beck (www.diesistkeineuebung.de).

    Duesseldorf ist eh viel guener.jpg

    Durch seine Installation mit "Augenzwinkern" haben wir wieder ein Stck Aufmerksamkeit auf die bedrohten Linden lenken knnen.

    Darum hier noch ein paar Worte des Knstler zu seinem Engagement fr die Rheinuferstrae:

    "Meine Aufgabe bei dieser Installation/Kunst Aktion war natrlich in erster Linie eine gewisse Aufmerksamkeit zu generieren. Da ich aus der Nachbarstadt Dsseldorf komme, fand ich den leicht provokanten Ansatz amsant. Mir persnlich liegt eine Konkurrenz oder ein Hassdenken zwischen den Stdten Dsseldorf und Kln vllig fern. Doch in diesem Falle dient dieses Spiel zwischen den beiden venachbarten Rheinmetropolen als einfacher Provokateur und Animateur der passierenden Menschen. Ich hoffe die Brgerinitiative so ein kleines Stckchen untersttzen und zu noch mehr Aufmerksamkeit bei Bevlkerung und Presse verhelfen zu knnen.

    Schon beim Aufbau zu nchtlichen Stunden war eine direkte Resonanz, selbst bei jugendlichen Partygruppen auf ihrem Weg nachhause, zu vernehmen (O-Ton:"Warum wollt ihr denn die schnen Bume weg haben?" / "Die Bume sollen doch nicht weg." oder "Hey, hier ist Kln! Das ist viel schner, als Dsseldorf!")

    Figuren.jpg

    Die Brgerinitiativen sprachen mich schon Anfang des Jahres an, ob ich nicht Lust htte mich mit einer kleinen Kunstaktion zum Erhalt der Lindenallee in Kln zu beteiligen. Ich hrte mir die Argumente an und freute mich in erster Linie Menschen zu begegnen, die eine Meinung haben und sich fr etwas lautstark und vehement einsetzen. Alleine diese Tatsache ist heute schon eine sehr groe Ausnahme, die mich einfach freut und begeistert hat. Das ist eigentlich schon fast der Hauptgrund, weshalb ich spontan zugesagt habe. Denn auch wenn ich mir manchmal dachte, es gbe bestimmt "wichtigeres" wofr man sich einsetzen kann, so berwog doch der Fakt sich engagierender Menschen. Des weiteren bekommt man sehr hufig (in Grostdten lebend) Bauvorhaben oder Vernderungen des Stadtbildes immer erst mit, wenn es lngst abgesegnet oder schon verheerend umgesetzt ist. Dann wundere ich mich immer, wie es denn dazu kommen konnte, ohne auch nur etwas dagegen versucht zu haben".


  • 9.8.2009

    Einladung zur Kunstaktion!!!

    Jetzt gibt es eine tolle Kunstaktion, die auf die immer noch bedrohten Bume an der Rheinuferstrae aufmerksam machen mchte. Mit dieser Aktion wollen wir aber nicht nur informieren, sondern auch Spa haben, Leute zusammenfhren, Diskussionen anregen und Fragen beantworten. Dafr hoffen wir natrlich auf eine rege Beteiligung von Anwohnern, Presse und Interessierten! Wir werden auch ein paar Tische aufstellen und freuen uns ber mitgebrachte Kuchen oder Getrnke. Dann ist es einfach netter...

     

    Malt doch selber sw.jpg
    Heiko Beck

    Die Aktion findet am Sonntag, 9. August 2009, um 11.00 Uhr statt. Treffpunkt ist das Agrippinaufer an der Einfahrt zum Kap am Sdkai. Einladende Initiativen sind die Brgerinitiative Rheinuferstrasse und das Netzwerk BRGER fr BUME. Dabei werden wir von Heiko Beck, Aktionsknstler ausgerechnet aus der Nachbarstadt DSSELDORF, untersttzt. Er sorgt dort schon lange mit seinen irritierenden Textbotschaften und lockeren Sprchen im ffentlichen Stadtraum fr Aufmerksamkeit und wurde auch mehrfach fr seine Kunst ausgezeichnet (www.diesistkeineuebung.de).

    Diese Aufmerksamkeit will er jetzt auf die leider immer noch bedrohten Bume an der Rheinuferstrae lenken. Denn auch nach dem letzten Ratstermin und einer weitestgehenden Einigung auf die Planungen verschiedener Tunnellsungen sind immer noch sehr viele Bume bedroht. Eine groe Tunnellsung mit langer Landschaftsbrcke wrde einen gravierenden Eingriff in den gesamten Baumbestand bedeuten. Darum streiten wir weiter fr eine mglichst kurze, schmale, preiswerte und vor allen Dingen baumschonende Variante eines "Tunnel light".


  • 4.8.2009

    Veranstaltung zur Rheinuferstrae

    Auch das KBB macht Wahlkampf mit dem Thema Rheinuferquerung. Die freie Whlergemeinschaft ldt interessierte Anwohner und Initiativenvertreter zu einer Diskussion ein: am Dienstag, den 18. August 2009 um 19.30 Uhr im Stollwerck (Raum 507).

     


  • 3.8.2009

    Wortprotokoll der Ratsitzung vom 30.6.2009

    Wer die Debatten um die Rheinuferstrae noch einmal wrtlich nachlesen mchte, findet das Protokoll ber den Link unten online:

    Ab Seite 18 die Beratung bis zum Aufschub, ab Seite 91 die Fortsetzung der Beratung und auf Seite 94 den Beschluss.

     


  • 31.7.2009

    Kandidaten-TV

    Unter dieser berschrift befragt der Stadtanzeiger die Oberbrgermeisterkandidaten von CDU, SPD und FDP nach ihren Ansichten und Plnen fr bestimmte Klner Probleme.

    Heute: Problemzone an der Sdbrcke.


  • 26.7.2009

    Weitere Linden bedroht!

    Die Stadt Kln plant eine riesige Freitreppe am Deutzer Rheinufer. Die Stadt versteht das Projekt "als Teil des Klner Grnsystems" und sieht es korrespondierend "mit den landschaftsplanerischen Zielen fr die Klner Innenstadt". Leider mssen aber genau fr diese Freitreppe 24 alte Linden und 2 Platanen (auf dem alten Bahndamm) gefllt werden.

     


  • 26.7.2009

    Grobaustellen und Schulden

    Peter Berger analysiert den Planungsstand der wichtigsten Grobaustellen Klns und erinnert an den stdtischen Schuldenstand: 2,66 Milliarden Euro!

    Zur Kreuzung der neuen Nord-Sd-Stadtbahn an der Rheinuferstrae schreibt er: "Dass der U-Bahntunnel nicht von vornherein bis zum Rheinufer durchgezogen wurde, bezeichnet Stadtentwicklungsdezernent Bernd Streitberger als Fehlplanung - und nahezu alle Politiker mit Ausnahme der Grnen stimmen ihm zu. Doch die Kraft, diese Entscheidung noch zu korrigieren, scheint niemand aufzubringen. Wenn es berhaupt zu einer kreuzungsfreien Lsung kommt, drfte es die schlechtere werden - die Tieferlegung der Rheinuferstrae."

     


  • 13.7.2009

    "Bewegung in der Sache"

    Oswald Pannes hatte im Mai im Namen mehrerer Mitstreiter eine Eingabe an den Beschwerdeausschuss der Stadt Kln eingereicht. Mittlerweile gibt es auch eine Antwort der Stadt Kln. Sie verweist darauf, dass "wieder Bewegung in die Sache gekommen ist" und meint damit die neue Diskussion um einen Tunnel. Die Stadt blickt nach vorne auf die nchste Ratsstitzung am 10. September, auf der "endgltig geplant werden soll, wie der Kreuzungsbereich aussieht". Bis dahin schlgt sie vor, die Behandlung der Beschwerde auszusetzen.

     

    Die Beschwerde:

    Beschwerdeausschuss-Eingabe.jpg

    Die erste Antwort:

    Beschwerdeausschuss-Antwort-1.jpg

    Die zweite Antwort:

    Beschwerdeausschuss-Antwort-2.jpg


  • 9.7.2009

    Die Debatte um die bestmgliche Variante...

    ...geht weiter!

     


  • 3.7.2009

    Streitberger bringt U-Bahntunnel ins Gesprch

    Der Klner Stadtanzeiger befragt Klns Baudezernenten Bernd Streitberger zu den unterschiedlichen Lsungen fr die Querung der Nord-Sd-Stadtbahn mit der Rheinuferstrae. Dabei kommt auch der Tunnel fr die Straenbahn wieder auf den Tisch.

  • 2.7.2009

    Klner Presse berichtet weiter

    Einen Tag nach der Ratssitzung berichten der Klner Stadtanzeiger und die Klnische Rundschau etwas detaillierter ber den Beschluss des Rates zum mglichen Tunnel. Dabei zeigt der Stadtanzeiger, dass eigentlich noch gar nichts feststeht und die SPD sich alle Rckzugsmglichkeiten offengehalten hat. Die Rundschau hat offenbar in der Stadtverwaltung nachgefragt und berichtet ber Kosten und mgliche Lage eines Tunnels.

  • 1.7.2009

    CDU feiert Erfolg

    Fr die CDU ist das Ergebnis der gestrigen Ratssitzung ein Erfolg.

    -> www.cdu-koeln.de


  • 1.7.2009

    Beschluss des Rates im Wortlaut

    Nach unseren Informationen ist das der Beschluss, den der Rat gestern mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP gefasst hat.

  • 1.7.2009

    Klner Grne zur Tunnellsung

    Pnktlich zur gestrigen Ratssitzung verffentlichten die Grnen eine neue Ausgabe ihrer Zeitschrift Rathaus Ratlos. Darin uert sich Bettina Tull ber die Tunnel-Plne der anderen Fraktionen. Den Beitrag finden Sie in Rathaus Ratlos auf Seite 7

    Inzwischen haben die Grnen auch auf Ihrer Homepage www.gruenekoeln.de einen Beitrag dazu verffentlicht. Zumindest fr die Grnen ist das Thema damit im Wahlkampf angekommen.


  • 30.6.2009

    Klnische Rundschau zur Ratssitzung

    Zustzliche/andere Infos aus der Klnischen Rundschau zur Ratssitzung, dem neuen Tunnel-Antrag und dem mglichen "Vom Tisch sein" des 6-spurigen Ausbaus: "Die Verwaltung fhrt nun sowohl die Planung fr einen sechsspurigen Ausbau zu Ende und plant auerdem eine Untertunnelung der Stadtbahntrasse. Schon in der nchsten Ratssitzung sollen beide Varianten vorliegen und eine Entscheidung fallen. Auerdem soll die Verwaltung bewerten, wie gro die Staugefahr ist, wenn die Strae vierspurig bleibt".

     


  • 30.6.2009

    Kein 6-spuriger Ausbau mehr?!

    Erstaunliches berichtet der KSTA aus der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause: der 6-spurige Ausbau scheint "vorerst" vom Tisch zu sein, schreibt der Autor. Stattdessen gibt es nach stundenlangen Diskussionen einen gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und FDP in der Frage des Ausbaus der Rheinuferstrae. Die Verwaltung soll eine Tunnellsung prfen, und zwar bis zum nchsten Ratstermin Ende September.

     


  • 30.6.2009

    berraschender SPD-Antrag!

    Nach dem CDU-Tunnel-Antrag, den wir bereits am 28.05. ins Netz gestellt haben, gibt es jetzt auch kurz vor der heutigen Ratssitzung einen SPD-Antrag fr einen Tunnel!

     


  • 24.6.2009

    Wochenspiegel zum CDU-Tunnel-Antrag


  • 17.6.2009

    Weniger Baeume.jpg

    Wieviele Bume mssen fallen?

    Zwei Artikel mit neuen Zahlen ber die mglichen Fllungen - je nach Varianten "Ausbau" und "Unterfhrung" unterschieden.

    Der Artikel im Stadtanzeiger

    Der Artikel in der Rundschau


  • 10.6.2009

    Reaktion des Baudezernenten

    Diesen Brief, der in diesem Wortlaut an einige am Protest beteiligte Mitstreiter gegangen ist, mchte ich Ihnen doch nicht vorenthalten... Bernd Streitberger bedankt sich fr unseren "freundlich berbrachten Protest", den er in dieser Form scheinbar zum ersten Mal erlebt hat. Dann beschreibt er das weitere Vorgehen der Verwaltung und die Mglichkeiten der Brger, innerhalb des Planverfahrens ihre Bedenken zu uern.

     

    Brief Streitberger.jpg


  • 6.6.2009

    Bezirksvertretung Rodenkirchen fordert weitere Untersuchungen

    Die Bezirksvertretung Rodenkirchen (BV2) hat den Rat gebeten, die Verwaltung zu weiteren Untersuchungen an der Rheinuferstrae zu beauftragen: und zwar zum Thema Verkehrslrm, Feinstaub, Masterplan, Finanzen und Verkehrsaufkommen. Diesen Beschluss knnen Sie im Beschluprotokoll unter Punkt 8.2.8 und 8.2.10 nachlesen.

  • 4.6.2009

    Untersttzung aus dem Internet

    Auf einer Netzwerk-Seite im Internet hat sich jetzt tatschlich eine eigene Gruppe gebildet, die sich ganz speziell mit dem Thema "Kahlschlag an der Rheinuferstrae" beschftigt. Dank an den Grnder dieses virtuellen Untersttzungsforums! Sie knnen sich ber den folgenden Links diese virtuellen Aktivitten anschauen - bitte beachten Sie das tolle Video und die Fotos - und der Gruppe natrlich auch beitreten.

    Das ist der Link zu Facebook

  • 3.6.2009

    Klner Wochenspiegel titelt

    Mit einem groen Aufmacherfoto und einem ausfhrlichen Artikel wendet sich der Klner Wochenspiegel dem Thema "Linden vor Abholzung" zu. Anlass dazu ist die "Weie Bndchen"-Aktion.

     


  • 28.5.2009

    Bndchen flattern wieder!

    Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: seit gestern abend markieren wieder weie Bndchen die vom Kahlschlag bedrohten Bumen an beiden Seiten der Rheinuferstrae. Sollten Sie bemerken, dass jemand diese Bndchen entfernt, wre es nett, wenn Sie diese Leute ansprechen und nach Ihrem Auftraggeber fragen wrden. Denn bisher ist uns unbekannt, wer die Bnder am Montagvormittag entfernen lie.

  • 28.5.2009

    Der Trog als Animation

    Wie wrde ein Trog unter der zuknftigen Querung der Nord-Sd-Stadtbahn auf der Rheinuferstrae wohl aussehen? Wenn Autos darin und die Nord-Sd-Bahn darber fahren wrden? Der Grafik-Designer Alexander Hollmer hat diese Vision dankenswerterweise animiert, so dass man sich den Trog einmal in Bewegung ansehen kann. Klicken Sie einfach auf das Bild links, dann ffnet sich ein neues Fenster und Sie sehen den 8-sekndigen Film.

  • 28.5.2009

    Neuer CDU Antrag

    Die CDU-Fraktion hat fr die nchste Ratssitzung am 30. Juni einen Antrag eingereicht. Darin bittet sie den Oberbrgermeister, die "Ausbauplanung fr einen 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstrae im Bereich der Stadtbahnquerung zu stoppen". Die Fraktion fordert stattdessen einen "kreuzungsfreien Ausbau" in Form eines Tunnels.

     


  • 26.5.2009

    Wer hat die Bndchen entfernt?

    Es muss ungefhr 10.00 Uhr am Montagmorgen gewesen sein, als zwei Mnner mit rotem Auto systematisch die Bnder und Plakate entfernt haben. Besorgte Anwohner haben die beiden (irgendwie "offiziell" aussehend in orangefarbener Arbeitskleidung) Mnner auch angesprochen.

    Allerdings wissen bisher weder der KSTA, den die Brgerinitiative Rheinuferstrae sofort benachrichtig hatte, noch weitere Beobachter, wer hinter dieser Gegenaktion steckt. Laut KSTA ist es nicht das Ordnungsamt gewesen, laut Recherchen der BI-Rheinuferstrae auch nicht die Klner Abfallwirtschaft oder das Landschaftspflege- und Grnflchenamt. Alle Institutionen wiesen auf telefonische Nachfrage eine solche Aktion als "nicht in ihrem Interesse liegend" ab.

    Darum bleibt die Frage, ob es noch weitere Zeugen gibt, die etwas beobachtet haben. Wir freuen uns ber Nachrichten per Mail.


  • 25.5.2009

    Aktion "Weie Bndchen"

    Am Sonntag hatten viele Anwohner dabei geholfen, die bedrohten Bume mit weien Bndchen und Plakaten zu markieren.

    Dazu der ausfhrliche Artikel des KSTA

    Und hier ein Artikel in der Bild-Zeitung

    Mit Schrecken mussten wir dann am Montag feststellen, dass alle weien Bndchen und die Plakate entfernt wurden. Weitere Details sind uns noch nicht bekannt.


  • 19.5.2009

    Weitere Querungsvariante

    Htte die Stadt Kln einen Kreativwettbewerb zur Gestaltung der Querung der Stadtbahn mit der Rheinuferstrae ausgerichtet, wren wir vielleicht jetzt gar nicht mit so einer verheerenden Planung konfrontiert.

    Uns hat inzwischen noch ein weiterer Vorschlag erreicht. Der Ingenieur Martin Brake schlgt vor die Bahntrasse etwas anzuheben und einen nicht zu tiefen Trog darunter zu bauen.

    Vorteil dieser Variante: Ein flacherer Trog ist noch krzer und eine nur geringe Anhebung der Trasse wre vielleicht auch einfacher zu realisieren.


  • 16.5.2009

    KSTA "Streitfall Rheinuferstrae"

    So betitelt Matthias Pesch seinen umfangreichen Artikel ber die schwierige Situation der knftigen Querung der Nord-Sd-Bahn hinter der Sdbrcke. Leider fehlt in dem Artikel ein wichtiges Detail, das ich hier noch einmal nennen mchte: die Querung hinter der Sdbrcke unterscheidet sich wesentlich von der Querung an der Rheinuferstrae:

     

    Die Bahn muss an der neuen Querung Vorrang vor dem Autoverkehr haben, weil sonst die Frderfhigkeit des gesamten Nord-Sd-Bahn-Projektes gefhrdet wre. Es macht ja keinen Sinn, fr 8 Minuten schneller 1 Milliarde Euro auszugeben, um die Bahn dann vor der Rheinuferstrae (wie jetzt am Ubierring) manchmal richtig lange warten zu lassen.

    Noch einmal zur Verdeutlichung: wenn die Straenbahn kommt, kriegt sie sofort Grn fr die Querung der Strae, egal in welcher "Welle" die Autofahrerampeln auf der Rheinuferstrae gerade geschaltet sind. Da ja die Bahnen aus beiden Richtungen kommen (und in Zukunft auch im 5-Minuten-Takt), wird die Bahn alle paar Minuten die Strae blockieren. Auch die Ampelschaltung ist eine andere, sie wird bis zu 90 Sekunden Rot fr die Autofahrer geben.

    Hier der Artikel im Klner Stadt Anzeiger, beachten Sie auch die vielen Reaktionen im Anschluss an den Artikel!


  • 7.5.2009

    3 x Klner Stadtanzeiger

    Gleich in drei Artikeln berhrt der Stadtanzeiger das Thema Kreuzung der Nord-Sd-Stadtbahn mit der Rheinuferstrae. Unter Roters pldiert fr Aufschub berichtet er ber die uerungen des Oberbrgermeisterkandidaten bei der Brgervereinigung Rodenkirchen.

    Brger vom Verkehr umzingelt berichtet ber die Versammlung der Brgervereinigung Bayenthal-Marienburg.

    Unter Bezirksvertreter tagen wieder wird schlielich auf die nchste Sitzung der BV-Rodenkirchen hingewiesen, auf der die Querung ebenfalls Thema ist.


  • 7.5.2009

    ../video/centertv-7.5.2009/index.php

    Streitgesprch bei center-tv

    Auf Einladung der Redaktion diskutierten der Baudezernent Bernd Streitberger mit Initiativenvertretern ber den Ausbau der Rheinuferstrae. Fr die Baumschutzseite war Harald von der Stein vom Netzwerk "Brger fr Bume" vertreten und fr die Anwohnerseite Ellen Winter. Als es dann etwas versptet kurz nach 18.00 Uhr endlich losgehen konnte, folgte eine spannende viertel Stunde Diskussion. Hier der Mitschnitt

  • 6.5.2009

    Berichte bei center.tv

    Zweimal berichtete der Klner Sender ber die Unterschriftenaktion. In einem ersten Beitrag am 5.5. in heimat kompakt

    Und am 6.5. in einer etwas lngeren Fassung in der Sendung Heimatreporter


  • 6.5.2009

    rundschau - Mit Ballons gegen den Strassenausbau.jpg

    Artikel im KSTA und Rundschau

    Auch die Klner Presse schreibt ber die bergabe von 5.200 Unterschriften an Klns Bauderzernenten Streitberger. Es berichteten der Klner Stadtanzeiger und die Klnische Rundschau am 5.5.2009.

  • 5.5.2009

    bergabe von 5.200 Unterschriften

    Trotz der ungnstigen Uhrzeit (12.00 Uhr mittag) waren wir doch eine eindrucksvolle Gruppe von Anwohnern und Initiativenvertretern. Gemeinsam haben wir die Unterschriften und einen symbolischen Haselnusszweig mit Flyern und Luftballons an den Baudezernenten bergeben. Nach der formellen bergabe ergab sich noch ein "Mehr-Augen-Gesprch" mit Bernd Streitberger in Abwesenheit der Presse. Dabei erzhlte der Baudezernent, der 6-spurige Ausbau wrde erst am "Sdkai" beginnen. Das widerspricht aber den Aussagen von Herrn Jusen vom Verkehrsamt, der vor ein paar Monaten noch von einem Ausbau ber 900 Meter gesprochen hat. Das ist genau die Entfernung vom Ubierring zur Schnhauserstrae.

  • 5.5.2009

    ksta - Rheinuferstrasse soll in einen Trog.jpg

    Bezirksvertretung im Stadtanzeiger

    Die Stadtteilpolitiker fordern den Rat auf, den Beschluss zum 6-spurigen Ausbau auszusetzen und sich fr die sogenannte "Toglsung" zu entscheiden. Das berichtet jetzt auch der Klner Stadtanzeiger. hier

  • 4.5.2009

    Abstimmung in der BV-1

    Die Bezirksvertretung Innenstadt hat auf ihrer Sitzung am 30.4. ber den Antrag der CDU-Fraktion zur Querung Rheinuferstrae (Troglsung) beraten. Die Niederschrift dieser Sitzung ist noch nicht im Internet verfgbar. Lesen Sie hier das, was wir bisher erfahren haben:

     

    Der ursprngliche Antrag der CDU wurde folgendermaen verndert:

    "Die Bezirksvertretung 1 bittet den Rat, den Beschluss die Rheinuferstrae 6-spurig auszubauen, zurckzunehmen auszussetzen und umgehend zu prfen, ob alternative Lsungen, die einen geringeren Eingriff in den Baumbestand bedeuten, wie z.B. eine sogenannte Troglsung, realisiert werden knnen. Bei einem positiven Ergebnis sollten alle Vorkehrungen getroffen werden, um eine mglichst schnelle Realisierung dieses Projekts zu ermglichen.

    Begrndung:

    Die vom Rat beschlossene 6-spurige Rheinuferstrasse hat zur Folge, dass sehr viele Bume gefllt werden mssen, ohne dass das Verkehrsproblem wirklich gelst wird. Bei der sogenannten Troglsung mssen nicht nur erheblich weniger Bume gefllt werden, sondern diese Variante ermglicht auch einen besseren Verkehrsfluss, da der Konflikt zwischen Individualverkehr und Stadtbahn entfllt."

    Auerdem gab es offenbar Antrge der Grnen (Moratorium) und von der FDP und dem KBB (Tunnel).
    Nach unseren Informationen wurde dem Antrag der CDU in der genderten Fassung mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und KBB zugestimmt.


  • 4.5.2009

    Die Stelzenlsung

    stelzen-2.jpg
    Vorschlag 2

    Vielleicht hat der Eine oder die Andere diesen Vorschlag schon an einem der Infotische als Flyer liegen sehen. Wir fanden die Stelzenlsung interessant und Eckart Kirsch hat sie uns zur Verfgung gestellt.
    Er schlgt vor, die Nord-Sd-Stadtbahn auf einer Brcke ber die Rheinuferstrae zu fhren.
    Dazu hat er einen einspurigen und einen zweispurigen Vorschlag erarbeitet.

    Er hat ihn auch schon an die KVB bzw. die Stadt Kln geschickt. Die Stadt antwortete ihm, dass sie diese Variante aus technischen, verkehrlichen, stdtebaulichen und/oder umweltbelastenden Grnden fr nicht realisierbar hlt.


  • 3.5.3009

    center-tv am Infostand

    In Vorbereitung auf ein Streitgesprch bei center-tv drehte der Klner Lokalsender am Sonntag am Infostand der Kahlschlaggegner. Und damit auch wirklich deutlich wird, dass Bume Lebensqualitt bedeuten, haben wir es uns in Hngematten gemtlich gemacht.

    haengematte-3.jpg
    Lebensqualitt statt Ausbau

    Am kommenden Donnerstag werden Ellen Winter und Harald von der Stein aus dem Kreis der Initiativen mit dem Klner Baudezernenten Bernd Streitberger diskutieren.

    Im Rahmen der Sendung Rheinzeit bei center-tv wird es ab 17:40 Uhr um das Thema Ausbau der Rheinuferstrae gehen.


  • 2.5.2009

    Stellungnahme der BISA zur KVB-Studie

    Die BISA begrndet hier - basierend auf der Expertise von Bernd Sammeck - in 11 Punkten, warum der Ratsbeschluss zum 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstrae auf einer "unzureichenden Gutachtenbeurteilung" basiert und leitet daraus Forderungen ab.

     

    Stellungnahme zur KVB-Machbarkeitsstudie vom 27. Mai 2008
    Bernd Sammeck, Dipl.-Ing. Stadtplaner AKNW fr die
    BISA Brgerinitiative Sdliche Altstadt Kln e.V.
    Titusstr. 4, 50678 Kln, Tel.: 0221/37 61 619

    Beschluss des Rates der Stadt Kln vom 25. 09. 2008
    - Unzureichende Gutachtenbeurteilung -

    Am 25. September 2008 fasste der Rat der Stadt Kln einen im Falle der tatschlichen Realisierung folgenschweren Beschluss:

    Die Rheinuferstrae soll im Abschnitt Ubierring - Schnhauser Strae auf sechs Fahrspuren aufgeweitet werden, damit gengend Stauraum fr den wartenden Verkehr vorhanden ist - bei Querung der vorfahrtberechtigten Stadtbahn ber die Rheinuferstrae.

    Damit verbunden wre das Fllen von ca. 180 alten Alleebumen, also der Fortfall von zwei der drei Linien des dortigen denkmalgeschtzten Baumbestandes.

    Zustande kam dieser Ratsbeschluss gegen die erklrte Meinung der Ratsmehrheit, nur mit den Stimmen der SPD-Fraktion und der des Oberbrgermeisters Schramma, bei Enthaltung der CDU- und der FDP-Fraktion. Die Befrworter des Beschlusses beriefen sich auf das Gutachten "Verkehrsuntersuchung Querung Rheinuferstrae und benachbarter Gebiete" (VKT Khler und Traubmann GmbH, Frankfurt), das im Auftrag der KVB erstellt worden war. Allen Ratsmitgliedern lag die Kurzfassung von 29 Seiten vor, aber nicht allen die aufschlussreichen insgesamt 214 Seiten des kompletten Gutachtens.

    Bei einer Untersuchungsproblematik dieser Tragweite wre zu erwarten gewesen, dass das Gutachten, unter Einbeziehung aller relevanten Aspekte, auf der Grundlage aktueller und gezielt erhobener Daten, sowie entsprechend seriser und professioneller Prognosen zustande gekommen wre. Tatschlich aber ist das Gegenteil der Fall.

    Fnf Brgerinitiativen in der Klner Sdstadt wehren sich gegen die Realisierung des Ratsbeschlusses vom 25. 09. 2008.

    Eine der Brgerinitiativen, die BISA-Brgerinitiative Sdliche Altstadt e.V., beauftragte Bernd Sammeck, Dipl.-Ing. Stadtplaner AKNW, Kln, eine Expertise zum KVB-Gutachten zu erstellen. Diese brachte grundlegende Schwchen zu Tage:

    1. Zunchst heit es zwar, dass im Gutachten die Trassenverlufe "unter Bercksichtigung mglichst aller entscheidungsrelevanter Kriterien vergleichend" bewertet wrden. De facto aber fuen die Schlussfolgerungen in erster Linie auf wirtschaftlichen, verkehrlichen und betrieblichen Aspekten.
    2. Auen vor geblieben sind wichtige stdtebauliche, verkehrsplanerische und kologische Kriterien auch anwohnerbezoge!
    3. So wird in unverantwortlicher Weise fr die Rheinuferstrae bis 2020 eine Verkehrsstrkenzunahme um die 30 % prognostiziert, die jeder serisen Stadtplanung Hohn sprche.
    4. Bei solcher Betrachtungsweise wird schon gar kein Gedanke auf die Verkehrslrmentwicklung verschwendet. Die Stadt Kln ist aber nach geltenden EU-Richtlinien zu einer offensiven Lrmaktionsplanung verpflichtet, die freilich bislang nicht zustande kam.
    5. Keine Bercksichtigung fanden im Gutachten die Belange von Fugngern und Radfahrern. So wurde stillschweigend eine drastische Verschlechterung der ohnehin hochproblematischen Querungen der Rheinuferstrae auf der Hhe des Oberlnder Walls in Kauf genommen.
    6. Auen vor geblieben sind auch systemische Betrachtungsweisen, die den Streckenabschnitt Ubierring - Schnhauser Strae in einen funktionalen Gesamtzusammenhang des stdtischen Straenverkehrsnetzes, der Rheinuferstrae und der Nord-Sd-Stadbahn gestellt htten.
    7. Erst recht wurde damit eine zeitgeme, umfassende Planungsbetrachtung nicht bercksichtigt, wie sie im Masterplan fr die Stadt Kln zu finden ist.
    8. Damit blieb auch die im Masterplan vorgenommene Wrdigung des Stadtraums Rhein mit dem Leitelement groer Alleebaum-Abschnitte auf der Strecke.
    9. Vielmehr wurden bei der Erstellung des Gutachtens eindeutig die wirtschaftlichen Aspekte des Kosten-Nutzen-Indikators und die der Frdermittel des Bundes und des Landes NRW in den Vordergrund gestellt.
    10. Dabei wurden in Begrifflichkeit und Betrachtungsmethodik volkswirt-schaftliche und betriebswirtschaftliche Faktoren in disziplinwidriger Weise vermengt und zu nicht haltbaren, unprofessionellen Schlussfolgerungen verdichtet.
    11. Diese Schlussfolgerungen wurden im Gutachten auf Bewertungen gesttzt, die im Ergebnis zu einem vllig entgegengesetzten Gesamtvotum htten fhren mssen.
    • Jetzt gehrt jede Schwachstelle des gesamten Projekts Querung Rheinuferstrae der Stadtbahn Linie 16 auf den Prfstand.
    • Die aktuellen Stadtbahn-Bauttigkeiten an der Querung der Rheinuferstrae, sind entsprechend zu berprfen.
    • Der Beschluss des Stadtrates vom 25. September 2008 mu ber ein Moratorium eine entsprechende Prfung ermglichen.
    • Die Planung ist so zu korrigieren, dass zukunftsfhige Lsungen den Gesamtzusammenhngen sowie allen relevanten Aspekten einschlielich anwohnergemsser, kologischer, stdtebaulicher und verkehrsplanerischer Sichtweisen Rechnung tragen.

  • 29.4.2009

    Kln wird grner ...

    Das stellt zumindest das Internetfernsehen des Klner Stadtanzeiger fest. In dem Beitrag geht es um Neuanpflanzungen in Kln, aber auch um den geplanten Kahlschlag an der Rheinuferstrae.

     


  • 27.4.2009

    Brgerverein Kln-Bayenthal-Marienburg ld ein!

    Alle BrgerInnen sind am kommenden Mittwoch (29. April) zur ffentlichen Jahresversammlung eingeladen. Dabei steht das Thema "Verkehrsentwicklung" im Mittelpunkt und es wird in einer Podiumsdiskussion unter anderem auch um die Querung der Nord-Sd-Bahn mit der Rheinuferstrae gehen. Auf dem Podium sitzen u.a. Karsten Mring (Vorsitzender Verkehrsausschuss, CDU) und Peter Kron (1. Stellvertreter Verkehrsausschuss, SPD).

    Die Versammlung findet ab 19.30 Uhr im Festsaal des St. Antonius Krankenhauses Kln-Bayenthal statt.


  • 27.4.2009

    Querung-2.jpg

    Was ist eigentlich die Troglsung?

    In der letzten Zeit wurde sie hier und da erwhnt: die "Troglsung". Eine Mglichkeit, die Probleme bei der Kreuzung von Straenbahn und Rheinuferstrae zu vermeiden. Aber was verbirgt sich hinter der Troglsung? Wie sieht sie aus, was hat sie fr Vorteile und Nachteile?

     

    Ein Trog als Variante einer Unterfhrung einer Strae unter einer Bahnlinie wird immer wieder als preiswerte und einfache Lsung genutzt. Im Fall der Querung an der Sdbrcke knnten zwei schmale kurze Unterquerungen deutlich Platz sparen und wrden wahrscheinlich nur wenige Bume kosten.

    Ein Trog ist eine Unterquerung der Bahngleise in offener Bauweise. Das bedeutet: keine Decke, deshalb kein Tunnel. Wegen der fehlenden Decke mu das Niveau des Trogs nicht so tief liegen wie bei einem Tunnel, bei gleichen Hhen fr den Autoverkehr. Dadurch knnen die Trogrampen krzer gebaut werden.

    An der Sdbrcke knnten zwei Trge gebaut werden, durch jeden der beiden Brckenbogen einen. Die nach Sden fhrende Fahrbahn lsst heute sehr viel Platz neben der Mittensttze der Brckenkonstruktion. Der Trog knnte (zweispurig) sehr viel nher an diese Mittensttze gebaut werden. Dadurch bleibt rechts Platz fr eine dritte Spur, die nicht im Trog, sondern ebenerdig als Zubringer fr die Huser sdlich der Sdbrcke dient. Die Autofahrer auf dieser Spur mssten dann vor der Bstra-Steuerung anhalten. Das betrifft allerdings nur einige hundert Fahrzeuge am Tag und nicht die fast 40.000 Fahrzeuge, die tglich die Rheinuferstrae benutzen. Der bisherige Fuweg bliebe voll erhalten und auch die Bume am Fahrbahnrand mssten nicht angetastet werden. Allerdings wrde der Mittelstreifen entlang der Trogrampe sehr viel schmaler werden und die Bume darauf gefllt werden mssen.

    Querung-7.jpg
    Die Straenfhrung
    unterhalb der Sdbrcke

    Die nach Norden fhrende Fahrbahn knnte komplett im zweiten Trog im stlichen Brckenbogen verschwinden. Da die heute vorhandene dritte Spur fr einen U-Turn sdlich der Sdbrcke entfallen wrde, wre bei gleicher Fahrbahnbreite der beiden Spuren Richtung Norden auch hier genug Platz fr Trog und Trogwnde, ohne die Bume am rheinseitigen Fahrbahnrand antasten zu mssen. Da diese Unterquerung etwas weiter sdlich angesetzt wrde als die Gegenfahrbahn (siehe Bilder), kme sie nrdlich der Brcke so frh an die Oberflche, da hier ein Abzweig zum Sdkap ohne zustzliche Spuren realisiert werden kann.

    Heute gibt es nrdlich und sdlich der Sdbrcke jeweils einen U-Turn fr den Autoverkehr. Diese wrden bei dieser Troglsung beide entfallen. Stattdessen mssten die Autofahrer bis zur nchsten Wendemglichkeit nach der Unterfhrung weiterfahren. Das wre in Richtung Norden der neue U-Turn kurz vor der Maternusstrae und Richtung Sden die Kreuzung mit der Schnhauserstrae.


  • 27.4.2009

    Bewegung in den Bezirksvertretungen

    BV2-0905_Antrag-4_Stadtbahn-Querung-Rheinufer.jpg
    und hier der Antrag der
    Grnen in der BV 2

    Sowohl die Bezirksvertretung 1 als auch die BV 2 haben auf Ihren nchsten Sitzungen wichtige Antrge auf der Tagesordnung, die unseren Protest betreffen.

    Die CDU stellt in der nchsten Sitzung der BV 1 am 30. April den Antrag an den Rat, den 6-spurigen Ausbaubeschluss zurckzunehmen und "sich fr eine sogenannte "Troglsung" zu entscheiden". Denn, so ihre Argumentation, mit dieser Lsung mssten erheblich weniger Bume gefllt werden und der Verkehrsfluss wrde sich verbessern.

    Die Grnen stellen auf der Sitzung der BV 2 am 11. Mai den Antrag an den Rat, die "einzelnen Querungs-Varianten (einschlielich der Troglsung)" durch die Verwaltung untersuchen und die Arbeiten an der Querung unterbrechen zu lassen.


  • 26.4.2009

    Erluterungen und Statement zum Gutachten der KVB

    Der Stadtplaner Bernd Sammeck hat fr die BISA das Gutachten der KVB zur Stadtbahnquerung analysiert und eine Stellungnahme abgegeben.

     


  • 24.4.2009

    Zweiter Bauabschnitt soll 2011 fertig werden!

    Der Stadtanzeiger schreibt, dass die Nord-Sd-Bahn nach dem Unglck in der Severinsstrae frhestens Ende 2012 fertig gestellt werden wird.

    Das gilt allerdings nicht fr den zweiten Bauabschnitt, der ja die Kreuzung mit der Rheinuferstrae betrifft. Laut KVB wrde dieser Abschnitt, von der Bonner Strae bis zum Rheinufer, deutlich frher fertig, nmlich schon 2011!

    Das bedeutet: Trotz aller Proteste wird an der geplanten Querung der Bahn ber die Rheinuferstrae weitergearbeitet.

     


  • 16.4.2009

    Streitberger will Bume pflanzen

    Der Stadtanzeiger schreibt mal wieder ber unseren Protest. Anlass ist eine uerung des Baudezernenten Bernd Streitberger. Er verteidigt den geplanten 6-spurigen Ausbau: "Eine Tunnellsung htte noch mehr Eingriffe in das Grn bedeutet". Er will an vielen Stellen neue Bume pflanzen, wenn wir auch nicht alle 180 Bume ersetzen knnen. Leider weiss der KSTA noch nichts von der alternativ diskutierten "Troglsung", die eine offene kleinere Variante der Tunnellsung ist. Dabei wren deutlich weniger Bume betroffen. Dieses Modell wurde inzwischen von der CDU aufgegriffen und soll in der nchsten Sitzung der Bezirksvertretung 1 in die Abstimmung kommen.

     


  • 9.4.2009

    Frhlingsboten am Rheinufer...

    Wolfgang Hollmer erinnnert mit dieser Fotogestaltung an die abgeschlagenen Magnolien vor der Fachhochschule an der Rheinuferstrae (wir berichteten ber diese Aktion am 25.02.2009).

     


  • 4.4.2009

    content/presse/Koeln-Seite 4.4.09.jpg

    Interview in der Rheinischen Post

    Die Rheinische Post widmet seit neuestem einmal in der Woche eine ganze Seite den wichtigsten Themen aus Kln! Diese Seite erscheint zwar (noch) nicht in der Dsseldorf-Ausgabe, aber bereits in allen Ausgaben drumherum und im Bergischen Land. Und auf dieser Seite fand am Samstag auch unser Protest in Form eines Interviews zum Thema "Kein Kahlschlag" seinen Platz.

     


  • 1.4.2009

    Kinomagazin schreibt ber die Zukunft der Sdstadt

    Schon der zweite Titel heute mit dem Schwerpunkt Sdstadt: nach dem Wochenspiegel gehts dem Magazin CHOICES in seiner Titelstory um "Die Zukunft der Sdstadt". Und dabei zumindest am Rande auch um die Rheinuferstrae und unseren Protest. Hier zum Nachlesen:

     


  • 1.4.2009

    Wochenspiegel zieht nach

    Kurz bevor wir die Bume wieder von der Frischhaltefolie befreien mssen, fragt auch der Klner Wochenspiegel: "Kommt der Kahlschlag?" und zeigt als Titelbild die Bume im Plakat-Frischhaltemantel.

     


  • 26.3.2009

    Die Klnische Rundschau berichtet

    "Erhalt der Allee gefordert". Unter diesem Titel bringt die Rundschau einen ausfhrlichen Artikel ber unsere letzte Brgerversammlung im Spielplatz.

     

    rundschau-26-3.jpg


  • 25.3.2009

    Die KVB baut weiter!!

    Der erste Satz im Rundschau-Artikel vom 14.03.2009 trifft den Kern: "Trotz der Katastrophe am Waidmarkt gehen die Arbeiten an anderen Streckenteilen der neuen Nord-Sd-Fahrt weiter" - und zwar auch an der Stelle, die unseren Protest betrifft: der Strecke zwischen Bonner Wall und Rheinufer!

     

    ueber die rampe ans tageslicht.jpg


  • 23.3.2009

    Protokoll der 6. Brgerversammlung im Spielplatz

    (Dank an Birgit Gerdes)

     

    6. Brgerversammlung der Brgerinitiativen BI-Rheinuferstrae, BISA-Brgerintiative Sdliche Altstadt, Netzwerk BRGER fr BUME, NABIS und www.kein-kahlschlag.de am 17.03.09, 20 Uhr, Ort: Spielplatz

    Protokoll

    • Wahl einer Versammlungsleitung:

      ohne Gegenstimmen wird Pui von Schwind zum Versammlungsleiter vorgeschlagen und gewhlt.
    • aktuelle Informationen:

      Ratsversammlung vom 03.02.2009: Anfrage zur Baumfllung im Bereich Rheinuferstrae Antwort Baudezernent Herr Streitberger: es gibt noch keine detaillierte Planung zum Ausbau, eine Anpflanzung von Bumen nach der Aufweitung der Rheinuferstrae ist aber mglich (2. Baumreihe), bei Tunnellsung ist keine Baumbepflanzung mglich, nur Strucher ber die Verbindung zum Friedenspark
      Anmerkung H.v.d. Stein: die beiden Tunnellsungen, von denen Streitberger spricht, sind eine kurze und ein lange, beide mit 2 Tunnelrhren und Deckel. Die Alternativen, die das Netzwerk Brger f. Bume befrwortet, sind offene Troglsungen ohne Tunneldeckel, mglichst kurz und mglichst schmal, wodurch die Eingriffe in den Baumbestand deutlich minimiert werden knnten. Die Trogvarianten sind bis heute nicht untersucht
    • Wie gehen wir nach dem Unglck in der Severinstrae mit unseren Anliegen weiter vor?

      am Freitag, 20.03.09, 20 Uhr, Sartorysle, Versammlung der KVB
      => Vorschlag: Teilnahme der Brgerinitiativen an dieser Versammlung In der Frage, ob und wie wir den Zusammenhang mit den KVB-Ereignissen und unserem Anliegen verknpfen sollten, wurde die folgende Formulierung gefunden: "Was sich in der Severinstrae im Groen gezeigt hat, ist auch an der Rheinuferstrae im Kleinen feststellbar: Fehlplanungen des Rates der Stadt Kln, der Verwaltung und der KVB auf Kosten der Gesundheit der Brgerinnen und Brger und der Gefhrdung von Kultur- und Denkmalgeschtzten-Objekten.
    • Antrag Oswald Pannes an den Ratsausschuss "Anregungen und Beschwerden"

      Text ist in Vorbereitung
      => Beschwerde muss innerhalb von 3 Monaten beantwortet werden, Antwort sollte verffentlicht werden.
      Die Anregung ( Forderung einer Troglsung ) sollte um die Alternative ergnzt werden, zeitgleich mit den laufenden Baumassnahmen, die vorbereitenden Manahmen zur spteren Tieferlegung der Rheinuferstrasse unter Aufrechterhaltung des KVB- Betriebes, schon heute umzusetzen.
    • Info-Tische

      an der Severinstorburg und Einfahrt SdKap am 21.03. (ab 11 Uhr) und am 22.03.2009. Wer macht mit?
    • Plakate und Plakattexte

      es sind noch sehr viele Plakate brig, die verteilt und aufgehngt werden knnen
    • Weitere Aktionen - eigene und von anderen Organisationen:

      • Brgerversammlung: mglichst Themen Severinstrae + Rheinuferstrae trennen. Eine gemeinsame Brgerversammlung zu beiden Themen wurde mehrheitlich nicht befrwortet.
      • Vorbereitung Brgerversammlung im Brgerhaus Stollwerck nach Ostern zum Thema Querung der Rheinuferstrasse. Wann? Mit welchen Gsten?
        Verwaltung ?? KVB ?? Ggf. erneut Vertreter der Parteien??

  • 22.3.2009

    Bedrohte Bume bekommen Protestplakate

    In einer gemeinschaftlichen Aktion aller Initiativen "bewaffnen" wir uns heute mit Frischhaltefolie, Scheren, Messern und Plakaten. Wir wollen auf die direkten Opfern der Ratsentscheidung vom 25. September 2008 aufmerksam machen: die alten Linden direkt an der Rheinuferstrae.

    plakate-1.jpg

    Baumschtzer haben es uns beigebracht: wir heften unsere Protestplakate nicht einfach mit Reizwecken an die Rinde der Bume, sondern bringen sie wettergeschtzt unter mehreren Lagen Frischaltefolie an. Nach ein paar bungsversuchen klappt es gut.

    Und dann doch noch ein kritischer Hinweis von den Baumschtzern: nach zwei Wochen muss die Folie sptestens wieder ab, sonst bildet sich durch die eingeschlossene Feuchtigkeit Schimmel unter der Plastikfolie. Das werden wir natrlich machen!


  • 20.3.2009

    Mitdiskutieren!!! Stadtanzeiger berichtet ber Versammlung im Spielplatz

    Unter dem Titel Anwohner wollen keinen Kahlschlag berichtet heute der Klner Stadtanzeiger ber unseren Protest gegen die Ausbauplne der Stadt und die letzte Versammlung der Kahlschlag-Gegner im Spielplatz. Direkt unter dem Artikel gibt es die Mglichkeit, Kommentare und Anmerkungen zu hinterlassen. Davon sollten wir Gebrauch machen!

     


  • 13.3.2009

    Einladung der Initiativen

    zur nchsten Versammlung gegen den Kahlschlag-Beschluss am 17.3.2009

     

    Liebe Betroffene und AnteilnehmerInnen,

    Einladung: Die Brgerinitiativen BI-Rheinuferstrae, BISA-Brgerintiative Sdliche Altstadt, Freunde der Bume, NABIS und www.kein-kahlschlag.de laden ein:
    Dienstag, 17.03.2009, um 20.00 Uhr - wieder - in der Gaststtte SPIELPLATZ (Ubierring/Ecke Trajanstrae).

    Tagesordnung:

    1. Wahl einer Versammlungsleitung
    2. Wie gehen wir nach dem Unglck in der Severinstrae mit unseren Anliegen weiter vor?
    3. Antrag Oswald Pannes an den Ratsausschu "Anregungen und Beschwerden"
    4. Info-Tische am der Severinstorburg und Einfahrt SdKap am 14./15.03. und 21./22.03.2009. Wer macht mit? Damit wir den Zusammenhang mit den KVB-Ereignissen und unseren Anliegen verknpfen knnen: "Was sich in der Severinstrae im Groen gezeigt hat, ist auch an der Rheinuferstrae im Kleinen feststellbar: Fehlplanungen des Rates der Stadt Kln, der Verwaltung und der KVB auf Kosten der Gesundheit der Brgerinnen und Brger und der Gefhrdung von Kultur- und Denkmalgeschtzten-Objekten
    5. Plakate und Plakattexte
    6. Weitere Aktionen - eigene und von anderen Organisationen
    7. Vorbereitung Brgerversammlung im Brgerhaus Stollwerck nach Ostern. Wann? Mit welchen Gsten? Themen?
    8. Verschiedenes

    Mit freundlichen Gren fr die BISA Pui von Schwind
    BISA-Brgerinitiative Sdliche Altstadt Kln e.V.
    c/o Schmidt von Schwind
    Titustr. 4, 50678 Kln
    Tel.: 0221/37 61 619
    FAX 0221/937 81 30


  • 2.3.2009

    Das Protokoll der Ratssitzung vom 10.2.2009

    Sie knnen in dem Dokument auf den Seiten 31-33 nachlesen, was genau bei der letzten Ratssitzung in Sachen "Rheinuferquerung Nord-Sd Stadtbahn" beantragt und entschieden wurde.
    Inzwischen kann man auch das Wortprotokoll dieser Sitzung einsehen, Die Reden der Ratsmitglieder zur Querung der Nord-Sd-Stadtbahn finden Sie auf den Seiten 56-63.

    Die Niederschrift der Ratssitzung

    Das Wortprotokoll


  • 26.2.2009

    lale trifft.jpg

    Lale trifft... Jrgen Roters im Spielplatz

    Jrgen Roters ist der gemeinsame Oberbrgermeisterkandidat der SPD und Grnen in Kln. Er hat sich im Gesprch mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Lale Akgn auf Nachfrage aus dem Publikum zum 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstrae geuert:
    Da sei "das letzte Wort noch nicht gesprochen". Er mchte auf keinem Fall, dass dort Bume gefllt werden und spricht sich fr ein Moratorium aus.
    Ob diesen Worten auch Taten folgen....?

  • 26.2.2009

    Neue Straeninfostnde und nchstes BISA-Treffen

    Es gibt neue Termine fr Infotische:
    Und zwar an der Severinstorburg an den Samstagen 07., 14. und 21.03. und am Sdkap an den Sonntagen 08., 15. und 22.03.
    Uhrzeit: jeweils von 12:00 - 16:00 Uhr.

    Auerdem ld die BISA "zur weiteren Planung unserer Strategie und zum Informationsaustausch ber die Ratsbeschlsse vom 10.02.09 und der Teilnahme an den Infotischen" zu einem Treffen am Dienstag, dem 03.03.2009 um 20.00 Uhr in der Mainzer Strae 37/Galerie Smend ein.


  • 25.2.2009

    Faellungen hinter der Fachhochschule.jpg

    Fllungen hinter der Fachhochschule

    Falls es den einen oder anderen Anwohner beunruhigt hat.... Auf dem Gelnde der Fachhochschule zur Rheinuferstrae hin werden in diesen Tagen groe Bsche und Bume gefllt. Die Nachfrage in der Verwaltung der FH hat ergeben, dass diese Rodungen nichts mit dem geplanten Ausbau zu tun haben. Hintergrund ist die Verlegung einer Ringleitung und der Wunsch nach mehr "Lichtung" zum Schutz vor Sprayern.

  • 18.2.2009

    NRW Verfassungsgerichtshof kippt Kommunalwahltermin

    Heute hat der Verfassungsgerichtshof NRW seine Entscheidung zum Termin der Kommunalwahlen NRW bekannt gegeben. Diese sollten eigentlich am 7. Juni stattfinden. Diesen Termin hat das Gericht jetzt gekippt. Grund: Die Wahlen mssen nher am Beginn der Amtszeit der neu zu whlenden Kommunalpolitiker liegen. Die beginnt nmlich auf jeden Fall erst am 21. Oktober.

     


  • 17.2.2009

    SPD reagiert auf eine Wahlkampf-Anzeige der CDU/FDP

    Zur letzten Verkehrsausschussitzung gab es eine Anfrage der SPD zum "Eingriff in den Baumbestand bei Tunnellsung Nord-Sd Stadtbahn"
    Diese Anfrage und die Antwort der Verwaltung knnen Sie hier lesen.
    Anlass fr die Anfrage sind offensichtlich die Aussagen/Vorwrfe in einer Wahlkampf-Anzeige der CDU und FDP, die Sie hier nachlesen knnen.

  • 14.2.2009

    Die Bume und die verschiedenen Tunnellsungen...

    Die SPD hatte am 2.12.2008 im Verkehrsausschuss angefragt, wie der "Eingriff in den Baumbestand" bei den verschiedenen Tunnellsungen an der Rheinuferstrae aussehen wrde. Jetzt gibt es das Protokoll der nchsten Sitzung des Verkehrsausschusses am 3.2.2009. Auf den Seiten 26 und 27 knnen Sie die Antworten nachlesen. Es scheint auch eine schriftliche Vorlage gegeben zu haben, die uns aber leider noch nicht vorliegt.

     


  • 12.2.2009

    Kln wird Vorreiter im Klimaschutz

    Zusammen mit hunderten anderen Stdten der Europischen Union plant Kln eine Vorreiterrolle im Klimaschutz. Untersttzung gibt es von der EU-Kommission und der Europischen Investitionsbank in Form von gnstigen Krediten.
    Ob es die auch fr 6-spurigen Straenausbau und Fllung von 150 Bumen gibt?

     

    Europa-Staedte-fuer-Klimaschutz.jpg

  • 12.2.2009

    Der Express wei mehr!

    Die linke Ratsmehrheit hat in der vergangenen Ratssitzung den "ursprnglich beschlossenen sechsspurigen Ausbau der Rheinuferstrae im Sden" abgelehnt - schreibt der Express. Extrem gute Nachrichten! Aber auch extrem wahre Nachrichten? Wir wissen es noch nicht...
    Interessant ist auch, dass sich der Express auf einen Baustein des grnen Ratsantrags zur Entlastung der Rheinuferstrae konzentriert: die Idee einer Wasser-Buslinie.
    Und sehr positive Reaktionen aus Politik und Stadtverwaltung eingeholt hat.

  • 12.2.2009

    Utopia fr die Lindenallee!

    Rettet die Lindenallee am Rheinufer, fordert Jutta Muche auf der sehr nachhaltigen Internetplattorm Utopia. Dort wollen die Teilnehmer durch ihre Aktionen unter anderem einen Beitrag dazu leisten, Schadstoffemissionen drastisch zu reduzieren und Emissionsausgleiche zu schaffen. Vielen Dank!

     


  • 11.2.2009

    Klner Stadtanzeiger

    "Die Debatte ber die knftige Kreuzung mit der Nord-Sd-Stadtbahn geht unvermindert weiter" hat der Stadtanzeiger nach der Ratssitzung am 10.2. erkannt. In dem kurzen Artikel stellt er die verschiedenen Antrge von SPD, Grnen und KBB dar.

    Auerdem nimmt er den Protest gegen den sechspurigen Ausbau der Rheinuferstrae war.

     


  • 11.2.2009

    Kommentar zum Verkehrsgutachten im Auftrag der KVB

    Der Sdstadt-Anwohner Dr. Alexander Gundel hat einen Kommentar zu dem Kurzgutachten verfasst, auf das sich der Rat bei seiner Entscheidung fr den 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstrae sttzt.

    Dr. Gundel schreibt am Ende seines Kommentars: Bei den Empfehlungen, die die Gutachter aussprechen, werden "wirtschaftliche Aspekte in das Gutachten eingefhrt, die an dieser Stelle allerdings eher eine besondere Interessenlage vermuten lassen". Nach seiner Meinung "konnte der Rat auf Grund des Gutachtens allein nicht zu einer sachgerechten Entscheidung kommen, was sich im Abstimmungsverhalten der Fraktionen widerspiegelt". Lesen Sie seine Begrndung fr diese Aussagen!

     

    Kommentar zum Gutachten von VKT (Kurzfassung) im Auftrag der KVB vom 8.9.2008

    Verkehrsuntersuchung Querung Rheinuferstrae und benachbarter Gebiete

    Das Gutachten war Grundlage fr den Beschluss des Rats der Stadt Kln zum 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstrae vom 25.9.08. Das Gutachten ist ein Verkehrsflussgutachten und kann als solches nicht Gesichtspunkte des Umweltschutzes (Lrm, Feinstaub, Bume), des Denkmalschutzes (Lindenallee) oder der Wirtschaftlichkeit bercksichtigen. Bisher konnte die Frage nicht geklrt werden, ob dem Rat die Kurzfassung des Gutachtens vorgelegen hat oder eine mglicherweise existierende andere Fassung des Gutachtens.

    Die Frage, welche der Querungsvarianten, zweispurige Rheinuferstrae, dreispurige Rheinuferstrae oder Tunnel (Straentunnel oder Bahntunnel) zu einem besseren Verkehrsfluss fhrt, ist fr sich auf Grund einfacher berlegungen zu beantworten. Der mgliche Wert eines Gutachtens besteht in der belastbaren Quantifizierung der Unterschiede im Verkehrsfluss, die die drei Querungsvarianten mit sich bringen, oder in der mglichen Aufdeckung bisher vernachlssigter Sachverhalte.

    Das Verkehrswegewahlmodell VISUM-IV zur Erstellung des Zahlenmaterials (bis Seite 19 der Kurzfassung) wird von vielen Ingenieurbros genutzt, d.h. bei gleichen Ausgangsdaten und voraussetzungen kmen viele andere Bros auch zu den gleichen Zahlenwerten.

    Es folgt hier eine - wahrscheinlich unvollstndige - Liste der Daten und Planungszusammenhnge, die in dem Gutachten nicht bercksichtigt worden sind:

    • Wechsel von MIV (motorisierter Individualverkehr) zu PNV, wie er fr die Stufen 2 und 3 frher geschtzt worden ist (vgl. Seite 7 und Seite 12), d.h. 8000 Kfz/Tag weniger nach Ausbaustufe 2 und weitere 8400 Kfz/Tag weniger nach Ausbaustufe 3. Wenn diese frheren Schtzungen bercksichtigt worden wren, shen die Ergebnisse des Gutachtens vermutlich anders aus.
    • Planung zur Verlegung des Gromarkts (Abnahme des Lkw-Verkehrs) und zum Neubau eines Wohnviertels (zustzliche mgliche Nutzer der Stadtbahn und der Rheinuferstrae)
    • Planung zum Neubau der Fachhochschule an der Alteburger Strae
    • Die jetzigen Wartezeiten des Kfz-Verkehrs an der Straenbahnquerung Ubierring, die knftig wegfallen, werden nicht bei der Bewertung der neuen Querung bercksichtigt (Grne-Welle Modell).

    Das Zahlenwerk (bis Seite 19) stellt prinzipiell nur eine Schtzung mit unbekannter Genauigkeit dar. Die Zahlenangaben in den Tabellen vermitteln teilweise eine Scheingenauigkeit, was kein Fehler der Tabellen ist, aber beim Lesen und bei der weiteren Auswertung der Tabellen beachtet werden sollte.

    Zu der prinzipiellen Ungenauigkeit kommt die Ungenauigkeit, die entsteht, wenn Daten oder Planungszusammenhnge nicht bercksichtigt werden. Fr die Autoren des Gutachtens ist das selbstverstndlich, vielleicht aber nicht fr jeden Leser.

    Auf die Darlegung der groben Schtzwerte (bis Seite 19) folgt eine krude anmutende Bewertung der Querung durch eine mikroskopische Verkehrsflusssimulation, die andere Bros vielleicht auch anders gemacht htten. Fr diese Bewertung wurde die Software VISSIM benutzt. Wie VISUM ist VISSIM sehr verbreitet und wird von vielen Bros genutzt (http://de.wikipedia.org/wiki/VISSIM).

    Im entscheidenden Teil des Gutachtens geht man bei der Bewertung der Simulationsergebnisse (VISSIM) von quantitativen auf semiquantitative und auf qualitative Aussagen ber. Die Verlngerung von mittlerer Reisezeit (MIV) durch die Querung (Seite 22), die mittlere Rckstaulnge an der Querung (Seite 23/24) und die Verlagerung des MIV durch die Querung auf andere Straen werden semiquantitativ beschrieben, whrend der Verkehrsablauf qualitativ verbal beschrieben wird.

    Der Vergleich der Querungsvarianten fhrt auf qualitativer Ebene zu der vorher bekannten Einschtzung des Verkehrsflusses. Hier fehlt zudem die Wrdigung der Ungenauigkeit der Daten und der nicht bercksichtigten Daten und Sachverhalte. Beides ist fr eine politische Entscheidung aber wichtig.

    Stattdessen geht die Kurzfassung sofort auf eine qualitative Kategorisierung der Querungsvarianten (Seite 28) ber, die auch nichts anderes ber den Vergleich der Querungsvarianten aussagt als die vorher auf Grund allgemeiner berlegungen bekannte Erkenntnis. Darauf basieren dann die Empfehlungen auf Seite 29. Bei den Empfehlungen werden zum ersten Mal wirtschaftliche Aspekte in das Gutachten eingefhrt, die an dieser Stelle allerdings eher eine besondere Interessenlage vermuten lassen.

    Nach meiner Meinung konnte der Rat auf Grund des Gutachtens allein nicht zu einer sachgerechten Entscheidung kommen, was sich im Abstimmungsverhalten der Fraktionen widerspiegelt.

    Kln, 3.2.2009

    Alexander Gundel


  • 10.2.2009

    Drei Antrge im Rat verabschiedet

    Inzwischen wissen wir, dass es tatschlich drei Antrge zur "Rheinuferquerung der Nord-Sd Stadtbahn" auf der Ratssitzung am 10.2.2009 gab.

    Neben dem Antrgen von KBB und Grnen gab es noch einen nderungsantrag der Fraktion der SPD.

    Nach unseren Informationen sind alle drei Antrge beschlossen worden. Soweit die verschiedenen Antrge sich hneln, gilt offenbar jeweils der weitergehende Antrag.

    Hier finden Sie den Antrag des KBB.

    Hier finden Sie den Ersetzungsantrag der Grnen.

    Hier den nderungsantrag der SPD.


  • 10.2.2009

    Auch die Linke berichtet

    Nachdem die Klner Linke zunchst den Artikel der Neuen Rheinischen Zeitung in ihr Internetangebot aufgenommen hatte (hier) erschien heute unter der berschrift "Kein 6-spuriger Ausbau - Kein Kahlschlag auf der Rheinuferstrae!" ein Artikel im aktuellen "Platzjabbeck" auf Seite 5 ber die Baumanahmen und die Abholzungen an der Rheinuferstrae. Der Platzjabbeck ist nicht nur eine Figur am Rathausturm, sondern auch die Zeitung der Fraktion der Linken.

    Hier knnen Sie den aktuellen Platzjabbeck lesen.


  • 9.2.2009

    Antrge von KBB und Grnen zur nchsten Ratssitzung (10.2.2009)

    Das Klner-Brger-Bndnis hat einen Antrag "Rheinuferquerung Nord-Sd Stadtbahn" eingebracht.
    Darin werden Feinstaubmessungen am Rheinufer gefordert, sowie die Erstellung eines Gutachtens zum mglichen Verdrngungsverkehrs in die Wohnviertel.

    Inzwischen ist uns auch der Ersetzungsantrag der Grnen zum Antrag des KBB bekannt.
    Die Grnen fordern Feinstaubmessungen an der gesamten Rheinuferstrae, Konzepte zur Verringerung des Verdrngungsverkehrs in den anliegenden Vierteln und Manahmen zur Reduzierung des Verkehrs auf der Rheinuferstrae.

    Hier knnen Sie den Antrag auf den Seiten des KBB einsehen.

    Hier finden Sie die Tagesordnung der Ratssitzung am 10.2.2009.

    Hier knnen Sie den Ersetzungsantrag der Grnen lesen.


  • 5.2.2009

    Briefwechsel der BI-Rheinuferstrae mit den Grnen

    Die BI-Rheinuferstrae hat einen Brief an die Grne Fraktionsvorsitzende Barbara Moritz geschrieben. Darin formuliert sie die Befrchtung der Anwohner vor der weiteren Verkehrsentwicklung. Die Initiativensprecherin Monika Prinz fordert die Grnen auf, sich fr eine Weiterfhrung der unterirdischen Querung der Nord-Sd-Stadtbahn in Hhe der Rheinuferstrae einzusetzen.

    Die Antwort von Barbara Moritz: Eine Unterquerung der Bahn sei zu teuer und gefhrde Zuschsse. Die Grnen wollten lieber die Verkehrsentwicklung abwarten und den "Durchgangsverkehr von der Rheinuferstrae auf die Autobahn" lenken. Die Rheinuferstrae sei eine innerstdtische Strae, die "alleine zur Erschlieung der anliegenden Gebude dienen sollte".

    Soweit die Verkehrsplanung aus dem grnen Mrchenwald...

     

    Der Brief der BI-Rheinuferstrae

    Brgerinitiative Rheinuferstrae
    Monika Prinz
    Agrippinaufer 4
    50678 Kln
    Email: bi-rheinuferstrae@netcologne.de

    An
    Fraktion Bndnis 90 Die Grnen
    Frau Barbara Moritz
    per Fax: 221 24 555

    25.01.2009

    Sehr geehrte Frau Moritz,
    sehr geehrte Damen und Herren von Bndnis 90 Die Grnen,

    viele Anfragen von betroffenen Brgern/innen haben dazu gefhrt, dass sich eine neue Initiative unter dem Namen Brgerinitiative Rheinuferstrasse gegrndet hat. Wir wollen neben anderen Initiativen als ergnzende Kraft den Widerstand gegen die geplanten Manahmen untermauern.

    Als Brger/innen der Rheinuferstrasse und des Rheinauhafens sind wir unmittelbar betroffen und von der Erhaltung des Status Quo, den ihre Partei befrwortet, nicht berzeugt. Die Grnde, die Sie anfhren, dass sich der Verkehr reduzieren wird und dass die Menschen auf den ffentlichen Nahverkehr ausweichen werden, klingen nach einem Mrchen (zumal die Bonnerstrasse eingeschrnkt wird). Schlielich hat der Ausbau des Rheinauhafens ca. 2.500 Arbeitspltze geschaffen, neue Brger haben sich im Rheinauhafen angesiedelt und nicht zuletzt ist ein Anstieg der Touristenzahlen zu verzeichnen. Damit geht einher, dass der Autoverkehr zunehmen wird bzw. schon zugenommen hat. Wir sehen es schlielich tglich. Auerdem wurde auch noch die lngste Tiefgarage Europas vor unserer Tre gebaut.

    Wir wollen aber keinen PARKPLATZ in unserem Viertel und auch keinen Ausbau auf sechs Spuren. Wir wollen eine Lsung, die fr uns alle annehmbar ist. Da baut man eine Nord-Sd-Stadtbahn und lsst diese am neuralgischsten Punkt der Strecke aus der Erde kommen bzw. die Rheinuferstrae queren. Das sollen die Brger und Brgerinnen verstehen? Warum lsst man die Nord-Sd-Stadtbahn die letzten ca. 180 m nicht auch noch unterirdisch weiterfahren? Dies wre fr alle die eleganteste Lsung.

    Der von Ihrer Partei befrwortete Erhalt des Status Quo aber wrde fr die Bewohner der Rheinuferstrasse bedeuten, dass sich bei der Querung der Nord-Sd-Stadtbahn ber die Rheinuferstrasse und der damit verbundenen BSTRA-Schaltung jeden Tag viele Staus ergeben, das ist fr uns nicht hinnehmbar.

    Whler werden Sie mit dieser Ihrer Position nicht berzeugen. Wnschenswert wre eine Positionierung der Grnen, ber die man noch in vielen Jahren positiv spricht. Machen Sie sich daher stark fr eine Weiterfhrung der unterirdischen Querung der Nord-Sd-Stadtbahn in Hhe der Rheinuferstrae.

    Mit freundlichen Gren
    Monika Prinz
    Brgerinitiative Rheinuferstrae

    Die Antwort der Grnen

    Fraktion Bndnis90/Die Grnen, Glichplatz 3, 50667 Kln
    Im Auftrag von Frau Rita Lck

    Brgerinitiative Rheinuferstrae
    Monika Prinz
    Agrippinaufer 4
    50678 Kln

    Per Mail: bi-rheinuferstrae@netcologne.de

    Ihr Schreiben vom 25.1.2009 Straenbahnquerung der Rheinuferstrae

    Sehr geehrte Frau Prinz,

    vielen Dank fr Ihr Schreiben vom 25. Januar 2009. Sie haben Recht mit Ihrer Kritik an der Planung bzgl. der Streckenfhrung der Nord-Sdstadtbahn. Die von Ihnen vorgeschlagene Variante, die Nord-Sdstadtbahn erst hinter der Rheinuferstrae an die Oberflche kommen zu lassen, htte zur Folge, dass das Genehmigungsverfahren neu eingeleitet werden msste und auerdem erheblich teurer wrde. Dies knnte unter anderem dazu fhren, das der Zuschussgeber, hier das Land, aufgrund der zeitlichen Verzgerung und der erheblichen Mehrkosten von seiner Zusage zur Mitfinanzierung zurcktritt, da damit der Verkehrswert der neuen U-Bahn nicht mehr erreicht wrde.

    Wir mchten Ihnen kurz unsere Position erlutern:

    Htten wir uns damals mit unserer favourisierten Streckenfhrung, durchgesetzt, gbe es nun keine Diskussion um die Querung der Rheinuferstrae. Wir wollten die Fhrung der Nord-Sd-Stadtbahn nur im Bereich der Altstadt als U-Bahn ausbauen und dann weiter entlang des Rheins auf den damals noch vorhandenen HGK-Schienen bis zum Ubierring und dann weiter nach Rodenkirchen fhren.

    Auch fr die Fhrung der zweiten Baustufe von der Marktstrae bis zum Rheinufer hatten wir eine andere Lsung vorgeschlagen, und zwar oberirdisch ber die Bonner Strae bis zum Bayenthalgrtel, wo eine Linie links, parallel mit dem Autoverkehr, in den Grtel abbiegen sollte, um an der Rheinuferstrae weitergefhrt zu werden. Diese Variante wre nicht nur erheblich billiger geworden, zum damaligen Zeitpunkt bereits 20 Millionen Euro, sondern wre wahrscheinlich schon realisiert und htte den Klnerinnen und Klnern das lang anhaltende Baustellenchaos erspart. Diese Variante wurde damals auch von der Verwaltung untersttzt.

    Doch leider konnten sich im Jahre 2000 in dieser Diskussion CDU und FDP, als Vertreter einer kleinen Marienburger Minderheit, die keine Strung ihres Viertels durch eine Straenbahn wollte, mit der jetzt im Bau befindlichen Variante durchsetzen. Diese Planung war nicht durchdacht, wie jetzt deutlich wird.

    Denn die neue Stadtbahn kann nicht so einfach die Strae kreuzen, wie es bislang am Ubierring der Fall ist, sondern es muss eine Kreuzung nach dem Eisenbahnquerungsgesetz geschaffen werden. Dies hat zur Folge, dass die Bahn absoluten Vorrang an der Kreuzung hat, was ja grundstzlich nicht negativ ist.

    Nun befrchtet die Verwaltung und ebenfalls SPD/CDU und FDP, dass es im Fall der Einfhrung des 5-Minuten-Taktes der Bahn in den Spitzenzeiten zu langen Autostaus auf der Rheinuferstrasse kommen knnte. Deshalb wurden zwei Alternativen zur Gestaltung vorgelegt: ein Tunnel fr die Autos unter den Stadtbahnschienen hindurch oder die Aufweitung der Rheinuferstrae vor und hinter der Kreuzung auf sechs Fahrspuren.

    Die Tunnellsung, von der CDU favourisiert, wrde nach ersten Schtzungen etwa 60 Millionen Euro und jede Menge Bume kosten, die auch spter nicht nachgepflanzt werden knnten und dazu fhren, dass sich die Tunnelmnder als hssliche Akzente im Straenraum darstellen wrden. Auerdem wre die Rheinuferstrae fr mindestens 1 Jahr lang gesperrt.

    Die Aufweitung auf sechs Fahrspuren wre zwar deutlich billiger, es mssten aber dafr noch mehr Bume gefllt werden und die Verbreiterung der Strae wrde die Stadt noch weiter vom Rheinufer trennen.

    Fr uns Grne kommen deshalb beide Varianten nicht in Frage. Wir halten es fr viel sinnvoller, erst einmal die Verkehrsentwicklung abzuwarten, ehe man bauliche Manahmen ergreift. Unserer Meinung nach sollten verkehrslenkende Manahmen ergriffen werden, die ganz klar den Durchgangsverkehr von der Rheinuferstrae auf die Autobahn lenkt. Die Rheinuferstrae ist eine rein innerstdtische Strae, die allein zur Erschlieung der anliegenden Gebude dienen sollte.

    Da der Autoverkehr in der City weiter rcklufig ist und sich das Mobilittsverhalten der Menschen gerade angesichts steigender Energiepreise ndert, die Fahrgastzahlen im ffentlichen Nahverkehr nehmen jedes Jahr weiter zu, kann es gut sein, dass es gar nicht zu den befrchteten Staus auf der Rheinuferstrae kommen wird.

    Wir finden, diese Prognose ist es wert, erst einmal abzuwarten, wie sich die Verkehrsstrme tatschlich entwickeln und dann gegebenenfalls kreative Lsungen zu entwickeln.

    Wir werden bei eventuellen Verhandlungen mit mglichen politischen Partnern nach der Kommunalwahl erneut auf eine Rcknahme des jetzt geltenden Ratsbeschlusses drngen. Zur Zeit gibt es dafr leider keine Mehrheit. Bei einem Antrag jetzt wrden wir wieder scheitern.

    Mit freundlichen Gren

    Gez. Barbara Moritz gez. Bettina Tull
    Fraktionsvorsitzende verkehrspolitische Sprecherin

    Rita Lck
    Stadtentwicklung und Verkehr
    Fraktion die Grnen
    Haus Neuerburg, Glichplatz 3, 50667 Kln
    Tel. 0221-221-25915 / fax: 0221-221-24555


  • 5.2.2009

    Die Grnen sollen endlich handeln!

    Auf der letzten Versammlung im Spielplatz (3.2.09) haben die versammelten Brger beschlossen, einen Antrag an die Grnen zu stellen. In diesem Antrag steht, dass die Grnen den Klner Rat auffordern sollen, den Ratsbeschlu vom 25.9.08 (zum 6-spurigen Ausbau) aufzuheben. Alle Initiativen haben unterzeichnet, die BISA hat den Antrag an die Grnen bergeben.

     

    Entschlieung

    Die am 03.02.2009 im Restaurant "Spielplatz" versammelten Brgerinnen/Brger und VertreterInnen/Vertreter der Initiativen

    • Kein-kahlschlag.de
    • Brgerinitiative Sdliche Altstadt - BISA
    • Netzwerk Brger fr Bume
    • Brgerinitiative Rheinuferstrae und
    • Natur, Bildung und Soziales - Brger informieren Brger - NABIS

    fordern die Ratsfraktion der Klner Grnen auf, im Rat der Stadt den Antrag zu stellen, dass der Ratsbeschluss vom 25.09.2008 zum 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstrae im Abschnitt Ubierring/Schnhauser Strae und entsprechenden Baumfllungen zugunsten einer Neuwrdigung und entsprechenden Planungskorrekturen des Stadtbahn-Kreuzungsproblems Rheinuferstrae/Hhe Sdbrcke aufgehoben wird.

    Kln, am 03. Februar 2009

    fr die Initiativen:

    gez. Ellen Winter
    gez. Pui Schmid von Schwind
    gez. Harald von der Stein
    gez. Petra Hoff
    gez. Ottmar Lattorf


  • 5.2.2009

    Klner Parteien ber den Protest an der Rheinuferstrae

    KBB
    Die Klner Grnen und das Klner Brgerbndnis berichten auf Ihren Internetseiten ber den Protest gegen den geplanten Ausbau der Rheinuferstrae. In der Art und Weise, wie die Parteien schreiben, rcken sie jeweils immer genau ihren eigenen politischen Standpunkt in den angeblichen Mittelpunkt unseres Protestes - das nenne ich Wahlkampf!

  • 2.2.2009

    Kln Agenda berichtet ber unseren Protest

    Der Verein KlnAgenda frdert den lokalen Agenda-Prozess fr eine nachhaltige Entwicklung in Kln. Die Stadt Kln hat die Grndung der "KlnAgenda" im September 1999 untersttzt und ist selbst Mitglied des Vereins.

     


  • 30.1.2009

    Protokoll der Brgerversammlung im Stollwerck

    (Dank an Birgit Gerdes)

     

    5. BISA-Brgerversammlung zum 6spurigen Ausbau der Rheinuferstrae und dem damit zusammenhngenden Kahlschlag von 174 Bumen (lt. Ratsbeschluss vom 25.09.2008) am 29.01.2009 im Brgerhaus Stollwerk

    Moderation: Martin Stankowski
    anwesende Politiker: Karl-Heinz Walter (SPD), Bettina Tull (Die Grnen), Ralph Sterck (FDP), Bernhard Mevenkamp (CDU), Dr. Martin Mser (KBB), Jrg Detjen (Die Linke)
    vertretene Interessensgruppen: BISA, Brgerinitiative Rheinuferstrae, NABIS, Netzwerk "Brger fr Bume" fr BI Klsche Baumschtzer, www.kein-kahlschlag.de

    1. Stellungnahmen der einzelnen Interessensgruppen

      • Erluterung der Problemlage durch Joachim Schmidt von Schwind, der beteiligten Brgerinitiativen und der gemeinsamen Forderungen:
        • kein Ausbau der Rheinuferstrae
        • kein Kahlschlag
        • amtliche Messung der Feinstaubbelastung
        • Forderung eines Moratoriums
      • Monika Prinz von der Brgerinitiative Rheinuferstrae:
        • hohe Belastung der Anwohner am Agrippinaufer durch bereits stattgefundene Baustellen direkt vor den Wohnhusern
        • Forderung nach einer Unterfhrung der Nord-Sd-Bahn unter der Rheinuferstrae hindurch
      • Ellen Winter, hat die Internetseite www.kein-kahlschlag.de aufgebaut und aktualisiert sie stndig (Aussagen von Politikern zum Thema, Pressemitteilungen, Plattform zum gegenseitigen Austausch)
        • Frage an die Politiker, wie die Planung der Nord-Sd-Bahn zustande kommen konnte, die zu dieser Problemlage gefhrt hat
        • Bitte um berdenken des Ratsbeschlusses (Schildbrgerstreich)
      • Harald von der Stein vom Netzwerk "Brger fr Bume"
        • kategorische Ablehnung der geplanten Fllung vom Ubierring bis zum Kap am Sdkai
        • Forderung nach Aussetzung des Ratsbeschlusses
      • Ottmar Lattorf vom NABIS
        • ebenfalls kategorische Ablehnung der geplanten Fllung
        • kurzer Bericht zum Protest gegen die Rodung des Naturschutzgebietes Srther Aue
    2. Stellungnahmen der anwesenden Politiker

      • Bettina Tull (Die Grnen)
        • Planung der Grnen fr die Nord-Sd-Bahn sah anders aus, sollte ursprnglich den Grtel queren
        • jetzige Position: da die Verkehrsaussichten fr die Rheinuferstrae nicht genau vorhersehbar sind, wird empfohlen, abzuwarten und die Rheinuferstrae nicht auszubauen
        • die Stadtbahn tiefer zu legen geht nicht, da kein Geld mehr zur Verfgung steht (Bundes-, Landes-Frderung ist erschpft)
      • Bernhard Mevenkamp (CDU)
        • bevorzugen die Untertunnelung der Stadtbahn, nicht finanzierbar
        • zweitbeste Lsung wre die Tunnellsung fr die Autos, ein Entwurf liege vor, fr den weniger Bume gefllt werden mssten
      • Jrg Detjen (Die Linke)
        • untersttzt die Forderung, keine Bume zu fllen, lehnt Erweiterung der Rheinuferstrae ab,
        • empfiehlt einen Brgerantrag, um die Parteien im Wahlkampf unter Druck zu setzen
      • Ralph Sterck (FDP)
        • geplante Fertigstellung der zweiten Baustufe der Nord-Sd-Bahn ist fr 2011 geplant
        • Stellungnahme zum Schildbrgerstreich: spricht sich dafr aus, das Geld fr die Untertunnelung der Stadtbahn auszugeben,
        • im Masterplan spielt die Verlngerung des Grngrtels ber den Friedenspark zum Rhein eine groe Rolle,
        • bei der Kommunalwahl werden die Karten neu gemischt, bis dahin Zusage: es wird kein Baum gefllt werden!!
      • Dr. Martin Mser (KBB)
        • gegen den 6spurigen Ausbau und die Fllung der denkmalgeschtzten Bume,
        • Alternativen, um den prognostizierten Dauerstau zu vermeiden und zu verhindern, dass der Verkehr in die Wohnstraen gedrngt wird:
          Feinstaubbelastung und die Verdrngung des Verkehrs muss genau untersucht werden!
        • KBB fr die Untertunnelung der Rheinuferstrae,
        • Untertunnelung ist aber auch zu teuer, obwohl technisch machbar. Deshalb muss mit dem Land darber verhandelt werden, ob dafr auch eine Frderung zur Verfgung gestellt wird. Bereitschaft dazu wurde zugesagt!
      • Karl-Heinz Walter (SPD)
        • Stadtbahntunnel (Bahn unter Strae hindurch) ist vom Regierungsprsidenten abgelehnt worden, deshalb wurde diese Mglichkeit nicht weiter diskutiert. Weitere Diskussion knnte aber wieder aufgenommen werden!
        • Feinstaubuntersuchung wird im nchsten Verkehrsausschuss beantragt, mit 2- und 3-spurigem Ausbau plus Bstra, Vergleich der Ergebnisse zwischen Rheinuferstraenerweiterung und Untertunnelung
      • Bernhard Mevenkamp (CDU):
        • Technische Aufsichtsbehrde hat Bstra festgelegt, dieser Punkt ist nicht diskutierbar. Ausnahme: 3. Baustufe (Bonnerstrae bis Bonner Verteiler) wird aufgehoben
    3. Diskussionsbeitrge durch anwesende Brgerinnen und Brger

      • Anwohner aus der Titusstrae:
        • Vorwurf einer inkompetenten Stadtbahn-Planung der Stadt Kln,
        • Kritik an der Entstehung des Ratsbeschlusses,
        • Appell an die anwesenden Politiker, den Antrag zu stellen, den Ratsbeschluss im Rat aufzuheben
      • Anwohner aus Raderthal:
        • 45-60sec dauert die Querung der Straenbahn in Rodenkirchen,
        • Bstra nur an der Schnhauserstrae und in Rodenkirchen nicht??
          => sinnlose Unterordnung unter scheinbare Sachzwnge
        • Bstra an der Kreuzung Militrring lsst lange Staus entstehen: warum lsst man am Rheinufer etwas entstehen, was am Militrring abgeschafft werden soll??
      • Anwohner Oberlnder Wall:
        • was kostet die unterirdische Verlngerung der Stadtbahn? (dazu knnen die anwesenden Politiker keine Angaben machen!)
        • was kostet die Untertunnelung? (6-8 Millionen)
        • was kostet der 6spurige Ausbau? (4 Millionen)
        • Kritik an Die Grnen, nur abwarten zu wollen
      • B. Tull:
        • weist den Vorwurf zurck, nichts getan zu haben,
        • Untertunnelung der Stadtbahn wird 50-100 Millionen kosten, gefhrdet dann das ganze Projekt!
      • B. Mevenkamp:
        • begrndet die Enthaltung beim Ratsbeschluss damit, dass die Verlagerung des Verkehrs in die Wohnbezirke verhindert werden sollte
      • R. Sterck:
        • neues Planfeststellungsverfahren gefhrdet die Inbetriebnahme der Stadtbahn und damit die Frdergelder,
        • Zuschussgeber drngt darauf, dass 2016 die Anbindung an den Bonner Verteiler fertig gestellt wird, 3. Baustufe kann also nicht zurckgenommen werden
      • Karl-Heinz Walter:
        • offen fr alle neuen berlegungen
      • W. Hollmer:
        • Forderung e. Gutachtens fr eine berfhrung der Stadtbahn ber die Rheinuferstrae
      • Vorwurf: die Verwaltung frdert den Verkehr auf der Rheinuferstrae: 1spurige Bonnerstrae, Alteburgerstrae

      • Kritik an den fehlenden Konzepten fr die Rheinuferstrae: aber: es gibt Alternativvorschlge:
        • 2. Baustufe zu berdenken, dann Anschluss an die 3. Baustufe oder
        • Rheinuferstrae nur tiefer legen, nicht untertunneln
          => diese Alternativen sind in der Verwaltung weder entwickelt noch berechnet worden
      • Anwohner Oberlnder Ufer:
        • Rheinuferstrae ist eine Bundesstrae (B9), unterliegt damit Bundesrechten (u.a. Lrmschutz-, Emissionsschutzgesetz!),
          => eine Verbreiterung bedeutet einen Neubau, d.h. alle Bundesrechte mssen eingehalten werden!!
        • Planung geht auf die Verkehrswegeplanung aus den 70er Jahren zurck,
        • Vorwurf: viele Wohnungen sind im Klner Sden angesiedelt worden, ohne eine weitere Verkehrsachse zu bauen
      • R. Sterck:
        • Brckenvorschlag bisher nicht angedacht worden => Anblick (wrde nicht schn aussehen)??
      • Dr. Mser:
        • Hr. Streitberger ist gegen den Tunnel, fr den Ausbau.
        • Machbarkeitsstudie wird nur zu einer Lsung erstellt, bildet Grundlage fr die weitere Umsetzung des Ratsbeschlusses,
        • Forderung nach der Suche nach alternativen Mglichkeiten
      • Jrg Detjen:
        • Tunnellsung kann von der Stadt Kln nicht bezahlt werden, deshalb mssen Staus hingenommen werden!
      • B. Tull:
        • Autoverkehr muss in der Stadt verringert werden, vorrangiges Ziel: PNV muss ausgebaut werden. Ausbau der Rheinuferstrae wird dann nicht ntig sein.
      • B. Mevenkamp:
        • Tunnellsung wrde die Stadt Kln 20 Millionen Euro kosten (zweites Drittel KVB, drittes Drittel Landesmittel)
        • keine Zusage, dass Ratsbeschluss gendert werden kann!

    Nachbereitung dieser Brgerversammlung findet am 3.02. im Spielplatz statt!


  • 29.1.2009

    Nabis Baumbinde

    Untersttzung durch den Verein "Nabis"

    "Nabis" (Natur, Bildung und Soziales - Brger informieren Brger) bringt wetterfeste Bauchbinden an den Bumen der Lindenalle an. Die Texte und Zeichnungen weisen auf den drohenden Kahlschlag und die Versammlung im Stollwerck hin. Vielen Dank!

     


  • 28.1.2009

    Dezernent Bernd Streitberger kommt in die Sdstadt

    Am Montag, den 2. Februar 2009, um 19.30 Uhr werden Dezernent Bernd Streitberger, Klaus Harzendorf und ein KVB-Projektleiter in die Sdstadt kommen. In einer Brgerversammlung in der Aula der Fachhochschule Mainzer Strae 5 wollen sie ber die Zukunft der Bonner Strae informieren. Gelegenheit fr alle interessierten Anwohner, die Herren auch ber die Zukunft der gefhrdeten Lindenalle an der Rheinuferstrae zu befragen.

     


  • 27.1.2009

    Kahlschlag auch am Neumarkt?!

    Der Klner Express berichtet, dass Albert Speer in seinem Masterplan vorschlgt, den Autoverkehr nur noch an der Sdseite des Neumarktes vorbeizufhren. Damit will er den Platz "direkt an die Shoppingmeile anbinden". Das htte zur Folge, so Baudezernent Bernd Streitberger auf einer Infoveranstaltung, dass alle Bume" gefllt werden mssen. Droht in Kln ein weiterer Kahlschlag von altem Baumbestand?

     


  • 25.1.2009

    Neue "Brgerinitiative Rheinuferstrae"

    Im Rahmen unseres Protestes hat sich eine neue Brgerinitiative gegrndet. Sie will neben den anderen Initiativen als "ergnzende Kraft" den Widerstand bndeln und eine "fr alle Betroffenen annehmbare Lsung" finden. Die neue "Brgerinitiative Rheinuferstrae" stellt klar, dass der "Erhaltung des Status Quo nicht annehmbar" ist. Sie fordert von den Politikern eine Neubetrachtung der Sachlage und hofft auf Alternativen.

    Kontakt: bi-rheinuferstrasse@netcologne.de


  • 25.1.2009

    Download KVB-Flyer zur Querung Stadtbahn und Rheinuferstrae

    In diesem KVB-Flyer wird eindeutig dokumentiert, dass die sogenannte BSTRA unbeschrankt verlaufen wird. Auch findet sich in dem gesamten Dokument kein einziges Wort ber den geplanten 6-spurigen Ausbau. Auch auf den Zeichnung, wie die Querung in Zukunft nach Fertigstellung aussehen soll, finden sich nur die bereits bestehenden vier Spuren.

     


  • 14.1.2009

    Verwirrende neue Tunnelplne und Tunnelabsagen

    Gestern berraschte uns Oberbrgermeister Fritz Schramma im Klner Stadtanzeiger mit der Aussage, dass er mit Geld aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung die Nord-Sd-Stadtbahn am liebsten in einem Tunnel UNTER der Rheinuferstrae herfhren will. Diese Lsung, wenn sie denn wirklich so gemeint war, wre natrlich toll!

    Heute konterte Oberbrgermeisterkandidat Jrgen Roters ebenfalls im Klner Stadtanzeiger mit der Aussage, dass Rot-Grn mit dem Geld aus dem Konjunkturprogramm KEINESFALLS den gestrigen Vorschlag von Schramma umsetzen mchte. Dabei sprach Roters allerdings von einem Tunnel fr die Rheinuferstrae und nicht von einem Tunnel fr die Nord-Sd-Stadtbahn.

    Sehr verwirrend!

    Dann schreibt auch noch der Express zum gleichen Thema. Lesen Sie am besten selbst:

     

    Stadtanzeiger am 13. Januar:

    ksta13.1.2009.jpg

    am 14. Januar

    ksta14.1.2009.jpg

    und der Express am 14. Januar

    express14012009.jpg


  • 14.1.2009

    Protokoll der vierten Versammlung gegen den Ausbau der Rheinuferstrasse
    (Dank an Birgit Gerdes):

     

    4. BISA-Brgerversammlung zum sechsspurigen Ausbau der Rheinuferstrae und dem damit zusammenhngenden Kahlschlag von 174 Bumen und der entsprechenden Zeitplanung der Stadt Kln lt. Ratsbeschluss vom 25.09.2008 am 13.01.09, 20 Uhr im Spielplatz (Ubierring)

    Protokoll

    1. ffentlichkeitsarbeit:

      • www.Kein-Kahlschlag.de
        die website wird immer hufiger abgerufen und jeden Tag melden sich immer weiter Leute fr den Newsletter an.
        Zeitungsartikel zum Thema bitte dort hinschicken sowie alle weiteren Informationen. Bitte um rege Nutzung des Forums!

      • Presse
        Termin mit der Stadtrevue am vergangenen Samstag: Meldung ber die Arbeit der BISA/Kein-Kahlschlag erscheint in der nchsten Ausgabe.

        Pressemitteilung vom 13.01. im KSTA: Gelder aus dem Konjunkturprogramm sollen lt. Schramma fr einen Tunnelbau fr die Straenbahn (!) verwendet werden. Mitteilung allerdings bzgl. der vorangegangenen Meldungen missverstndlich!
        insgesamt: KSTA soll mehr eingebunden werden!

      • Info-Tische
        gibt es bis zum 25.01. an der Severinstorburg und am Kap am Sdkai, Erfahrungen damit sind berwiegend gut: bisher ber 320 Unterschriften.

      • Flyerdruck und Verteilung
        Prsentation der neuen Flyer (enthalten eine Postkarte, die zum Rathaus geschickt werden kann) und Aufkleber: Wer bei der Verteilung helfen kann, bitte Name, Adresse hinterlassen. Verteilung sollte auch in umliegenden Bezirken erfolgen. Finanzierung ber das Aktionskonto. Kontakt ber Telefonnr. 311587, mobil: 0157 74100752 , Wolfgang Hollmer

        geplantes Projekt fr das Siebengebirge: Plakate (evtl. Stoff), die in die Fenster gehngt werden knnen

      • Aufkleber an den Ampeln von den Baumfreunden: Zugriff auf website www.Buerger-fuer-Baeume.com hat sich daraufhin verdreifacht!

    2. Beitrge von Anwesenden

      • Frau Stucken (KBB): es gibt von der Stadt Kln kein stimmiges Gesamtkonzept fr die entstehende Verkehrssituation. Sie betont den mit allen Beteiligten gemeinsamen Wunsch nach einer niveau-ungleichen Querung der Straenbahn ber die Rheinuferstrae. Die vorgesehene Querung nach BSTRA wrde 90 Sekunden bentigen, d.h. in diesem Abstand werden die Ampeln auf Rot geschaltet. Die KVB hat das Baurecht, d.h. durch die Beschrankung der Rheinuferstrae werden Staus entstehen.
        => es mssen Alternativen fr dieses kommende Problem berlegt und gemeinsame Ziele entwickelt werden!

      • Masterplan:
        Vorschlge fr die Rheinuferstrae: gilt als Radialstrae, d.h. sie sollen entschleunigt werden bei gleich bleibender Leistungsfhigkeit. Infos dazu werden in den nchsten Tagen verffentlicht.
        Baumfllungen werden allerdings im Masterplan bemngelt, das begrnte Rheinufer soll zum Erscheinungsbild Klns gehren!

      • Luftverschmutzung und Lrmbelstigung durch die geplante Verbreiterung:
        Prognosen/Gutachten dazu knnen bei J. Schmidt von Schwind eingesehen werden.

      • Aktionskonto:
        beim letzten runden Tisch in der Martin-Luther-Kirche wurde ein Aktionskonto initiiert, auf dem bereits 250 Euro eingegangen sind. Im Internet (Aktionskonto auf der website von kein-kahlschlag.de) wird die Kontonummer verffentlicht, die Buchfhrung ist jederzeit einsehbar.

      • es gibt Kontakt zu einem Aktionsknstler, der schon hufiger Aktionen mit Bumen gemacht hat => Terminvereinbarung

    3. Gesprche mit der SPD- und CDU- Fraktion

      Gesprche mit beiden Fraktionen waren wenig ertragreich, die Beteiligten schienen nicht besonders gut informiert zu sein. Abzuwarten bleiben die Informationen der Parteien am 29.01.09!

    4. Beitrge zur geplanten Brgerversammlung im Brgerhaus Stollwerck am 29.01.09

      • Moderator der Podiumsdiskussion wird Herr Martin Stankowski sein. Diskussionsbeitrge sollten am 26./27.01. zusammen mit ihm vorbereitet werden. Eingeladen sind auerdem alle Fraktionsvorsitzenden und die Fraktionen des Rates.
        Vorschlag/Diskussion: Einladung von Hr. Streitberger als Dezernenten der Stadtentwicklung und als politisch Verantwortlichem und evtl. Hrn. Harzendorf als direkt zustndigem Ansprechpartner, auerdem einen Vertreter der KVB

      • Vorschlag: Ausarbeitung eines Fragenkatalogs, auf den sich die Politiker vorbereiten knnen sollen.

      • Zentrale Themen der Aktion sollen sein: 1) Anwohnerinteressen, 2) Diskussion eines verkehrspolitischen Konzepts, 3) Schutz der Bume

      • Forderung: in die Diskussionsrunde sollen 4 Betroffene mit aufgenommen werden, die den Politikern gegenbergesetzt werden. Ergnzt werden diese dann durch Beitrge aus dem Publikum.

    5. Netzwerke (Zusammenarbeit und Untersttzung von anderen Aktiven: Baumfreunde, NABIS, etc.)

      • Vorschlag vom NABIS: Aktion 1 Woche/10 Tage vor dem 29.01.: Plakate an den Bumen mit Ich liebe dich anzubringen

      • fr den 29.01. hat sich der Arbeitskreis kologie von Attac angekndigt => Diskussion der Gefahr einer Instrumentalisierung

    6. Termine bis zur Kommunalwahl im Juni 2009:

      • Arbeitsgruppen Stadt-Planung, Gesundheit, Werbung, sollten im Februar tagen

      • Mrz, April und Mai: Flyer, Plakate, Fahnen

      • nchstes Treffen im Spielplatz zur Vor- und Nachbereitung der Aktionen sollte kurzfristig nach dem 29.01. im Februar stattfinden, dort dann die weitere Planung.


  • 11.1.2009

    Einladung der BISA (Brgerinitiative Sdliche Altstadt)

    zur 4. Versammlung gegen den Kahlschlag-Beschluss

     

    Liebe Sdstdter- und UntersttzerInnen,

    Zur Vorbereitung der Brgerversammlung im Brgerhaus Stollwerck am Donnerstag, dem 29.01.2009 um 20.00 Uhr, ldt die BISA -Brgerinitiative Sdliche Altstadt ein in den SPIELPLATZ (Ubierring-Ecke Trajanstrae) am Dienstag, dem 13.01.2009 um 20.00 Uhr mit folgenden Diskussions- und Informationsthemen:

    1. ffentlichkeitsarbeit (Kein-Kahlschlag.de, Presse, Info-Tische, Flyerdruck und -Verteilung, Unterschriftenlisten, etc.)
    2. Gesprche mit der SPD- und CDU-Fraktion, nach deren Einladungen, und was daraus fr Schlsse gezogen werden mssen.
    3. Fragen an die bereits eingeladenen Fraktionen des Rates der Stadt Kln im Brgerhaus Stollwerck am 29.01.2009.
    4. Netzwerke - Zusammenarbeit und Untersttzung von anderen Aktiven fr unsere Ziele (Baumfreunde, NABIS, etc.)
    5. Termine bis zur Kommunalwahl im Juni 2009: Vorschlag Februar wegen Karneval ausfallen lassen, Mrz, April und Mai, Flyer-Verteilen, monatliches Treffen im SPIELPLATZ, Info-Tische nach Erfahrungen und Bedarf, Aktionen zum Schutz der gefhrdeten Bume durch Markierungen derselben, ffentliche Veranstaltung mit Freunden, etc. etc.

    Wir sind gespannt, wer es am Dienstag in den SPIELPLATZ schafft ...

    Herzliche Gre Pui Schwind

    BISA-Brgerinitiative Sdliche Altstadt Kln e.V.
    c/o Schmidt von Schwind
    Titusstr. 4, 50678 Kln
    Tel.: 0221/37 61 619
    FAX 0221/937 81 30


  • 9.1.2009

    Untersttzung durch das Netzwerk "Brger fr Bume"

    Die Baumschtzer haben sogenannte Visitenkarten gedruckt und diese wetterfest an Fussgngerampeln geklebt.

    Vielen Dank!

     


  • 8.1.2009

    Zweite Baustufe hat begonnen!

    Seit Anfang der Woche wird die Nord-Sd-Stadtbahn weiter gebaut, die sogenannte zweite Baustufe hat begonnen. Dieser Artikel des Klner Stadtanzeigers beschreibt die genaue Anbindung der Strecke an die bestehende Straenbahnlinie 16. Auf der Rheinuferstrae soll "eine Ampelanlage den Auto- und Bahnverkehr regeln".

     


  • 14.12.2008

    Weitere Straeninfostnde

    Heute gab es den ersten Infostand an der Zufahrt zum Sd-Kap.

    Weitere Termine im Vorfeld der Versammlungen, die am 13.1.2009 im Spielplatz und am 29.1.2009 im Brgerhaus Stollwerk stattfinden, sind:

    • Samstag -- 10. 01. 2009 an der Severinstorburg
    • Sonntag -- 11. 01. 2009 am Agrippinaufer vor dem Sdkap
    • Samstag -- 17. 01. 2009 an der Severinstorburg
    • Sonntag -- 18. 01. 2009 am Agrippinaufer vor dem Sdkap
    • Samstag -- 24. 01. 2009 an der Severinstorburg
    • Sonntag -- 25. 01. 2009 am Agrippinaufer vor dem Sdkap
    Sie finden jeweils zwischen 12:00 und 16:00 Uhr statt.

  • 9.12.2008

    Protokoll der dritten Versammlung gegen den Ausbau der Rheinuferstrasse
    (Dank an Birgit Gerdes):

     

    Protokoll zur 3. Brgerversammlung zum sechsspurigen Ausbau der Rheinuferstrae am 09.12.08, 20 Uhr in der Martin-Luther-Kirche, Sdstadt

    Protokoll

    1. Neuigkeiten/Aktuelles

      • Pui von Schwind plant am 14.12. einen Tisch am Kap am Sdkai und einen am Severinstor mit Unterschriftenlisten (z.B. Stopp des 6spurigen Ausbaus der Rheinuferstrae), nhere Infos dazu wird er ber Mail/Newsletter schicken
      • Treffen mit dem KSTA am 8.12.08 zum Masterplan der Stadt Kln: Gesprch mit Barbara Moritz (Grne): ihre Partei will nur mit jemandem koalieren, der gegen den Ausbau ist! Info: Masterplan sieht z.B. eine Untertunnelung der gesamten Rheinuferstrae vor!
      • am 25.11. gab es ein Treffen mit dem Sprecher des Verkehrsausschusses und einem Vertreter der SPD: alle Fakten, die vorgetragen wurden (Lrmbelstigung, Feinstaub usw.), wurden von den Politikern nicht beantwortet/kommentiert, hier sollte nachgehakt werden!
      • Besuch bei der CDU-Fraktion vergangene Woche: Aufmerksamkeit war grer als bei der SPD (Kataster zur Lrmbelstigung: Agrippinaufer liegt im blauen Bereich => sehr hohe Lrmbelstigung), daraufhin hat Hr. Granitzka eingesehen, dass weitere berlegungen ntig sind, z.B. indem Feinstaubmessungen auf dem Agrippinaufer veranlasst werden. CDU hat sich bereit erklrt, mit der SPD ber ein Moratorium zu sprechen! Auch hier muss noch einmal nachgehakt werden!
      • Anregung des Architekten Martin Schneider: interdisziplinres Verfahren fr eine grorumige Untersuchung und Planung => 2-6 Teams aus Stadtplanern, Architekten, kologen und Zukunftsforschern, Verkehrsplanern und kundigen Brgern => Ziele: Nachhaltigkeit, Zukunftorientierung, Innovation, Ressourcenschonung, Brgerfreundlichkeit => Kosten dafr sollten von der Stadt Kln bernommen werden
      • Arbeitsgruppen: Gesundheit trifft sich am kommenden Dienstag, Verkehrspolitik und Stadtplanung hat sich am vergangenen Donnerstag getroffen
      • Gesprch mit der KBB (Klner Brgerbndnis): Nord-Sd-Bahn kann auch durch einen Tunnel bis zum Rhein gefhrt werden, hier sollte auch nachgehakt werden
      • Klagemglichkeiten: es gibt keine Mglichkeit mehr, gegen das Planfeststellungsverfahren (Bahn luft oberirdisch) zu klagen, nur noch gegen den 6-spurigen Ausbau
      • Vorschlag, ein Finanzierungskonto einzurichten, evtl. bei der Stadtsparkasse, Klner Bank, Info dazu kommen auf die Homepage, auch der Kontostand
    2. !!Wunsch nach mehr ffentlichkeit der BISA und von Kein-Kahlschlag!! (Schwierigkeiten fr Spteinsteiger, sich einen berblick zu verschaffen):

      • das Forum sollte in versch. Rubriken (nach Arbeitsgruppen) eingeteilt werden, um mehr bersichtlichkeit zu gewhrleisten, aber: der Kreis der Teilnehmer sollte mglichst gro gehalten werden, deshalb Vorschlag: kein Passwort etc. einfhren; auerdem sollten hier auch die Ergebnisse der Arbeitsgruppen verffentlicht werden und vereinbarte, neue Treffen.
      • Vorschlge, wie die Internet-Seite bekannter gemacht werden knnte: => Flyer im Einzelhandel verteilen/Plakate erstellen (Vorderseite mit Spruch/Baummotiv, auf der Rckseite Informationen z.B., Tipp: Billigdruckereien im Internet) bis zum 29.01.09
      • Aktuelles sollte regelmig bei Brgerinformationstreffen bekannt gemacht werden
      • Verteilung von Flugblttern, Einrichtung von Infostnden
      • Entwurf einer Fahne, die auf Stoff gedruckt werden kann. Dazu sollte ein Kostenvoranschlag eingeholt werden. Auerdem Buttons, Baumfahnen
    3. Vollversammlung am 29.01.09

      Fr das groe Treffen am 29.01.08 im Brgerhaus Stollwerk soll es in der Woche davor ein Vorbereitungstreffen geben (am 13.01. im Spielplatz), Platz ist fr ca. 150 Leute, alle Ratsfraktionen sind eingeladen, erhalten ein Podium, ntig wre ein Moderator (Vorschlag: Martin Stankowski), auch die KBB soll eingeladen werden.
      Fr dieses Treffen soll viel Werbung gemacht werden. Fragen an die Politiker sollten dafr vorformuliert werden

    4. Unterschriftenlisten:

      wofr braucht man sie: es soll klargestellt werden, dass die Initiative Rckhalt in der Bevlkerung hat! Dazu muss klar sein, an wen die Liste berreicht wird, z.B. Moratorium fordern und an den Rat einreichen.
      In welcher Form wird der Protest an die Politik weitergegeben: auf verschiedenen Wegen: Postkarte, eMail, ecards, wichtig: als Adresse die Geschftsstelle angeben!
      Organisatoren: Anne Kaute, Wolfgang Hollmer, Yvonne Bienko


  • 8.12.2008

    Fachhochschule kommt in die Sdstadt?!

    Dort, wo demnchst die Straenbahn aus dem Untergrund kommt, wird nach diesem Artikel des Klner Stadtanzeigers auch die Klner Fachhochschule einen neuen Sitz bekommen.

     


  • 6.12.2008

    Briefliche Stellungnahmen der Stadtverwaltung

    Zwei Schreiben der Stadt Kln (Leiter des Amtes fr Straen und Verkehrstechnik, Herr Streitberger) zu ihrem weiteren Vorgehen. Dabei sehen wir einen Widerspruch zwischen der "eigentlichen Aufweitung". die erst sdlich der Maternusstrae beginnen soll (im ersten Brief) und dem "sechspurigen Ausbau ... zwischen Ubierring und Schnhauser Strae" (im zweiten Brief).

    Zu dem von Herrn Streitberger verwendeten Begriff "geringsten Konfliktpotenzial" empfehlen wir auch den untenstehenden Artikel des Klner Stadtanzeigers vom 5.12.2008.

     

    am 23.10.2008:

    express-gross.jpg

    am 25.11.2008:

    express-klein.jpg


  • 5.12.2008

    Misstrauen zwischen Stadtverwaltung und Brgern?

    In diesem Artikel des Klner Stadtanzeigers geht es um das Verhltnis zwischen Stadtverwaltung und Brgern. Das sei offenbar von Misstrauen geprgt, bemerkt der SPD-Oberbrgermeisterkandidat Jrgen Roters. Er habe Zweifel daran, ob die Stadt berhaupt eine Einbindung der Brger wolle. Die Stadt, so Roters, versuche rechtzeitig Fakten zu schaffen, wenn bei einem geplanten Vorhaben Widerstand von Seiten der Brger drohe.

     

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  • 27.11.2008

    KVB zur Linienfhrung der 16 zum Rheinufer

    In einer Beilage des Klner Stadtanzeigers beschreibt die KVB die Linienfhrung des Abzweiges der Linie 16 zum Rheinufer. Der Artikel zeigt sehr genau die Fakten des zuknftigen Streckenverlaufs und der berquerung der Rheinuferstrasse auf. Nur die geplante Abholzung von 150 Bumen bleibt unerwhnt.

     

    kvb beilage-1.jpg

    kvb beilage-2.jpg


  • 27.11.2008

    Brgervereine Bayenthal/Marienburg und Rodenkirchen protestieren auch

    Die Ablehnung des sechspurigen Ausbaus durch die Brgervereine Bayenthal/Marienburg und Rodenkirchen fasst dieser Artikel des Klner Stadtanzeigers zusammen.

     

    ksta2711.jpg


  • 24.11.2008

    Wie lang wird der 6-spurige Ausbau?

    In diesem Artikel der Klnischen Rundschau uert sich zum ersten Mal ein Mitarbeiter des Stadtverkehrsamtes (Frank Jusen) ffentlich zur genauen Lnge des geplanten sechsspurigen Ausbaus: 900 Meter.
    (Dank an Elke Stucken) download...


    Diese 900 Meter entsprechen genau der Entfernung zwischen Agrippinaufer 2 und Schnhauser Strae Ecke Gustav-Heinemann-Ufer. Auf Google Maps knnen Sie das nachsehen.

     


  • 19.11.2008

    Klner Wochenspiegel

    mit der ersten Reaktion der Parteien auf unseren Protest: eine Anzeige von CDU und FDP "Nord-Sd-Bahn: Das rot/grne Stau-Chaos".Interessanterweise "vergessen" die beiden Parteien, dass auch CDU-Oberbrgermeister Fritz Schramma fr die sechs Fahrspuren und die damit verbundenen Baum-Fllungen gestimmt hat.
    (Dank frs aufmerksame Lesen an Harald von der Stein).

     

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  • 18.11.2008

    Protokoll der zweiten Versammlung gegen den Ausbau der Rheinuferstrasse
    (Dank an Birgit Gerdes):

     

    2. BISA-Brgerversammlung zum sechspurigen Ausbau der Rheinuferstrae und dem damit zusammenhngenden Kahlschlag von 174 Bumen und der entsprechenden Zeitplanung der Stadt Kln lt. Ratsbeschluss vom 25.09.2008 am 18.11.08, 20 Uhr im Spielplatz (Ubierring)

    Protokoll

    anwesende Politiker:

    • Einladung an Ratsmitglied Granitzka (CDU) ist leider zurckgekommen
    • Karl-Heinz Walter (SPD) machte den Vorschlag, sich am 25.11.08 um 19.30 Uhr im Rat zu einem Gesprch zu treffen.
    • Volker Grzel (FDP) ist anwesend,
    • Einladung an Barbara Moritz (Grne) ist ebenfalls zurckgekommen.
    • Frau Kostolnik (Die Linke) hat einen Vertreter geschickt: Dieter Koberg.
    • vom Klner Brgerbndnis (KBB) ist Elke Stucken anwesend.

    Vorschlag: Wahl von Gruppenvertretern zu den einzelnen Themen, da Arbeitsaufwand sehr hoch!

    Tagesordnung:

    1. Das Fernsehinterview von Anke Bruns, Ausstrahlung WDR-Lokalzeit am 10. 11. 08, mit Amtsleiter Klaus Harzendorf, Amt fr Straen und Verkehrstechnik, am Freitag dem 07.11.2008 zum Thema, und seine Antworten auf die Fragen der anwesenden 30BrgerInnen.
      • Zugang zu den 2300 Parkpltzen im Rheinauhafen. Ergebnis des Gesprchs mit dem verantwortlichen Amtsleiter: im Rheinauhafen entstehen Brogebude, wodurch morgens und abends mit einem erhhten Verkehrsaufkommen gerechnet werden muss. Schnhauserstrae wird der groe Zubringer fr die Rheinuferstrae Arbeitskreis Stadt- und Straenplanung sollte die geplante Gestaltung der Schnhauserstrae herausfinden!
      • Bitte um Mitarbeit in einem Presseausschuss (Anwohner, die Zeit htten u. ansprechbar sind bei einem Pressetermin/ auf Presse zugehen)

    2. Eigentmer-Initiativen Agrippinaufer: Klage gegen zunehmende Lrmbelstigung bei Verbreiterung der Rheinuferstrae?
      • Messung 2001: Lrmbelstigung >70DB, daraufhin Einbau neuer Fenster => Eigentmer-Gemeinschaft droht neue Klage an, denn: bei der letzten Baustelle in diesem Jahr wackelten Bilder und Glser in den Schrnken, als die LKWs direkt an den Fenstern vorbeifuhren.
      • Vorschlag einer Erweiterung durch die Hausgemeinschaft Trajanstr. 2, Agrippinaufer 2,4: Einrichtung eines Fonds zur Finanzierung einer Klage. Wohnungsbesitzer sollten aktiviert werden, so eine Klage anzustreben!

    3. Gesundheitliche Gefhrdung durch zunehmenden Verkehrsfeinstaub und Antrag an die Rats-Fraktionen, eine Feinstaubmessung zwischen Siebengebirge und Agrippinaufer durchfhren zu lassen.
      • Lrmbelstigung/Feinstaubbelstigung des Siebengebirges muss noch ermittelt werden.
      • Vorschlag einer Arbeitsgruppe Gesundheitsgefhrdung => Zusammenfassung der Punkte 2 und 3 sinnvoll?
      • EU-Werte fr den Feinstaub sind in der Umweltzone groflchig berschritten!! (aber: Rheinuferstrae bis zur Auffahrt Severinsbrcke ist von der Umweltschutzzone ausgeschlossen!)
      • 2003: Stadt Kln hat ihre Messaufgaben abgegeben, weil die Kosten fr die Messung zu teuer wurden. Dies wurde an das Land NRW abgegeben: jetzt noch 4 amtliche Messstellen!
      • Forderung nach Einrichtung einer Messstelle direkt am Ubierring. Antwort Dr. Ahrends: Rheinuferstrae liegt im Windkanal, Ermittlung von Messwerten schwierig
        => Antrag dazu soll formuliert werden. Wenn sich eine Fraktion findet, die den Antrag untersttzt: Dauer ca. 1 Jahr, bis der Antrag bei Herrn Prof. Bruckmann/Land NRW vorliegt

      Viel Zustimmung findet der Vorschlag der Grndung einer Strategiegruppe, die berlegt, wie das ganze Vorhaben verhindert werden kann.
      => Gefahren mssen aufgezeigt werden! Begrndung der Notwendigkeit der Verbreiterung der Rheinuferstrae durch die Stadt: Ausbau des Rheinauhafens macht angeblich eine Anpassung der Verkehrsverhltnisse notwendig. Das war aber bei der Planung des Rheinauhafens gar nicht vorgesehen!
      Ergnzung: dazu sollten Fakten erarbeitet werden, die diese Gruppe argumentativ untersttzen!
      Vorschlag: Verkehrspolitik der Stadt Kln muss im Zentrum der Diskussionen stehen, dies geht vor privaten Interessen!!

      Frau Stucken (KBB): Erluterung zur BSTRA: Ziel: Strkung des PNV, d.h. Vorrangschaltung fr den Autoverkehr soll zugunsten ffentlicher Verkehrsmittel gendert werden.
      Durch Verbreiterung der Rheinuferstrae wird der Stau nur verbreitert, nicht verringert, d.h. Lrm- und Geruchsbelstigung nimmt fr die Anwohner massiv zu! Deshalb: sinnvollste Lsung wre die Tunnellsung fr den Autoverkehr mit Verbindung zum Rheinauhafen.
      Dazu: Einwirkung auf die Regierung: BSTRA muss zurckgenommen werden! Kosten: Tunnellsung wrde die Stadt Kln ca 13,4 Millionen kosten, da Landesmittel dazukommen.

      Volker Grzel (FDP), Bezirksvertretung Innenstadt: Ursache des Plans zur Verbreiterung der Rheinuferstrae ist die Strkung des PNV (Nord-Sd-Bahn). Gefahr der Entstehung von Ausweichverkehr in die Nebenstraen.
      Aufruf zur Forderung an die Verwaltungsmitglieder, den Beschluss zurckzunehmen, dann aber 2 Konsequenzen: Tunnellsung oder Ausweichverkehr! Oder weitere Alternativen erarbeiten!

      Vorschlag: nach Mglichkeit auf die Ablehnung des 6spurigen Ausbaus konzentrieren und ideologische Diskussionen vermeiden.
      => Aktionen planen (Kontakte nach Hamburg, Berlin z.B.)

    4. Feststellung und Information ber den Landschafts- und Denkmalschutz der Rheinufer-Baumalleen

      Kahlschlag von voraussichtlich 174 Bumen:
      neues Gesetz vom 19.07.07: Schutz der Alleen, ihre Beseitigung ist verboten!

      • Frau Dr. Brixius ist dafr zustndig: die Baumreihe ist geschtzt, aber fraglich, ob beide oder nur eine Seite
      • knnte eine Arbeitsgruppe dazu Fakten erarbeiten, um die Aktion zu untersttzen?

    5. Gesprche mit den Ratsfraktionen, ein Moratorium (Aussetzung des Ratsbeschlusses) ber fnf Jahre zu veranlassen.

      Vorschlag: am Dienstag, 25.11. sollten sich einige Brger finden, die mit zur SPD-Ratsfraktion gehen, um zu fordern, den Beschluss auszusetzen.
      => Was bedeutet das fr die Planung/ fr die Verkehrszahlen?

      V. Grzel: es muss geprft werden, ob dieser Antrag Aussicht auf Erfolg htte! Kommunalwahltermin im Juni 09 muss dazu genutzt werden!
      In jedem Fall ist Eile geboten!!

      Vorschlag fr einen weiteren Klrungspunkt mit der SPD: gibt es ein Planfeststellungsverfahren fr den 6-spurigen Ausbau und damit das Fllen der Bume?
      Nach Auskunft von Herrn Harzendorf: Planfeststellungsverfahren ist fr April geplant, dann gibt es fr die Brger die Mglichkeit des Einspruchs.

    6. Vorbereitung der BISA-Sdstadt-Brgerversammlung im Saal des Stollwerck, voraussichtlich am 29.01.2009. Bildung von Arbeitsgruppen
      Forderung nach
      • genauere Zielformulierung, mehr als kein 6spuriger Ausbau, kein Kahlschlag!
      • Erstellung von Unterschriftenlisten/Einladungskarten usw.
        => Infostnde einrichten

      Vorschlge:

      • ber das Internet an den Rat rote Karten verschicken: der Ratsbeschluss muss weg!
      • Anwohner/Eigentmer im Rheinauhafen aktivieren (arglistige Tuschung durch ursprnglichen Bebauungsplan)
      • Aktion: Rheinuferstrae blockieren
      • Arbeitsgruppe bilden, die Radfahrer auf der Allee befragt, wie sie diese Allee finden
      • Aktionen vor dem groen Plakat am Kranhaus, um ffentlichkeit zu erregen
        => Eigentmer im Siebengebirge erklrt sich bereit, Plakate vor sein Fenster zu hngen
      • im Internet-Forum Sprche fr Plakate/Transparente sammeln,
      • zur Vorbereitung des 29.01.09 sollten Texte/Einladungen vorbereitet werden, Kontakte zu Druckmglichkeiten im Rheinauhafen
        => Forderung nach zunehmender Professionalisierung unter Einbindung des Rheinauhafens!
        => BISA-Arbeitsgruppe bilden, Einladungen fr den 29.01.09 nach Weihnachten verschicken

      a) Inhaltliche Themen? Vortragende Gruppenvertreter?
      b) Flugbltter (Texte)
      c) Plakate (Gestaltung)
      d) Einladungen an wen? Wer auf dem Podium? Ratsfraktionen? Stadt-Verwaltung?
      e) Infostnde (Chlodwigplatz, Kap am Sdkai)?
      f) Finanzierung

      Vorschlag: zur Finanzierung geplanter Aktionen z.B.Baum-Aktien (10,- 20,- Euro) vergeben

    7. Internetseite www.kein-kahlschlag.de

      Aktuelle Informationen, Stellungnahmen, Foren und Einladungen

      • Dank an Ellen Winter und Joachim Weber fr die prima Arbeit an der Homepage!
      • Die Arbeitsgruppen werden ber die Homepage die Mglichkeit bekommen, miteinander zu kommunizieren!!
      • Vorschlag zur Verffentlichung von eMail-Adressen der verantwortlichen Politiker auf der Homepage!
      • Vorschlag von Ellen Winter: Vergabe von Baumpatenschaften oder -Betreuer, Dokumentation im Internet

    das nchste Vorbereitungstreffen fr den 29.01. soll Anfang Januar stattfinden!


  • 15.11.2008

    Netzwerk "BRGER fr BUME"

    informiert jetzt auch auf seiner Internetseite ber den geplanten Kahlschlag am Sdkai

     


  • 13.11.2008

    KSTA versptet sich mit der Berichterstattung

    Acht Tage! nach der Protestversammlung des Klner Brger Bndnis gegen die Verbreiterung der Rheinuferstrae berichtet der Klner Stadtanzeiger ber die Protestversammlung des KBB.

     

    ksta1311.jpg


  • 12.11.2008

    Einladung der BISA (Brgerinitiative Sdliche Altstadt)

    zur 2. Versammlung gegen den Kahlschlag-Beschluss

     

    Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

    wie zugesagt, herzliche Einladung zur 2. BISA-Brgerversammlung zum sechspurigen Ausbau der Rheinuferstrae und dem damit zusammenhngenden Kahlschlag von 174 Bumen und der entsprechenden Zeitplanung der Stadt Kln lt. Ratsbeschlu vom 25.09.2008 am Dienstag, den 18.11.2008 um 20.00 Uhr (auf Wunsch wieder) im SPIELPLATZ (Ubierring/Ecke Trajanstrae). Die Klner Ratsfraktionen werden dazu eingeladen.

    1. Das Fernsehinterview von Anke Bruns, Ausstrahlung WDR-Lokalzeit am 10. 11. 08, mit Amtsleiter Klaus Harzendorf, Amt fr Straen und Verkehrstechnik, am Freitag dem 07.11.2008 zum Thema, und seine Antworten auf die Fragen der anwesenden 30 BrgerInnen, waren sehr aufschlureich. Wir werden berichten ber den geplanten sechsspurigen Verkehrs-Stauraum in unserer Nachbarschaft wegen BSTRA (frher Straenbahnberquerung) an der Sdbrcke und ber den Zugang zu den 2300 Parkpltzen im Rheinauhafen.
    2. Die Eigentmer-Initiativen Agrippinaufer: Klage gegen zunehmende Lrmbelstigung bei Verbreiterung der Rheinuferstrae;
    3. Gesundheitliche Gefhrdung durch zunehmenden Verkehrsfeinstaub und Antrag an die Rats-Fraktionen, eine Feinstaubmessung zwischen Siebengebirge und Agrippinaufer durchfhren zu lassen. Antrag wird abgestimmt;
    4. Feststellung und Information ber den Landschafts- und Denkmalschutz der Rheinufer-Baumalleen;
    5. Gesprche mit den Ratsfraktionen, ein Moratorium (Aussetzung des Ratsbeschlusses) ber fnf Jahre zu veranlassen.
    6. Vorbereitung der BISA-Sdstadt-Brgerversammlung im Saal des Stollwerck, voraussichtlich am 29.01.2009.
    7. Weitere Informationen und Stellungnahmen unter www.kein-kahlschlag.de.

    Wir hoffen, Sie alle am Dienstag begren zu knnen, Ihr Joachim Schmidt v. Schwind

    BISA-Brgerinitiative Sdliche Altstadt
    c/o Schmidt von Schwind
    Titusstr. 4, 50678 Kln
    Tel.: 0221/37 61 619
    FAX 0221/937 81 30


  • 6.11.2008

    Pressemitteilung des Klner Brger Bndnis

    zu einer Protestversammlung gegen den Ausbau

     


  • 4.11.2008

    Einladung der BISA (Brgerinitiative Sdliche Altstadt)

    zur 1. Versammlung gegen den Kahlschlag-Beschluss

     

    Liebe BISA-MitstreiterInnen, FreundInnen und Interessierte,

    der Rat der Stadt Kln hat - nur mit den Stimmen der SPD - beschlossen, die Rheinuferstrae zwischen Ubierring und Schnhauserstrae auf sechs Spuren zu verbreitern, damit der Verkehr nicht stockt, wenn die Straenbahn Linie 16 in ein paar Jahren in schnellerem Takt ber die Rheinuferstrae fahren muss.

    Ist nur der Autoverkehr betroffen? ... Die gerade berstandene 15-monatige Lrmbelstigung fr die Anwohner wird auf weitere 15 Monate verlngert! Doch die schndliche Umsetzung dieses Ratsbeschlusses bedeutet insbesondere das Abholzen von 150 Bumen entlang der Rheinuferstrae! Dagegen wehren sich die Sdstdter!

    Die BISA-Brgerinitiative Sdliche Altstadt ldt deshalb fr Dienstag, 04.11.2008 um 20,00 Uhr alle Brger zu einer Versammlung in die Gaststtte SPIELPLATZ (Ubierring/Ecke Trajanstrae) ein.

    Vorlufige Tagesordnungspunkte:

    1. Diskussion, wer mit welcher Begrndung, den Abholz-Beschluss in den Ausschssen und im Rat der Stadt Kln vertreten hat.
    2. Die betroffenen Brger informieren: z.B. die Eigentmergemeinschaft Agrippina Ufer.
    3. Brger-Manahmen gegen die Umsetzung des Ratsbeschlusses!
    4. Nach Bedarf ...

    Wir hoffen, Sie alle am 04. 11. im Spielplatz begren zu knnen.

    Mit freundlichen Gren fr die BISA

    Joachim Schmidt von Schwind
    BISA-Brgerinitiative Sdliche Altstadt

    c/o Schmidt von Schwind
    Titusstr. 4, 50678 Kln
    Tel.: 0221/37 61 619
    FAX 0221/937 81 30


  • 26.10.2008

    Unsere Aktion auf dem sogenannten Unortkataster

    Mit dem Unortkataster erhlt die Stadt Kln ein Instrument, um Mngel im Stadtbild ortsbezogen zu markieren, zu beschreiben und zu bewerten. Dort knnen Sie nach einer kleinen Registrierung abstimmen!