Kahlschlag an der Rheinuferstraße geplant + + + 150 Bäume werden gefällt + + + 6-spuriger Ausbau zwischen Schönhauser Straße und Ubierring + + +

Aktuelles

  • 3.2.2011

    33 Bäume hinter der Südbrücke sollen gefällt werden!!!

    Im Ratsinformationssystem der Stadt Köln sind Detailpläne der KVB zu finden (siehe Link unten), aus denen hervorgeht, um welche Bäume es sich handelt. Grund für den Kahlschlag sind die beschlossenen, vorbereitenden Maßnahmen zur eventuellen späteren Tieferlegung der Straße: Nach Angaben von Fachleuten wäre es absolut übertrieben und unnötig, tatsächlich 33 Linden zu fällen. Es scheint so, dass wesentliche Teile des angeblichen Fällungsbedarfes mit der provisorischen Verkehrsführung während der Bauzeit begründet werden. Offensichtlich ist während der Bauphase eine 4-spurige Verkehrsführung geplant. Erforderlich ist dieser Umfang nicht. Im südlichen Teil der Rheinuferstraße wird ganzjährig täglich nachgewiesen, dass ein Reißverschluss zur Einspurigkeit problemlos funktioniert. Selbst wenn man für die Fahrbahnwechsel 2 x 5 Bäume ansetzen würde, würden sich maximal 25 betroffene Bäume ergeben, wovon sich 12 vom Mittelstreifen Süd auf den Mittelstreifen Nord Großbaumverpflanzen ließen. Darum ist der Appell der Bürgerinitiative Rheinuferstraße, des Netzwerks Bürger für Bäume und von Kein-Kahlschlag: Wenden Sie sich an die Politiker Ihres Stadtteils oder an die Presse und fordern Sie einen Stopp der geplanten unnötigen Fällungen. Fordern Sie eine angemessene Variante. Unser Bündnis unterstützt ausdrücklich die Entscheidung für die vorbereitenden Maßnahmen, aber überflüssigen Baumfällungen werden wir uns in gleicher Weise in den Weg stellen wie dem 6-spurigen Ausbau.

     


  • 25.11.2010

    Wir freuen uns!

    Nach der Ratsentscheidung vom 25.11.2010 freuen sich die Bürgerinitative Rheinuferstraße, das Netzwerk Bürger für Bäume und kein-kahlschlag, dass die Entscheidung für vorbereitende Maßnahmen und nicht sofort die Entscheidung für einen Tunnel gefallen ist.

     


  • 24.11.2010

    CDU zu Mediationsverfahren zur Rheinuferstraße

    Der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Karl Jürgen Klipper, fordert mehr Bürgerbeteiligung bei großen Planungsverfahren. Richtig eindeutig ist seine Aussage meines Erachtens nicht, zumindest nicht in dem wiedergegebenen Ausschnitt aus dem Interview in der Kölnischen Rundschau: "Frage: Begrüßen Sie die SPD-Forderung nach einem Mediationsverfahren zur Rheinuferstraße? Antwort: Da gehen die Interessenlagen weit auseinander. Manche wollen auf keinen Fall die Sechsspurigkeit, andere sagen: Bloß keine Bäume umhauen. Wieder andere wollen zügig in die Stadt fahren. Bei solch großen Infrastrukturprojekten sollten die Interessen der Gesamtstadt im Vordergrund stehen". Heißt das nun ja oder nein? Wie finden denn Sie, liebe Leser von kein-kahlschlag, den Vorschlag eines Mediationsverfahrens?

     


  • 22.11.2010

    Bürgerversammlung im Stollwerck

    Die hier verlinkten Artikel fassen meines persönlichen Eindrucks nach ganz gut die Stimmung auf der zweistündigen BISA-Veranstaltung zusammen:

    Artikel aus "meine südstadt" Rheinuferstraße spaltet die Südstadt

    Artikel "KSTA" Tunnel bleibt in der Kritik

    Jetzt bin ich gespannt auf die Ergebnisse am kommenden Donnerstag im Rat. Werden die Parteien sich zumindest auf vorbereitende Maßnahmen einigen?


  • 17.11.2010

    Wie realistisch ist die Idee einer Wasserbuslinie auf dem Rhein?

    Endlich greift mal eine Zeitung das Thema "Wasserbuslinie" auf. Vor allen Dingen die Grünen möchten damit den Verkehr auf der Rheinuferstraße entlasten. Die Kölnische Rundschau fragt bei der KD nach, wie sinnvoll solch eine Einrichtung sein könnte. Laut KD rechnet sich so etwas nicht. Außerdem würde die Linie auch ziemlich langsam sein: "Wer sich auf dem Rhein im Wasserbus fortbewegen wolle, „der muss aufgrund der Strömung unter Umständen viel Zeit mitbringen“, meint sie". Mit einem Böötchen auf dem Rhein fahren ist sicher nett, aber ob es ein realistischer Vorschlag zur Vermeidung der Staus vor einer ebenerdigen Kreuzung von Autos und Nord-Süd-Stadtbahn ist, bleibt fragtlich.

     


  • 17.11.2010

    SPD schlägt Mediationsverfahren vor!

    Am Ende des hier verlinkten Artikels findet sich ein interessanter Vorschlag der SPD: "Falls in Zukunft die Einführung eines Fünf-Minuten-Taktes für die Stadtbahn geplant und dann auch erneut über den Tunnel diskutiert werde, wollen die Sozialdemokraten vor einer Entscheidung ein Mediationsverfahren mit den Bürgern starten. „Es gibt in der ganzen Debatte kein richtig und kein falsch“, betonte SPD-Fraktionschef Martin Börschel. „Es ist ein Abwägen von Gütern und Umständen.“ Ein guter Vorschlag, finde ich!

     


  • 17.11.2010

    Mehrheit im Rat für vorbereitende Tunnel-Maßnahmen

    Jetzt schreibt auch der KSTA, dass die SPD sich für vorbereitende Maßnahmen für den möglichen Bau eines Tunnels ausgesprochen hat. Daraus folgt laut KSTA: "Da CDU und FDP ohnehin für einen Tunnel plädieren, scheint eine Mehrheit im Rat zumindest für diese rund sechs Millionen Euro teure „Vorsorgemaßnahme“ gesichert".

     


  • 15.11.2010

    SPD für vorbereitende Tunnel-Maßnahmen

    Laut eines Artikels in der Rundschau ist die SPD durchaus bereit, sich für vorbereitende Tunnelmaßnahmen einzusetzen. Allerdings ist sie sich einig mit den Grünen, dass dann bestimmte Maßnahmen geprüft werden sollten, die den Stau vor den Bahngleisen reduzieren. Wie allerdings - neben LKW-Durchfahrtsverboten und Verlängerung der Buslinie 106 zum HBF - die Einführung von Wasserbussen den tatsächlichen Verkehr von mehr als 40.000 Autos reduzieren sollen, ist mir noch ein Rätsel.

     


  • Einladung der BISA ins Stollwerck

    Am 25.11.2010 steht im Rat eine wichtige Entscheidung über Zukunft der Lindenalle an der Rheinuferstraße an. Der Oberbürgermeister hat die Querung der Rheinuferstraße durch die KVB dem Stadtrat für den 25.11.2010 wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Deshalb lädt die BISA am Sonntag, dem 21.11.2010, vier Tage vor der Ratssitzung, zur Diskussion ein. Die Versammlung findet von 17.00 – 19.00 Uhr im Bürgerhaus Stollwerck (Dreikönigenstr. 23, 59678 Köln) im Raum 416 statt. Alle sind herzlich eingeladen!

  • 10.11.2010

    Verkehrsausschuss will bald über Kreuzung entscheiden

    Am Dienstag hat der Verkehrsausschuss getagt. Wer mehr darüber wissen möchte, was dort kontrovers diskutiert wurde und welche Unterlagen die Stadt noch nicht eingereicht hat, der findet die Infos im verlinkten Artikel des Stadtanzeigers. Wichtigste Info aus meiner Sicht: Der Verkehrsausschuss will am 25. November über die geplant Kreuzung der Nord-Süd-Stadtbahn mit der Rheinuferstraße entscheiden! Nicht mehr viel Zeit, eine Entscheidung zu treffen, die nichts verbaut, die Bäume nicht gefährdet und genausowenig die Milliardenzuschüsse und vermeidet, dass es eine stauprovozierende ebenerdige Kreuzung auf der vielbefahrenen Rheinuferstraße gibt.

     


  • Reaktion des "Netzwerk Bürger für Bäume" zum neuen Gutachten

    Neue Lage: Das erneute Verkehrsgutachen liegt vor. Es bestätigt die Erwartung gravierender Staus auch für den Fall, dass die BÜSTRA (Bahnübergangssteuerungsanlage nach Eisenbahnkreuzungsgesetz) durch eine VSA (Verkehrssignalanlage) an der Südbrücke ersetzt werden kann.

    Die Position des Netzwerks BÜRGER für BÄUME ist unverändert. Wir fordern langfristig die Minimalvariante einer niveauungleichen Querung in Form einer Troglösung, möglichst kurz und möglichst schmal. Kurzfristig sind dazu vorbereitende Maßnahmen zur späteren Tieferlegung der Straße unter Aufrechterhaltung des KVB- Betriebes zwingend erforderlich. Alles Andere wäre verantwortungslos. Wir streiten für Baumschutz im Ausgleich berechtigter Interessen. Wir lassen nicht zu, dass unser Anliegen, der Schutz von Bäumen, für verkehrspolitischen Dogmatismus instrumentalisiert wird. Bäume und Verkehr schließen sich nicht aus.

    Wir erwarten, dass die Verwaltung endlich eine Minimalvariante plant und kostenschätzt, was bisher entgegen anderslautender Behauptungen des Baudezernenten, nicht erfolgt ist. Die Auffassung des Baudezernenten, Tröge seien Stadtzerstörung, teilen wir nicht. Stadtzerstörung in einer Stadt ist alles, was nicht den Menschen dient, die in ihr leben. Staus, egal ob lang und schmal oder kurz und breit gehören nicht dazu, sie gehören nicht zu den Zuständen oder Dingen, die Menschen dienen, ob in der Stadt oder anderswo. Es geht auch um eine vernünftige Partnerschaft von MIV und ÖPNV, beides eingerahmt von stadtbildprägendem und feinstaubbindendem Baumbestand.

    Wir fordern ständig, engagiert und wiederkehrend weiteren Straßenbaumbestand und das Schließen von Lücken, die durch Fällungen entstanden sind, aber wir akzeptieren, dass Mobilität in einer Großstadt wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden Infrastruktur ist und bleiben muss.

    Freundliche Grüße

    Harald von der Stein

    Netzwerk BÜRGER für BÄUME


  • 7.11.2010

    Schnelle Entscheidung von der Politik gefordert!

    Im Artikel des KSTA wird deutlich, dass die KVB bis Ende November ein Signal braucht, ob sie bei den Ausschreibungen für die Querung vorbereitende Maßnahmen treffen soll oder nicht. Ähnlich wie der Kommentar sieht es auch kein-kahlschlag, die Bürgerinitiative Rheinuferstraße und das Netzwerk Bürger für Bäume: wir sollten den Kölner jetzt nichts verbauen!

  • 7.11.2010

    Wer will eigentlich was?

    Im neuen Artikel des KSTA werden die verschiedenen Positionen der Kölner Parteien vorgestellt, wie man mit den Ergebnissen des Gutachtens umgehen kann. Die Verwaltung schlägt vor, die Linie 15 bis Rodenkirchen zu verlängern. CDU und FDP fordern eine Tunnellösung, die auch die SPD nicht von vorneherein nicht ausschließt. Nur die Grünen wollen ein mögliches Stau-Chaos erst einmal abwarten und dann handeln. Dabei müssten jetzt für eine mögliche niveauungleiche Querung der Nord-Süd-Stadtbahn mit der Rheinuferstraße die entsprechenden baulichen Vorbereitungen getroffen werden, sonst wird es nachher kompliziert und noch teurer!

     


  • 5.11.2010

    Das ist Köln 21!

    Der Kommentar von Peter Berger im KSTA bringt die Situation nach dem neuen Gutachten auf den Punkt: "Das ist Köln 21." (in Anlehnung an Stuttgart 21). Er veröffentlicht weitere Details um dieses absurde Bauvorhaben mit vielen Fehlplanungen. Es gibt einen Vorschlag der Verwaltung an die Politik: Ein Teil der Züge soll einfach weiter über die alte Strecke Richtung Hauptbahnhof fahren. Das würde zwar länger dauern, aber dafür könnte man weiter aus dem Fenster schauen und müsste nicht durch diese neue dunkle U-Bahn-Röhre. Peters Kommentar: "Mehr als eine Milliarde Steuergelder sind also in ein Projekt geflossen, an dessen Ende der KVB-Kunde auf einem Bahnsteig steht und darauf hoffen muss, den schnellen Zug zu erwischen". Was für eine absurde Situation!!!!

     


  • 5.11.2010

    Neues Gutachten fordert wieder 6-spurigen Ausbau!

    Die Stadt Köln hat die Ergebnisse eines neuen Verkehrsgutachtens veröffentlicht. Es soll mal wieder die geplante Kreuzung der Nord-Süd-Stadtbahn mit der Rheinuferstraße bewerten und kommt zu erschreckenden aber nicht überraschenden Ergebnissen. Der KSTA schreibt, dass laut Gutachter bei einer ebenerdigen Kreuzung Bahn/Autos kilometerlange Staus drohen. Und was schlagen die Gutachter als Lösung vor? Genau, den 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstraße. Und das heißt auch, dass wieder die Lindenallee, die gerade alle ihre Blätter verliert, bedroht ist!!!

     


  • 14.7.2010

    6-spuriger Ausbau kommt NICHT automatisch!

    Der Rat, so berichtet heute der KSTA, hat die Verwaltung in der gestrigen Sitzung beauftragt, ein Verkehrsgutachten zu erstellen. Darin soll die Frage geklärt werden, ob eine flexible Ampelschaltung wie am Ubierring die Lösung für die erwarteten Verkehrsprobleme an der künftigen Kreuzung der Nord-Süd-Stadtbahn mit der Rheinuferstraße bringt. Das Ergebnis, so schreibt der KSTA weiter, will der Verkehrsausschuss bewerten und dann entscheiden, ob die Vorteile dieser Lösung für die Verkehrssituation auf der Rheinuferstraße so groß sind, dass sie realisiert wird. "Die Aussichten für die Genehmigung einer solchen Anlage stünden gut, sagte Stadtentwicklungsdezernent Bernd Streitberger in einer Sondersitzung des Verkehrsausschusses". Auch Ratsfrau Bettina Tull (Die Grünen) äußert sich gegenüber der Zeitung und weist darauf hin, dass "Befürchtungen unbegründet seien, dass bei einem Scheitern der Ampellösung automatisch der sechsspurige Ausbau der Rheinuferstraße in Angriff genommen werde". Diese Aussage hatte auch die Verkehrsexpertin Susanna Dos Santos (SPD) in dem Gespräch bei Center TV mit zwei Vertretern der engagierten Bürgerinitiativen am Montag abend bekräftigt.

  • 6.7.2010

    Rat entscheidet über den 6-spurigen Ausbau!!!

    In der nächsten Ratssitzung am kommenden Dienstag (13. Juli 2010) beraten und entscheiden die Mitglieder über eine Beschlussvorlage zur 2. Baustufe der Nord-Süd-Stadtbahn. Die Ratsmitglieder werden in dieser Beschlussvorlage aufgefordert, nicht nur der Querung der Rheinuferstraße mit einer Ampel zuzustimmen, sondern auch dem sechsspurigen Ausbau als erste Alternative. Heisst also: ist die Querung der Rheinuferstraße mit einer Ampel, also unter Verzicht auf BÜSTRA (Schranke), nicht möglich, wird alternativ der 6-spurige Ausbau kommen. Sowohl die Bezirksvertretung 1 und 2 haben der Vorlage bereits eingeschränkt zugestimmt. Wenn also die technische Aufsichtsbehörte auf die BÜSTRA nicht verzichtet, ist der 6-spurige Ausbau als Alternative 1 beschlossen. Dies alles wurde in den vergangenen Monaten vorbereitet, ohne mit einem einzigen Vertreter irgendeiner Bürgerinitiative zu sprechen. Jetzt geht alles ganz schnell und entscheidet sich am nächsten Dienstag.

     


  • 25.3.2010

    Wie Kai aus der Kiste - oder doch nur heiße Luft!

    Seit Dienstag ist für die Querung der Rheinuferstraße eine Lösung im Gespräch, mit der keiner mehr gerechnet hätte. Wie Kai aus der Kiste zauberte sie Oberbürgermeister Jürgen Roters und Baudezernent Bernd Streitberger hervor und überraschten damit nicht nur den Stadtrat. Angeblich soll die Stadtbahn nun doch die Rheinuferstraße ebenerdig queren, ohne dass dies große Staus zur Folge haben soll. Im KSTA lesen wir: "Die rigide Ampelregelung mit langen Sperrzeiten für den Autoverkehr, eine so genannte „Büstra“-Anlage, sei nicht mehr nötig. Es würden die selben Regelungen reichen, die zur Zeit am Ubierring funktionieren".

    Nur einen Tag später sieht es etwas komplizierter aus. Denn nun wird die zuständige Düsseldorfer Bezirksregierung gefragt. Deren Sprecher im Kölner Stadtanzeiger: "Man werde prüfen, ob dies rechtlich und technisch möglich sei". Und der Sprecher des Nahverkehrs Rheinland (die zuständige Förderbehörde) sagt "...wenn es keine Nachteile für die Bahn gibt“. Schwer vorstellbar. Denn bisher galt: um den Vorrang für die Bahn sicherzustellen, ist die Büstra-Anlage zwingend erforderlich.

    Skeptisch ist deswegen auch der Kommentator des Kölner Stadtanzeigers.

    Berichtet hat auch die Kölnische Rundschau. Sie zitiert auch den CDU-Verkehrsexperten Möring, der das Ganze offenbar für ein Wahlkampfmanöver hält. Was ist eigentlich aus deren Antrag für die Ratssitzung am 23. März geworden?


  • 2.2.2010

    Wieder keine Entscheidung !

    Lange Zeit sah es so aus, als hätte heute eine Entscheidung zur Querung der Stadbahn mit der Rheinuferstraße fallen können. Tatsächlich bestand die Chance, dass der Rat eine Verlängerung des U-Bahntunnels unter der Rheinuferstraße hindurch beschließen würde. Damit wäre ein Schildbürgerstreich erster Güte verhindert worden.

    Stattdessen: Keine Entscheidung!

    Diesmal ist es ein Brief aus Düsseldorf (Pressemitteilung des Oberbürgermeisters) der Roters dazu gebracht hat, seine Vorlage für die Ratssitzung zurückzuziehen. Damit vertagte der Rat auch seine Entscheidung - wieder einmal.

    Wir kennen den Brief aus dem Düsseldorfer Verkehrsministerium nicht, allerdings verweist sowohl die Pressemitteilung der Stadt Köln, als auch ein Artikel des Kölner Stadtanzeiger einzig auf die Notwendigkeit, dass die KVB "den Einfluss von zeitlichen Verzögerungen der Baumaßnahmen (unabhängig vom Unglück "Waidmarkt") auf die Ermittlung des volkswirtschaftlichen Nutzens prüft".

    Eigentlich nichts Neues, liest man die Unterlagen zur Ratssitzung oder die Äußerung von Baudezernent Streitberger z.B. in der Kölnischen Rundschau. Offenbar ist der Inhalt des Briefes aber doch ernster, sonst hätte Tunnelbefürworter Roters seine Ratsvorlage wohl nicht zurückgezogen.


  • 30.1.2010

    Entscheidung am Dienstag im Rat?

    Wenn man die Rundschau liest, scheint eine Entscheidung über die Zukunft der Rheinuferstraße kurz bevor zu stehen, vielleicht schon am Dienstag im Rat? Auf jeden Fall führt der Artikel noch mal einige Argumente Für und Wider den Tunnel ins Feld.

    Zum Beispiel Grünen-Fraktionschefin Barbara Moritz. „Warum sollten wir mit 60 Millionen Euro den Individualverkehr stärken? Der öffentliche Verkehr liegt uns viel näher.“ Dabei übersieht sie allerdings, dass gerade der Straßenbahntunnel den öffentlichen Verkehr stärkt, wie es auch der Kommentator in der Rundschau gestern schrieb: "Mit Tunnel kann der Bahnverkehr später beliebig ausgebaut werden - mit längeren Zügen und ultrakurzem Takt". Wenn er eben nicht durch eine ebenerdige Kreuzung mit der Rheinuferstraße behindert ist...


  • 29.1.2010

    "Stadt will Bahntunnel selbst bezahlen?!"

    So titel heute die Rundschau und erweckt den Eindruck - im Gegensatz zum KSTA - dass die Stadt durchaus die 60 Millionen Euro für den Straßenbahntunnel investieren möchte. Es wird also spannend, was nächste Woche im Verkehrsausschuss und Rat entschieden, oder doch wieder verschoben wird.

  • 29.1.2010

    OB / SPD / CDU / Grüne - Wer fällt die Entscheidung?

    Der U-Bahntunnel: Der Oberbürgermeister will ihn, die FDP findet in richtig, eigentlich auch die CDU, die SPD würde ja auch gern wollen..., nur die Grünen sind dagegen.

    Die Stadtverwaltung hat zur kommenden Verkehrsausschußsitzung eine Beschlussvorlage (download) vorgelegt. Darin werden die Varianten Straßentunnel, sechspuriger Ausbau und U-Bahntunnel miteinander verglichen. Eigentlich wird darin der U-Bahntunnel ("...bietet unbestrittene Vorteile in städtebaulicher und verkehrlicher Hinsicht.") priorisiert. Aber aus Kostengründen kommt plötzlich wieder der sechspurige Ausbau ins Spiel. Ausführliche Unterlagen zur Verkehrsausschußsitzung finden Sie hier.

    Oberbürgermeister Roters wird sich in der entscheidenden Ratssitzung am 2. Februar wahrscheinlich für den U-Bahntunnel einsetzen (Interview im Stadtanzeiger). Aber mit seiner klaren Meinung steht er im Moment offenbar noch allein. Die Kölner Parteien wären zwar größtenteils auch gerne dafür, sind sich aber noch nicht ganz sicher. Nur die Grünen haben sich klar positioniert. Sie setzen weiterhin aufs Wassertaxi!

    Kölner Stadtanzeiger am 28.1.2010

    Kölner Stadtanzeiger am 29.1.2010


  • 25.1.2010

    Entscheidung im Februar?

    In der kommenden Verkehrsausschusssitzung am 1.2. und in der Ratssitzung am 2.2. wird es wieder um das Thema Querung der Rheinufererstraße gehen.

    Schon länger gibt es einen Antrag der CDU-Fraktion (download), der in der Ratssitzung im Dezember (Wortprotokoll) auf die Hauptausschusssitzung im Januar (Niederschrift) und dort dann auf die Ratssitzung am 2.2. (Einladung) verschoben wurde.

    In ihrem Antrag fordert die CDU, dass der Rat der Stadt Köln beschließt: "dass beim Bau der Nord-Süd-Stadtbahn die notwendigen baulichen Vorkehrungen getroffen werden, die Fahrbahn der Rheinuferstraße zu einem späteren Zeitpunkt in einem Tunnel unter der Stadtbahntrasse führen zu können".

    Jetzt soll es die für eine Entscheidung notwendigen Vorlage aus der Verwaltung geben. Die ist zwar noch nicht bekannt, ist aber offenbar auch Grundlage für die Beratungen im Verkehrsausschuss (Einladung) am 1.2.


  • 13.1.2010

    Der Koalitionsvertrag

    Der Koalitionsvertrag zwischen der SPD und den Grünen ist veröffentlicht. Ein kleiner Abschnitt beschäftigt sich mit der Rheinuferstraße (Mausklick auf das Bild).

    Den Koalitionsvertrag können Sie bei den Grünen oder bei der SPD herunterladen. Außerdem natürlich über unseren Downloadlink.

     


  • 12.1.2010

    Ksta über Koalitionsvertrag

    "Rot-Grün hat sich Zeit gelassen", so schreibt der KSTA über den vorab bekannt gewordenen Koalitionsvertrag. Unglaubliche "20 Wochen sind seit der Kommunalwahl vergangen", rechnet die Zeitung weiter. Solange hat es gedauert, bis die Koalition den Vertrag unter Dach und Fach hat. Kurz berichtet der Stadtanzeiger über die Pläne an der Rheinuferstraße. Kein Straßentunnel, vielleicht ein Stadtbahntunnel, aber vielleicht auch einfach eine ebenerdige Straße lassen.

     


  • 25.12.2009

    Was will Rot-Grün ?

    Erste Unklarheiten im Koalitionsvertrag?

    Während sich Oberbürgermeister Roters gemeinsam mit Regierungspräsident Lindlar offenbar für eine Verlängerung des U-Bahn-Tunnels einsetzt, erzählt Grünen Fraktionsvorsitzende Moritz in der Kölnischen Rundschau von anderen Plänen der rot-grünen Koalitionspartner: Sie wollen laut Moritz erreichen, dass die Querung der Rheinuferstraße ohne Vorrangschaltung für die Bahn, also so, wie heute am Ubierring stattfindet.

    Die grüne Verkehrsexpertin Tull hatte das im Oktober gegenüber einer Anwohnerin noch ausgeschlossen, Zitat: "Die rechtliche Situation ist mittlerweile klar, die Bezirksregierung lässt nicht mit sich verhandeln. Es geht an dieser Stelle nur durch eine BÜSTRA...". Das bestätigt übrigens auch das Protokoll des Verkehrsausschusses vom 10.9.2009, das sie hier nachlesen können.

    Der Koalitionsvertrag ist noch nicht veröffentlicht und von den Gremien der Parteien noch nicht abgesegnet. Aber schon jetzt bekommen wir den Eindruck, dass es für die zukünftige Kreuzung der Stadtbahn mit der Rheinuferstraße kein vernünftiges Konzept gibt.


  • 16.12.2009

    IHK will die ganz große Lösung

    Jetzt meldet sich die Industrie- und Handelskammer zu Wort. Im KSTA lehnt sie die Verlängerung des U-Bahntunnels bis zum Rheinufer ab und fordert eine große Tunnellösung für die Rheinuferstraße. Der Kommentar weist darauf hin, dass ein Straßentunnel dieser Länge nicht zu bezahlen ist. Denn er würde weit teurer als zum Beispiel die Verlängerung des U-Bahn-Tunnels. Außerdem würde das natürlich allen bestehenden Bäumen das Leben kosten! Wichtig nochmal der Hinweis: Der Stadtrat wird Anfang 2010 entscheiden, wie die Bahntrasse und die Rheinuferstraße verlaufen sollen.

     


  • 12.12.2009

    Gezänk!

    So bezeichnet der Kommentator des KSTA die Kritik des CDU-Ratsherren Karsten Möring an dem parteiübergreifenden Vorstoß für eine Verlängerung des U-Bahn-Tunnels. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

     


  • 11.12.2009

    Saubere Arbeit

    Die Stadt Köln kündigt in einer Pressemitteilung an, Anfang 2010 endlich die Vorlage für den Rat zu präsentieren (zu den verschiedenen Varianten einer Querung an der Rheinuferstraße). Jürgen Roter plant "saubere Arbeit", Bernd Streitberger eine "saubere Vorlage". Um die Vorlage "seriös" vorzubereiten, wollen sie in Gesprächen mit dem Verkehrsministerium Zuschüsse für eine Verlängerung des U-Bahn-Tunnel diskutieren.

     


  • 10.12.2009

    Regierungspräsident mahnt die Kölner SPD!

    Hans Peter Lindlar reagiert verärgert auf eine Pressemitteilung der Kölner SPD-Fraktion. Darin unterstellt diese dem RP Lippenbekenntnisse und fordert ihn auf, Zuschüsse für die Verlängerung des U-Bahn-Tunnels zu sichern. Lindlar schreibt: "So einfach, wie sich Vertreter der SPD Fraktion im Rat der Stadt Köln gegenüber den Medien äußern ist die Welt nicht". Die Stadt müsse einen konkreten Beschluss zur Planfeststellungsänderung erwirken. "Ohne einen solchen Antrag wird es auch keine weiteren Aktivitäten meines Hauses geben können".

     


  • 5.12.2009

    Allianz für den U-Bahntunnel

    Endlich kommt wieder Bewegung ins Spiel: Unser CDU-Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar und der SPD-Oberbürgermeister Jürgen Roters wollen sich gemeinsam dafür einsetzen, den Bahntunnel bis zum Rheinufer zu verlängern. Damit soll laut KSTA ein "schwerer Planungsfehler" beim Bau der Nord-Süd-U-Bahn doch noch behoben werden. Der Regierungspräsident bringt im KSTA auch die Pflicht zur Sicherung der Rheinuferstraße mit einer Schranke wieder in die Diskussion: "Eine ebenerdige Kreuzung (müsse) mit Schranken und einer besonderen Ampelanlage gesichert werden. Dadurch käme es zu minutenlangen Wartezeiten für den Autoverkehr".

     


  • 25.11.2009

    Vorschlag im Bürgerhaushalt Köln für kostengünstige "Miniunterführung"

    Ein Anwohner hat beim Kölner Bürgerhaushalt im Internet folgenden Vorschlag eingereicht: Er schlägt für die Querung der Nord-Süd-Stadtbahn über die Rheinuferstraße "die Minimalvariante einer niveau-ungleichen !!!! Querung" vor. Diese ist "kostengünstig, schont die Bäume und gewährleistet hinreichend den Verkehrsfluss. Dabei "taucht" die Straße einmal kurz unter einer leicht erhöhten Bahntrasse ab (bzw. umgekehrt)". Bitte beteiligen Sie sich an dieser Abstimmung, je mehr Bürger mitmachen, umso mehr Aufmerksamkeit wird die Situation bekommen. Für die Bewertung müssen Sie sich nur kurz registrieren, dann gehts los!

     


  • 16.11.2009

    Die BÜSTRA kommt!

    Jetzt haben wir es schwarz auf weiß, so dass auch die letzten Zweifler überzeugt sein müssten! Die BÜSTRA kommt, sagt die Technische Aufsichtsbehörde - und die muss es ja schließlich wissen. Der Grund für die sehr lange und deshalb Staus provozierende Ampelschaltung: Der neue Überweg der Nord-Süd-Bahn (hinter der Südbrücke über die Rheinuferstraße) wird als ein "Ausgang aus einem unabhängigen Bahnkörper" gewertet - im Gegenzug zur Situation am Ubierring. Das bedeutet, dass Bahn und Straße sich entweder gar nicht queren sollten - oder es zumindest einen richtigen Bahnübergang geben muss. Diesen Stand kennen die Politiker bereits seit dem 10. September - siehe Niederschrift des Verkehrsausschusses am 10.09.2009!

     


  • 18.10.2009

    Zwischenstand Koalitionsverhandlungen

    Während die Koalitionspartner um Posten schachern, gibt es noch keine Rauchzeichen zu den Sachthemen wie die Unterführung der Rheinuferstraße. Die Kölnische Rundschau bemerkt dazu nur: "Die Grünen haben betont, dass ihre Mitglieder klare Regelungen erwarten. Dass SPD und Grüne - wie bisher - bei strittigen Punkten unterschiedlich stimmen können, eine solche „Weichspülung“ werde nicht mehr akzeptiert".

     


  • 11.10.2009

    Vortrag der KVB zur Bahnquerung

    Die KVB lädt Anlieger und interessierte Kölner zu einem Vortrag ein: der Projektleiter der Nord-Süd-Stadtbahn wird über die 2. Baustufe sprechen. Diese Baustufe betrifft genau den Abschnitt hinter der Südbrücke und die umstrittene Querung. Der Vortrag findet am kommenden Dienstag, 13. Oktober 2009, ab 17.00 Uhr im InfoCenter Nord-Süd Stadtbahn der Kölner Verkehrs-Betriebe AG am Alter Markt (Bechergasse 2) statt.

     


  • 18.8.2009

    Umfrage im Express

    Bereits am 14.8. hat der Express - zumindest im Internet - die gleiche Umfrage wie der Stadtanzeiger veröffentlicht. Allerdings verweist er nicht auf Omniquest und nennt auch keine konkreten Zahlen der befragten Bürger. Er schreibt: "Wie soll die neue Nord-Süd-Stadtbahn die Rheinuferstraße queren? Auch hierzu befragten wir die Kölner. Das Ergebnis ist eindeutig. Eine Mehrheit will den Tunnel".

     


  • 15.8.2009

    Umfrage im Stadtanzeiger zur Rheinuferquerung

    Der KSTA präsentiert eine Omniquest-Umfrage zu drei verschiedenen Lösungen für die Rheinuferstraße. Zumindest aus dem online-Artikel wird nicht ersichtlich, wie viele Leute daran teilgenommen haben. Trotzdem sind die Ergebnisse interessant:

     


  • 11.8.2009

    Schönes Foto in der Rundschau!

    Und wie Sie sehen, fehlte am Montagmorgen bereits der Buchstab "r" am Ende des letzten Wortes. Aber dafür, dass das Ganze eine Nacht der Straße ausgesetzt war, hätte es viel schlimmer aussehen können... Die Botschaft bleibt! Figuren und Buchstaben wurden dann am Abend abgebaut.

  • 10.8.2009

    Express 10.08.2009.jpg

    Kurze Notiz im Express


  • 10.8.2009

    Und auch der Kölner Stadtanzeiger...

    ... schreibt einen längeren Artikel und einen sehr positiven Kommentar.

  • 10.8.2009

    Kölns Internetzeitung "report-k.de" berichtet über die Aktion


  • 9.8.2009

    Erfolgreiche Aktion

    Bei unerwartet gutem Wetter haben wir am Sonntag die geplante Kunstaktion mit Heiko Beck gestartet - und sie ist noch bis Montag abend entlang der Rheinuferstraße auf der Höhe des Kap am Südkai zu sehen.

    Unser Dank gilt neben allen aufmerksamen und diskussionfreudigen Passanten und Anwohnern natürlich dem Aktionskünstler Heiko Beck (www.diesistkeineuebung.de).

    Duesseldorf ist eh viel guener.jpg

    Durch seine Installation mit "Augenzwinkern" haben wir wieder ein Stück Aufmerksamkeit auf die bedrohten Linden lenken können.

    Darum hier noch ein paar Worte des Künstler zu seinem Engagement für die Rheinuferstraße:

    "Meine Aufgabe bei dieser Installation/Kunst Aktion war natürlich in erster Linie eine gewisse Aufmerksamkeit zu generieren. Da ich aus der Nachbarstadt Düsseldorf komme, fand ich den leicht provokanten Ansatz amüsant. Mir persönlich liegt eine Konkurrenz oder ein Hassdenken zwischen den Städten Düsseldorf und Köln völlig fern. Doch in diesem Falle dient dieses Spiel zwischen den beiden venachbarten Rheinmetropolen als einfacher Provokateur und Animateur der passierenden Menschen. Ich hoffe die Bürgerinitiative so ein kleines Stückchen unterstützen und zu noch mehr Aufmerksamkeit bei Bevölkerung und Presse verhelfen zu können.

    Schon beim Aufbau zu nächtlichen Stunden war eine direkte Resonanz, selbst bei jugendlichen Partygruppen auf ihrem Weg nachhause, zu vernehmen (O-Ton:"Warum wollt ihr denn die schönen Bäume weg haben?" / "Die Bäume sollen doch nicht weg." oder "Hey, hier ist Köln! Das ist viel schöner, als Düsseldorf!")

    Figuren.jpg

    Die Bürgerinitiativen sprachen mich schon Anfang des Jahres an, ob ich nicht Lust hätte mich mit einer kleinen Kunstaktion zum Erhalt der Lindenallee in Köln zu beteiligen. Ich hörte mir die Argumente an und freute mich in erster Linie Menschen zu begegnen, die eine Meinung haben und sich für etwas lautstark und vehement einsetzen. Alleine diese Tatsache ist heute schon eine sehr große Ausnahme, die mich einfach freut und begeistert hat. Das ist eigentlich schon fast der Hauptgrund, weshalb ich spontan zugesagt habe. Denn auch wenn ich mir manchmal dachte, es gäbe bestimmt "wichtigeres" wofür man sich einsetzen kann, so überwog doch der Fakt sich engagierender Menschen. Des weiteren bekommt man sehr häufig (in Großstädten lebend) Bauvorhaben oder Veränderungen des Stadtbildes immer erst mit, wenn es längst abgesegnet oder schon verheerend umgesetzt ist. Dann wundere ich mich immer, wie es denn dazu kommen konnte, ohne auch nur etwas dagegen versucht zu haben".


  • 9.8.2009

    Einladung zur Kunstaktion!!!

    Jetzt gibt es eine tolle Kunstaktion, die auf die immer noch bedrohten Bäume an der Rheinuferstraße aufmerksam machen möchte. Mit dieser Aktion wollen wir aber nicht nur informieren, sondern auch Spaß haben, Leute zusammenführen, Diskussionen anregen und Fragen beantworten. Dafür hoffen wir natürlich auf eine rege Beteiligung von Anwohnern, Presse und Interessierten! Wir werden auch ein paar Tische aufstellen und freuen uns über mitgebrachte Kuchen oder Getränke. Dann ist es einfach netter...

     

    Malt doch selber sw.jpg
    Heiko Beck

    Die Aktion findet am Sonntag, 9. August 2009, um 11.00 Uhr statt. Treffpunkt ist das Agrippinaufer an der Einfahrt zum Kap am Südkai. Einladende Initiativen sind die Bürgerinitiative Rheinuferstrasse und das Netzwerk BÜRGER für BÄUME. Dabei werden wir von Heiko Beck, Aktionskünstler ausgerechnet aus der Nachbarstadt DÜSSELDORF, unterstützt. Er sorgt dort schon lange mit seinen irritierenden Textbotschaften und lockeren Sprüchen im öffentlichen Stadtraum für Aufmerksamkeit und wurde auch mehrfach für seine Kunst ausgezeichnet (www.diesistkeineuebung.de).

    Diese Aufmerksamkeit will er jetzt auf die leider immer noch bedrohten Bäume an der Rheinuferstraße lenken. Denn auch nach dem letzten Ratstermin und einer weitestgehenden Einigung auf die Planungen verschiedener Tunnellösungen sind immer noch sehr viele Bäume bedroht. Eine große Tunnellösung mit langer “Landschaftsbrücke” würde einen gravierenden Eingriff in den gesamten Baumbestand bedeuten. Darum streiten wir weiter für eine möglichst kurze, schmale, preiswerte und vor allen Dingen baumschonende Variante eines "Tunnel light".


  • 4.8.2009

    Veranstaltung zur Rheinuferstraße

    Auch das KBB macht Wahlkampf mit dem Thema Rheinuferquerung. Die freie Wählergemeinschaft lädt interessierte Anwohner und Initiativenvertreter zu einer Diskussion ein: am Dienstag, den 18. August 2009 um 19.30 Uhr im Stollwerck (Raum 507).

     


  • 3.8.2009

    Wortprotokoll der Ratsitzung vom 30.6.2009

    Wer die Debatten um die Rheinuferstraße noch einmal wörtlich nachlesen möchte, findet das Protokoll über den Link unten online:

    Ab Seite 18 die Beratung bis zum Aufschub, ab Seite 91 die Fortsetzung der Beratung und auf Seite 94 den Beschluss.

     


  • 31.7.2009

    Kandidaten-TÜV

    Unter dieser Überschrift befragt der Stadtanzeiger die Oberbürgermeisterkandidaten von CDU, SPD und FDP nach ihren Ansichten und Plänen für bestimmte Kölner Probleme.

    Heute: Problemzone an der Südbrücke.


  • 26.7.2009

    Weitere Linden bedroht!

    Die Stadt Köln plant eine riesige Freitreppe am Deutzer Rheinufer. Die Stadt versteht das Projekt "als Teil des Kölner Grünsystems" und sieht es korrespondierend "mit den landschaftsplanerischen Zielen für die Kölner Innenstadt". Leider müssen aber genau für diese Freitreppe 24 alte Linden und 2 Platanen (auf dem alten Bahndamm) gefällt werden.

     


  • 26.7.2009

    Großbaustellen und Schulden

    Peter Berger analysiert den Planungsstand der wichtigsten Großbaustellen Kölns und erinnert an den städtischen Schuldenstand: 2,66 Milliarden Euro!

    Zur Kreuzung der neuen Nord-Süd-Stadtbahn an der Rheinuferstraße schreibt er: "Dass der U-Bahntunnel nicht von vornherein bis zum Rheinufer durchgezogen wurde, bezeichnet Stadtentwicklungsdezernent Bernd Streitberger als Fehlplanung - und nahezu alle Politiker mit Ausnahme der Grünen stimmen ihm zu. Doch die Kraft, diese Entscheidung noch zu korrigieren, scheint niemand aufzubringen. Wenn es überhaupt zu einer kreuzungsfreien Lösung kommt, dürfte es die schlechtere werden - die Tieferlegung der Rheinuferstraße."

     


  • 13.7.2009

    "Bewegung in der Sache"

    Oswald Pannes hatte im Mai im Namen mehrerer Mitstreiter eine Eingabe an den Beschwerdeausschuss der Stadt Köln eingereicht. Mittlerweile gibt es auch eine Antwort der Stadt Köln. Sie verweist darauf, dass "wieder Bewegung in die Sache gekommen ist" und meint damit die neue Diskussion um einen Tunnel. Die Stadt blickt nach vorne auf die nächste Ratsstitzung am 10. September, auf der "endgültig geplant werden soll, wie der Kreuzungsbereich aussieht". Bis dahin schlägt sie vor, die Behandlung der Beschwerde auszusetzen.

     

    Die Beschwerde:

    Beschwerdeausschuss-Eingabe.jpg

    Die erste Antwort:

    Beschwerdeausschuss-Antwort-1.jpg

    Die zweite Antwort:

    Beschwerdeausschuss-Antwort-2.jpg


  • 9.7.2009

    Die Debatte um die bestmögliche Variante...

    ...geht weiter!

     


  • 3.7.2009

    Streitberger bringt U-Bahntunnel ins Gespräch

    Der Kölner Stadtanzeiger befragt Kölns Baudezernenten Bernd Streitberger zu den unterschiedlichen Lösungen für die Querung der Nord-Süd-Stadtbahn mit der Rheinuferstraße. Dabei kommt auch der Tunnel für die Straßenbahn wieder auf den Tisch.

  • 2.7.2009

    Kölner Presse berichtet weiter

    Einen Tag nach der Ratssitzung berichten der Kölner Stadtanzeiger und die Kölnische Rundschau etwas detaillierter über den Beschluss des Rates zum möglichen Tunnel. Dabei zeigt der Stadtanzeiger, dass eigentlich noch gar nichts feststeht und die SPD sich alle Rückzugsmöglichkeiten offengehalten hat. Die Rundschau hat offenbar in der Stadtverwaltung nachgefragt und berichtet über Kosten und mögliche Lage eines Tunnels.

  • 1.7.2009

    CDU feiert Erfolg

    Für die CDU ist das Ergebnis der gestrigen Ratssitzung ein Erfolg.

    -> www.cdu-koeln.de


  • 1.7.2009

    Beschluss des Rates im Wortlaut

    Nach unseren Informationen ist das der Beschluss, den der Rat gestern mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP gefasst hat.

  • 1.7.2009

    Kölner Grüne zur Tunnellösung

    Pünktlich zur gestrigen Ratssitzung veröffentlichten die Grünen eine neue Ausgabe ihrer Zeitschrift Rathaus Ratlos. Darin äußert sich Bettina Tull über die Tunnel-Pläne der anderen Fraktionen. Den Beitrag finden Sie in Rathaus Ratlos auf Seite 7

    Inzwischen haben die Grünen auch auf Ihrer Homepage www.gruenekoeln.de einen Beitrag dazu veröffentlicht. Zumindest für die Grünen ist das Thema damit im Wahlkampf angekommen.


  • 30.6.2009

    Kölnische Rundschau zur Ratssitzung

    Zusätzliche/andere Infos aus der Kölnischen Rundschau zur Ratssitzung, dem neuen Tunnel-Antrag und dem möglichen "Vom Tisch sein" des 6-spurigen Ausbaus: "Die Verwaltung führt nun sowohl die Planung für einen sechsspurigen Ausbau zu Ende und plant außerdem eine Untertunnelung der Stadtbahntrasse. Schon in der nächsten Ratssitzung sollen beide Varianten vorliegen und eine Entscheidung fallen. Außerdem soll die Verwaltung bewerten, wie groß die Staugefahr ist, wenn die Straße vierspurig bleibt".

     


  • 30.6.2009

    Kein 6-spuriger Ausbau mehr?!

    Erstaunliches berichtet der KSTA aus der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause: der 6-spurige Ausbau scheint "vorerst" vom Tisch zu sein, schreibt der Autor. Stattdessen gibt es nach stundenlangen Diskussionen einen gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und FDP in der Frage des Ausbaus der Rheinuferstraße. Die Verwaltung soll eine Tunnellösung prüfen, und zwar bis zum nächsten Ratstermin Ende September.

     


  • 30.6.2009

    Überraschender SPD-Antrag!

    Nach dem CDU-Tunnel-Antrag, den wir bereits am 28.05. ins Netz gestellt haben, gibt es jetzt auch kurz vor der heutigen Ratssitzung einen SPD-Antrag für einen Tunnel!

     


  • 24.6.2009

    Wochenspiegel zum CDU-Tunnel-Antrag


  • 17.6.2009

    Weniger Baeume.jpg

    Wieviele Bäume müssen fallen?

    Zwei Artikel mit neuen Zahlen über die möglichen Fällungen - je nach Varianten "Ausbau" und "Unterführung" unterschieden.

    Der Artikel im Stadtanzeiger

    Der Artikel in der Rundschau


  • 10.6.2009

    Reaktion des Baudezernenten

    Diesen Brief, der in diesem Wortlaut an einige am Protest beteiligte Mitstreiter gegangen ist, möchte ich Ihnen doch nicht vorenthalten... Bernd Streitberger bedankt sich für unseren "freundlich überbrachten Protest", den er in dieser Form scheinbar zum ersten Mal erlebt hat. Dann beschreibt er das weitere Vorgehen der Verwaltung und die Möglichkeiten der Bürger, innerhalb des Planverfahrens ihre Bedenken zu äußern.

     

    Brief Streitberger.jpg


  • 6.6.2009

    Bezirksvertretung Rodenkirchen fordert weitere Untersuchungen

    Die Bezirksvertretung Rodenkirchen (BV2) hat den Rat gebeten, die Verwaltung zu weiteren Untersuchungen an der Rheinuferstraße zu beauftragen: und zwar zum Thema Verkehrslärm, Feinstaub, Masterplan, Finanzen und Verkehrsaufkommen. Diesen Beschluss können Sie im Beschlußprotokoll unter Punkt 8.2.8 und 8.2.10 nachlesen.

  • 4.6.2009

    Unterstützung aus dem Internet

    Auf einer Netzwerk-Seite im Internet hat sich jetzt tatsächlich eine eigene Gruppe gebildet, die sich ganz speziell mit dem Thema "Kahlschlag an der Rheinuferstraße" beschäftigt. Dank an den Gründer dieses virtuellen Unterstützungsforums! Sie können sich über den folgenden Links diese virtuellen Aktivitäten anschauen - bitte beachten Sie das tolle Video und die Fotos - und der Gruppe natürlich auch beitreten.

    Das ist der Link zu Facebook

  • 3.6.2009

    Kölner Wochenspiegel titelt

    Mit einem großen Aufmacherfoto und einem ausführlichen Artikel wendet sich der Kölner Wochenspiegel dem Thema "Linden vor Abholzung" zu. Anlass dazu ist die "Weiße Bändchen"-Aktion.

     


  • 28.5.2009

    Bändchen flattern wieder!

    Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: seit gestern abend markieren wieder weiße Bändchen die vom Kahlschlag bedrohten Bäumen an beiden Seiten der Rheinuferstraße. Sollten Sie bemerken, dass jemand diese Bändchen entfernt, wäre es nett, wenn Sie diese Leute ansprechen und nach Ihrem Auftraggeber fragen würden. Denn bisher ist uns unbekannt, wer die Bänder am Montagvormittag entfernen ließ.

  • 28.5.2009

    Der Trog als Animation

    Wie würde ein Trog unter der zukünftigen Querung der Nord-Süd-Stadtbahn auf der Rheinuferstraße wohl aussehen? Wenn Autos darin und die Nord-Süd-Bahn darüber fahren würden? Der Grafik-Designer Alexander Hollmer hat diese Vision dankenswerterweise animiert, so dass man sich den Trog einmal in Bewegung ansehen kann. Klicken Sie einfach auf das Bild links, dann öffnet sich ein neues Fenster und Sie sehen den 8-sekündigen Film.

  • 28.5.2009

    Neuer CDU Antrag

    Die CDU-Fraktion hat für die nächste Ratssitzung am 30. Juni einen Antrag eingereicht. Darin bittet sie den Oberbürgermeister, die "Ausbauplanung für einen 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstraße im Bereich der Stadtbahnquerung zu stoppen". Die Fraktion fordert stattdessen einen "kreuzungsfreien Ausbau" in Form eines Tunnels.

     


  • 26.5.2009

    Wer hat die Bändchen entfernt?

    Es muss ungefähr 10.00 Uhr am Montagmorgen gewesen sein, als zwei Männer mit rotem Auto systematisch die Bänder und Plakate entfernt haben. Besorgte Anwohner haben die beiden (irgendwie "offiziell" aussehend in orangefarbener Arbeitskleidung) Männer auch angesprochen.

    Allerdings wissen bisher weder der KSTA, den die Bürgerinitiative Rheinuferstraße sofort benachrichtig hatte, noch weitere Beobachter, wer hinter dieser Gegenaktion steckt. Laut KSTA ist es nicht das Ordnungsamt gewesen, laut Recherchen der BI-Rheinuferstraße auch nicht die Kölner Abfallwirtschaft oder das Landschaftspflege- und Grünflächenamt. Alle Institutionen wiesen auf telefonische Nachfrage eine solche Aktion als "nicht in ihrem Interesse liegend" ab.

    Darum bleibt die Frage, ob es noch weitere Zeugen gibt, die etwas beobachtet haben. Wir freuen uns über Nachrichten per Mail.


  • 25.5.2009

    Aktion "Weiße Bändchen"

    Am Sonntag hatten viele Anwohner dabei geholfen, die bedrohten Bäume mit weißen Bändchen und Plakaten zu markieren.

    Dazu der ausführliche Artikel des KSTA

    Und hier ein Artikel in der Bild-Zeitung

    Mit Schrecken mussten wir dann am Montag feststellen, dass alle weißen Bändchen und die Plakate entfernt wurden. Weitere Details sind uns noch nicht bekannt.


  • 19.5.2009

    Weitere Querungsvariante

    Hätte die Stadt Köln einen Kreativwettbewerb zur Gestaltung der Querung der Stadtbahn mit der Rheinuferstraße ausgerichtet, wären wir vielleicht jetzt gar nicht mit so einer verheerenden Planung konfrontiert.

    Uns hat inzwischen noch ein weiterer Vorschlag erreicht. Der Ingenieur Martin Brake schlägt vor die Bahntrasse etwas anzuheben und einen nicht zu tiefen Trog darunter zu bauen.

    Vorteil dieser Variante: Ein flacherer Trog ist noch kürzer und eine nur geringe Anhebung der Trasse wäre vielleicht auch einfacher zu realisieren.


  • 16.5.2009

    KSTA "Streitfall Rheinuferstraße"

    So betitelt Matthias Pesch seinen umfangreichen Artikel über die schwierige Situation der künftigen Querung der Nord-Süd-Bahn hinter der Südbrücke. Leider fehlt in dem Artikel ein wichtiges Detail, das ich hier noch einmal nennen möchte: die Querung hinter der Südbrücke unterscheidet sich wesentlich von der Querung an der Rheinuferstraße:

     

    Die Bahn muss an der neuen Querung Vorrang vor dem Autoverkehr haben, weil sonst die Förderfähigkeit des gesamten Nord-Süd-Bahn-Projektes gefährdet wäre. Es macht ja keinen Sinn, für 8 Minuten schneller 1 Milliarde Euro auszugeben, um die Bahn dann vor der Rheinuferstraße (wie jetzt am Ubierring) manchmal richtig lange warten zu lassen.

    Noch einmal zur Verdeutlichung: wenn die Straßenbahn kommt, kriegt sie sofort Grün für die Querung der Straße, egal in welcher "Welle" die Autofahrerampeln auf der Rheinuferstraße gerade geschaltet sind. Da ja die Bahnen aus beiden Richtungen kommen (und in Zukunft auch im 5-Minuten-Takt), wird die Bahn alle paar Minuten die Straße blockieren. Auch die Ampelschaltung ist eine andere, sie wird bis zu 90 Sekunden Rot für die Autofahrer geben.

    Hier der Artikel im Kölner Stadt Anzeiger, beachten Sie auch die vielen Reaktionen im Anschluss an den Artikel!


  • 7.5.2009

    3 x Kölner Stadtanzeiger

    Gleich in drei Artikeln berührt der Stadtanzeiger das Thema Kreuzung der Nord-Süd-Stadtbahn mit der Rheinuferstraße. Unter Roters plädiert für Aufschub berichtet er über die Äußerungen des Oberbürgermeisterkandidaten bei der Bürgervereinigung Rodenkirchen.

    Bürger vom Verkehr umzingelt berichtet über die Versammlung der Bürgervereinigung Bayenthal-Marienburg.

    Unter Bezirksvertreter tagen wieder wird schließlich auf die nächste Sitzung der BV-Rodenkirchen hingewiesen, auf der die Querung ebenfalls Thema ist.


  • 7.5.2009

    ../video/centertv-7.5.2009/index.php

    Streitgespräch bei center-tv

    Auf Einladung der Redaktion diskutierten der Baudezernent Bernd Streitberger mit Initiativenvertretern über den Ausbau der Rheinuferstraße. Für die Baumschutzseite war Harald von der Stein vom Netzwerk "Bürger für Bäume" vertreten und für die Anwohnerseite Ellen Winter. Als es dann etwas verspätet kurz nach 18.00 Uhr endlich losgehen konnte, folgte eine spannende viertel Stunde Diskussion. Hier der Mitschnitt

  • 6.5.2009

    Berichte bei center.tv

    Zweimal berichtete der Kölner Sender über die Unterschriftenaktion. In einem ersten Beitrag am 5.5. in heimat kompakt

    Und am 6.5. in einer etwas längeren Fassung in der Sendung Heimatreporter


  • 6.5.2009

    rundschau - Mit Ballons gegen den Strassenausbau.jpg

    Artikel im KSTA und Rundschau

    Auch die Kölner Presse schreibt über die Übergabe von 5.200 Unterschriften an Kölns Bauderzernenten Streitberger. Es berichteten der Kölner Stadtanzeiger und die Kölnische Rundschau am 5.5.2009.

  • 5.5.2009

    Übergabe von 5.200 Unterschriften

    Trotz der ungünstigen Uhrzeit (12.00 Uhr mittag) waren wir doch eine eindrucksvolle Gruppe von Anwohnern und Initiativenvertretern. Gemeinsam haben wir die Unterschriften und einen symbolischen Haselnusszweig mit Flyern und Luftballons an den Baudezernenten übergeben. Nach der formellen Übergabe ergab sich noch ein "Mehr-Augen-Gespräch" mit Bernd Streitberger in Abwesenheit der Presse. Dabei erzählte der Baudezernent, der 6-spurige Ausbau würde erst am "Südkai" beginnen. Das widerspricht aber den Aussagen von Herrn Jusen vom Verkehrsamt, der vor ein paar Monaten noch von einem Ausbau über 900 Meter gesprochen hat. Das ist genau die Entfernung vom Ubierring zur Schönhauserstraße.

  • 5.5.2009

    ksta - Rheinuferstrasse soll in einen Trog.jpg

    Bezirksvertretung im Stadtanzeiger

    Die Stadtteilpolitiker fordern den Rat auf, den Beschluss zum 6-spurigen Ausbau auszusetzen und sich für die sogenannte "Toglösung" zu entscheiden. Das berichtet jetzt auch der Kölner Stadtanzeiger. hier

  • 4.5.2009

    Abstimmung in der BV-1

    Die Bezirksvertretung Innenstadt hat auf ihrer Sitzung am 30.4. über den Antrag der CDU-Fraktion zur Querung Rheinuferstraße (Troglösung) beraten. Die Niederschrift dieser Sitzung ist noch nicht im Internet verfügbar. Lesen Sie hier das, was wir bisher erfahren haben:

     

    Der ursprüngliche Antrag der CDU wurde folgendermaßen verändert:

    "Die Bezirksvertretung 1 bittet den Rat, den Beschluss die Rheinuferstraße 6-spurig auszubauen, zurückzunehmen auszussetzen und umgehend zu prüfen, ob alternative Lösungen, die einen geringeren Eingriff in den Baumbestand bedeuten, wie z.B. eine sogenannte „Troglösung“, realisiert werden können. Bei einem positiven Ergebnis sollten alle Vorkehrungen getroffen werden, um eine möglichst schnelle Realisierung dieses Projekts zu ermöglichen.

    Begründung:

    Die vom Rat beschlossene 6-spurige Rheinuferstrasse hat zur Folge, dass sehr viele Bäume gefällt werden müssen, ohne dass das Verkehrsproblem wirklich gelöst wird. Bei der sogenannten „Troglösung“ müssen nicht nur erheblich weniger Bäume gefällt werden, sondern diese Variante ermöglicht auch einen besseren Verkehrsfluss, da der Konflikt zwischen Individualverkehr und Stadtbahn entfällt."

    Außerdem gab es offenbar Anträge der Grünen (Moratorium) und von der FDP und dem KBB (Tunnel).
    Nach unseren Informationen wurde dem Antrag der CDU in der geänderten Fassung mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und KBB zugestimmt.


  • 4.5.2009

    Die Stelzenlösung

    stelzen-2.jpg
    Vorschlag 2

    Vielleicht hat der Eine oder die Andere diesen Vorschlag schon an einem der Infotische als Flyer liegen sehen. Wir fanden die Stelzenlösung interessant und Eckart Kirsch hat sie uns zur Verfügung gestellt.
    Er schlägt vor, die Nord-Süd-Stadtbahn auf einer Brücke über die Rheinuferstraße zu führen.
    Dazu hat er einen einspurigen und einen zweispurigen Vorschlag erarbeitet.

    Er hat ihn auch schon an die KVB bzw. die Stadt Köln geschickt. Die Stadt antwortete ihm, dass sie diese Variante aus technischen, verkehrlichen, städtebaulichen und/oder umweltbelastenden Gründen für nicht realisierbar hält.


  • 3.5.3009

    center-tv am Infostand

    In Vorbereitung auf ein Streitgespräch bei center-tv drehte der Kölner Lokalsender am Sonntag am Infostand der Kahlschlaggegner. Und damit auch wirklich deutlich wird, dass Bäume Lebensqualität bedeuten, haben wir es uns in Hängematten gemütlich gemacht.

    haengematte-3.jpg
    Lebensqualität statt Ausbau

    Am kommenden Donnerstag werden Ellen Winter und Harald von der Stein aus dem Kreis der Initiativen mit dem Kölner Baudezernenten Bernd Streitberger diskutieren.

    Im Rahmen der Sendung Rheinzeit bei center-tv wird es ab 17:40 Uhr um das Thema Ausbau der Rheinuferstraße gehen.


  • 2.5.2009

    Stellungnahme der BISA zur KVB-Studie

    Die BISA begründet hier - basierend auf der Expertise von Bernd Sammeck - in 11 Punkten, warum der Ratsbeschluss zum 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstraße auf einer "unzureichenden Gutachtenbeurteilung" basiert und leitet daraus Forderungen ab.

     

    Stellungnahme zur KVB-Machbarkeitsstudie vom 27. Mai 2008
    Bernd Sammeck, Dipl.-Ing. Stadtplaner AKNW für die
    BISA – Bürgerinitiative Südliche Altstadt Köln e.V.
    Titusstr. 4, 50678 Köln, Tel.: 0221/37 61 619

    Beschluss des Rates der Stadt Köln vom 25. 09. 2008
    - Unzureichende Gutachtenbeurteilung -

    Am 25. September 2008 fasste der Rat der Stadt Köln einen im Falle der tatsächlichen Realisierung folgenschweren Beschluss:

    Die Rheinuferstraße soll im Abschnitt Ubierring - Schönhauser Straße auf sechs Fahrspuren aufgeweitet werden, damit genügend Stauraum für den wartenden Verkehr vorhanden ist - bei Querung der vorfahrtberechtigten Stadtbahn über die Rheinuferstraße.

    Damit verbunden wäre das Fällen von ca. 180 alten Alleebäumen, also der Fortfall von zwei der drei Linien des dortigen denkmalgeschützten Baumbestandes.

    Zustande kam dieser Ratsbeschluss gegen die erklärte Meinung der Ratsmehrheit, nur mit den Stimmen der SPD-Fraktion und der des Oberbürgermeisters Schramma, bei Enthaltung der CDU- und der FDP-Fraktion. Die Befürworter des Beschlusses beriefen sich auf das Gutachten "Verkehrsuntersuchung Querung Rheinuferstraße und benachbarter Gebiete" (VKT Köhler und Traubmann GmbH, Frankfurt), das im Auftrag der KVB erstellt worden war. Allen Ratsmitgliedern lag die Kurzfassung von 29 Seiten vor, aber nicht allen die aufschlussreichen insgesamt 214 Seiten des kompletten Gutachtens.

    Bei einer Untersuchungsproblematik dieser Tragweite wäre zu erwarten gewesen, dass das Gutachten, unter Einbeziehung aller relevanten Aspekte, auf der Grundlage aktueller und gezielt erhobener Daten, sowie entsprechend seriöser und professioneller Prognosen zustande gekommen wäre. Tatsächlich aber ist das Gegenteil der Fall.

    Fünf Bürgerinitiativen in der Kölner Südstadt wehren sich gegen die Realisierung des Ratsbeschlusses vom 25. 09. 2008.

    Eine der Bürgerinitiativen, die BISA-Bürgerinitiative Südliche Altstadt e.V., beauftragte Bernd Sammeck, Dipl.-Ing. Stadtplaner AKNW, Köln, eine Expertise zum KVB-Gutachten zu erstellen. Diese brachte grundlegende Schwächen zu Tage:

    1. Zunächst heißt es zwar, dass im Gutachten die Trassenverläufe "unter Berücksichtigung möglichst aller entscheidungsrelevanter Kriterien vergleichend" bewertet würden. De facto aber fußen die Schlussfolgerungen in erster Linie auf wirtschaftlichen, verkehrlichen und betrieblichen Aspekten.
    2. Außen vor geblieben sind wichtige städtebauliche, verkehrsplanerische und ökologische Kriterien – auch anwohnerbezoge!
    3. So wird in unverantwortlicher Weise für die Rheinuferstraße bis 2020 eine Verkehrsstärkenzunahme um die 30 % prognostiziert, die jeder seriösen Stadtplanung Hohn spräche.
    4. Bei solcher Betrachtungsweise wird schon gar kein Gedanke auf die Verkehrslärmentwicklung verschwendet. Die Stadt Köln ist aber nach geltenden EU-Richtlinien zu einer offensiven Lärmaktionsplanung verpflichtet, die freilich bislang nicht zustande kam.
    5. Keine Berücksichtigung fanden im Gutachten die Belange von Fußgängern und Radfahrern. So wurde stillschweigend eine drastische Verschlechterung der ohnehin hochproblematischen Querungen der Rheinuferstraße auf der Höhe des Oberländer Walls in Kauf genommen.
    6. Außen vor geblieben sind auch systemische Betrachtungsweisen, die den Streckenabschnitt Ubierring - Schönhauser Straße in einen funktionalen Gesamtzusammenhang des städtischen Straßenverkehrsnetzes, der Rheinuferstraße und der Nord-Süd-Stadbahn gestellt hätten.
    7. Erst recht wurde damit eine zeitgemäße, umfassende Planungsbetrachtung nicht berücksichtigt, wie sie im Masterplan für die Stadt Köln zu finden ist.
    8. Damit blieb auch die im Masterplan vorgenommene Würdigung des Stadtraums Rhein mit dem Leitelement großer Alleebaum-Abschnitte auf der Strecke.
    9. Vielmehr wurden bei der Erstellung des Gutachtens eindeutig die wirtschaftlichen Aspekte des Kosten-Nutzen-Indikators und die der Fördermittel des Bundes und des Landes NRW in den Vordergrund gestellt.
    10. Dabei wurden in Begrifflichkeit und Betrachtungsmethodik volkswirt-schaftliche und betriebswirtschaftliche Faktoren in disziplinwidriger Weise vermengt und zu nicht haltbaren, unprofessionellen Schlussfolgerungen verdichtet.
    11. Diese Schlussfolgerungen wurden im Gutachten auf Bewertungen gestützt, die im Ergebnis zu einem völlig entgegengesetzten Gesamtvotum hätten führen müssen.
    • Jetzt gehört jede Schwachstelle des gesamten Projekts „Querung Rheinuferstraße“ der Stadtbahn Linie 16 auf den Prüfstand.
    • Die aktuellen Stadtbahn-Bautätigkeiten an der Querung der Rheinuferstraße, sind entsprechend zu überprüfen.
    • Der Beschluss des Stadtrates vom 25. September 2008 muß über ein Moratorium eine entsprechende Prüfung ermöglichen.
    • Die Planung ist so zu korrigieren, dass zukunftsfähige Lösungen den Gesamtzusammenhängen sowie allen relevanten Aspekten einschließlich anwohnergemässer, ökologischer, städtebaulicher und verkehrsplanerischer Sichtweisen Rechnung tragen.

  • 29.4.2009

    Köln wird grüner ...

    Das stellt zumindest das Internetfernsehen des Kölner Stadtanzeiger fest. In dem Beitrag geht es um Neuanpflanzungen in Köln, aber auch um den geplanten Kahlschlag an der Rheinuferstraße.

     


  • 27.4.2009

    Bürgerverein Köln-Bayenthal-Marienburg läd ein!

    Alle BürgerInnen sind am kommenden Mittwoch (29. April) zur öffentlichen Jahresversammlung eingeladen. Dabei steht das Thema "Verkehrsentwicklung" im Mittelpunkt und es wird in einer Podiumsdiskussion unter anderem auch um die Querung der Nord-Süd-Bahn mit der Rheinuferstraße gehen. Auf dem Podium sitzen u.a. Karsten Möring (Vorsitzender Verkehrsausschuss, CDU) und Peter Kron (1. Stellvertreter Verkehrsausschuss, SPD).

    Die Versammlung findet ab 19.30 Uhr im Festsaal des St. Antonius Krankenhauses Köln-Bayenthal statt.


  • 27.4.2009

    Querung-2.jpg

    Was ist eigentlich die Troglösung?

    In der letzten Zeit wurde sie hier und da erwähnt: die "Troglösung". Eine Möglichkeit, die Probleme bei der Kreuzung von Straßenbahn und Rheinuferstraße zu vermeiden. Aber was verbirgt sich hinter der Troglösung? Wie sieht sie aus, was hat sie für Vorteile und Nachteile?

     

    Ein Trog als Variante einer Unterführung einer Straße unter einer Bahnlinie wird immer wieder als preiswerte und einfache Lösung genutzt. Im Fall der Querung an der Südbrücke könnten zwei schmale kurze Unterquerungen deutlich Platz sparen und würden wahrscheinlich nur wenige Bäume kosten.

    Ein Trog ist eine Unterquerung der Bahngleise in offener Bauweise. Das bedeutet: keine Decke, deshalb kein Tunnel. Wegen der fehlenden Decke muß das Niveau des Trogs nicht so tief liegen wie bei einem Tunnel, bei gleichen Höhen für den Autoverkehr. Dadurch können die Trogrampen kürzer gebaut werden.

    An der Südbrücke könnten zwei Tröge gebaut werden, durch jeden der beiden Brückenbogen einen. Die nach Süden führende Fahrbahn lässt heute sehr viel Platz neben der Mittenstütze der Brückenkonstruktion. Der Trog könnte (zweispurig) sehr viel näher an diese Mittenstütze gebaut werden. Dadurch bleibt rechts Platz für eine dritte Spur, die nicht im Trog, sondern ebenerdig als Zubringer für die Häuser südlich der Südbrücke dient. Die Autofahrer auf dieser Spur müssten dann vor der Büstra-Steuerung anhalten. Das betrifft allerdings nur einige hundert Fahrzeuge am Tag und nicht die fast 40.000 Fahrzeuge, die täglich die Rheinuferstraße benutzen. Der bisherige Fußweg bliebe voll erhalten und auch die Bäume am Fahrbahnrand müssten nicht angetastet werden. Allerdings würde der Mittelstreifen entlang der Trogrampe sehr viel schmaler werden und die Bäume darauf gefällt werden müssen.

    Querung-7.jpg
    Die Straßenführung
    unterhalb der Südbrücke

    Die nach Norden führende Fahrbahn könnte komplett im zweiten Trog im östlichen Brückenbogen verschwinden. Da die heute vorhandene dritte Spur für einen U-Turn südlich der Südbrücke entfallen würde, wäre bei gleicher Fahrbahnbreite der beiden Spuren Richtung Norden auch hier genug Platz für Trog und Trogwände, ohne die Bäume am rheinseitigen Fahrbahnrand antasten zu müssen. Da diese Unterquerung etwas weiter südlich angesetzt würde als die Gegenfahrbahn (siehe Bilder), käme sie nördlich der Brücke so früh an die Oberfläche, daß hier ein Abzweig zum Südkap ohne zusätzliche Spuren realisiert werden kann.

    Heute gibt es nördlich und südlich der Südbrücke jeweils einen U-Turn für den Autoverkehr. Diese würden bei dieser Troglösung beide entfallen. Stattdessen müssten die Autofahrer bis zur nächsten Wendemöglichkeit nach der Unterführung weiterfahren. Das wäre in Richtung Norden der neue U-Turn kurz vor der Maternusstraße und Richtung Süden die Kreuzung mit der Schönhauserstraße.


  • 27.4.2009

    Bewegung in den Bezirksvertretungen

    BV2-0905_Antrag-4_Stadtbahn-Querung-Rheinufer.jpg
    und hier der Antrag der
    Grünen in der BV 2

    Sowohl die Bezirksvertretung 1 als auch die BV 2 haben auf Ihren nächsten Sitzungen wichtige Anträge auf der Tagesordnung, die unseren Protest betreffen.

    Die CDU stellt in der nächsten Sitzung der BV 1 am 30. April den Antrag an den Rat, den 6-spurigen Ausbaubeschluss zurückzunehmen und "sich für eine sogenannte "Troglösung" zu entscheiden". Denn, so ihre Argumentation, mit dieser Lösung müssten erheblich weniger Bäume gefällt werden und der Verkehrsfluss würde sich verbessern.

    Die Grünen stellen auf der Sitzung der BV 2 am 11. Mai den Antrag an den Rat, die "einzelnen Querungs-Varianten (einschließlich der Troglösung)" durch die Verwaltung untersuchen und die Arbeiten an der Querung unterbrechen zu lassen.


  • 26.4.2009

    Erläuterungen und Statement zum Gutachten der KVB

    Der Stadtplaner Bernd Sammeck hat für die BISA das Gutachten der KVB zur Stadtbahnquerung analysiert und eine Stellungnahme abgegeben.

     


  • 24.4.2009

    Zweiter Bauabschnitt soll 2011 fertig werden!

    Der Stadtanzeiger schreibt, dass die Nord-Süd-Bahn nach dem Unglück in der Severinsstraße frühestens Ende 2012 fertig gestellt werden wird.

    Das gilt allerdings nicht für den zweiten Bauabschnitt, der ja die Kreuzung mit der Rheinuferstraße betrifft. Laut KVB würde dieser Abschnitt, von der Bonner Straße bis zum Rheinufer, deutlich früher fertig, nämlich schon 2011!

    Das bedeutet: Trotz aller Proteste wird an der geplanten Querung der Bahn über die Rheinuferstraße weitergearbeitet.

     


  • 16.4.2009

    Streitberger will Bäume pflanzen

    Der Stadtanzeiger schreibt mal wieder über unseren Protest. Anlass ist eine Äußerung des Baudezernenten Bernd Streitberger. Er verteidigt den geplanten 6-spurigen Ausbau: "Eine Tunnellösung hätte noch mehr Eingriffe in das Grün bedeutet". Er will an vielen Stellen neue Bäume pflanzen, „wenn wir auch nicht alle 180 Bäume ersetzen können.“ Leider weiss der KSTA noch nichts von der alternativ diskutierten "Troglösung", die eine offene kleinere Variante der Tunnellösung ist. Dabei wären deutlich weniger Bäume betroffen. Dieses Modell wurde inzwischen von der CDU aufgegriffen und soll in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung 1 in die Abstimmung kommen.

     


  • 9.4.2009

    Frühlingsboten am Rheinufer...

    Wolfgang Hollmer erinnnert mit dieser Fotogestaltung an die abgeschlagenen Magnolien vor der Fachhochschule an der Rheinuferstraße (wir berichteten über diese Aktion am 25.02.2009).

     


  • 4.4.2009

    content/presse/Koeln-Seite 4.4.09.jpg

    Interview in der Rheinischen Post

    Die Rheinische Post widmet seit neuestem einmal in der Woche eine ganze Seite den wichtigsten Themen aus Köln! Diese Seite erscheint zwar (noch) nicht in der Düsseldorf-Ausgabe, aber bereits in allen Ausgaben drumherum und im Bergischen Land. Und auf dieser Seite fand am Samstag auch unser Protest in Form eines Interviews zum Thema "Kein Kahlschlag" seinen Platz.

     


  • 1.4.2009

    Kinomagazin schreibt über die Zukunft der Südstadt

    Schon der zweite Titel heute mit dem Schwerpunkt Südstadt: nach dem Wochenspiegel gehts dem Magazin CHOICES in seiner Titelstory um "Die Zukunft der Südstadt". Und dabei zumindest am Rande auch um die Rheinuferstraße und unseren Protest. Hier zum Nachlesen:

     


  • 1.4.2009

    Wochenspiegel zieht nach

    Kurz bevor wir die Bäume wieder von der Frischhaltefolie befreien müssen, fragt auch der Kölner Wochenspiegel: "Kommt der Kahlschlag?" und zeigt als Titelbild die Bäume im Plakat-Frischhaltemantel.

     


  • 26.3.2009

    Die Kölnische Rundschau berichtet

    "Erhalt der Allee gefordert". Unter diesem Titel bringt die Rundschau einen ausführlichen Artikel über unsere letzte Bürgerversammlung im Spielplatz.

     

    rundschau-26-3.jpg


  • 25.3.2009

    Die KVB baut weiter!!

    Der erste Satz im Rundschau-Artikel vom 14.03.2009 trifft den Kern: "Trotz der Katastrophe am Waidmarkt gehen die Arbeiten an anderen Streckenteilen der neuen Nord-Süd-Fahrt weiter" - und zwar auch an der Stelle, die unseren Protest betrifft: der Strecke zwischen Bonner Wall und Rheinufer!

     

    ueber die rampe ans tageslicht.jpg


  • 23.3.2009

    Protokoll der 6. Bürgerversammlung im Spielplatz

    (Dank an Birgit Gerdes)

     

    6. Bürgerversammlung der Bürgerinitiativen BI-Rheinuferstraße, BISA-Bürgerintiative Südliche Altstadt, Netzwerk BÜRGER für BÄUME, NABIS und www.kein-kahlschlag.de am 17.03.09, 20 Uhr, Ort: „Spielplatz“

    Protokoll

    • Wahl einer Versammlungsleitung:

      ohne Gegenstimmen wird Pui von Schwind zum Versammlungsleiter vorgeschlagen und gewählt.
    • aktuelle Informationen:

      Ratsversammlung vom 03.02.2009: Anfrage zur Baumfällung im Bereich Rheinuferstraße Antwort Baudezernent Herr Streitberger: es gibt noch keine detaillierte Planung zum Ausbau, eine Anpflanzung von Bäumen nach der Aufweitung der Rheinuferstraße ist aber möglich (2. Baumreihe), bei Tunnellösung ist keine Baumbepflanzung möglich, nur Sträucher über die Verbindung zum Friedenspark
      Anmerkung H.v.d. Stein: die beiden „Tunnellösungen“, von denen Streitberger spricht, sind eine kurze und ein lange, beide mit 2 Tunnelröhren und Deckel. Die Alternativen, die das Netzwerk „Bürger f. Bäume“ befürwortet, sind offene Troglösungen ohne Tunneldeckel, möglichst kurz und möglichst schmal, wodurch die Eingriffe in den Baumbestand deutlich minimiert werden könnten. Die Trogvarianten sind bis heute nicht untersucht
    • Wie gehen wir nach dem Unglück in der Severinstraße mit unseren Anliegen weiter vor?

      am Freitag, 20.03.09, 20 Uhr, Sartorysääle, Versammlung der KVB
      => Vorschlag: Teilnahme der Bürgerinitiativen an dieser Versammlung In der Frage, ob und wie wir den Zusammenhang mit den KVB-Ereignissen und unserem Anliegen verknüpfen sollten, wurde die folgende Formulierung gefunden: "Was sich in der Severinstraße im Großen gezeigt hat, ist auch an der Rheinuferstraße im Kleinen feststellbar: Fehlplanungen des Rates der Stadt Köln, der Verwaltung und der KVB auf Kosten der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und der Gefährdung von Kultur- und Denkmalgeschützten-Objekten.
    • Antrag Oswald Pannes an den Ratsausschuss "Anregungen und Beschwerden"

      Text ist in Vorbereitung
      => Beschwerde muss innerhalb von 3 Monaten beantwortet werden, Antwort sollte veröffentlicht werden.
      Die Anregung ( Forderung einer Troglösung ) sollte um die Alternative ergänzt werden, zeitgleich mit den laufenden Baumassnahmen, die vorbereitenden Maßnahmen zur späteren Tieferlegung der Rheinuferstrasse unter Aufrechterhaltung des KVB- Betriebes, schon heute umzusetzen.
    • Info-Tische

      an der Severinstorburg und Einfahrt SüdKap am 21.03. (ab 11 Uhr) und am 22.03.2009. Wer macht mit?
    • Plakate und Plakattexte

      es sind noch sehr viele Plakate übrig, die verteilt und aufgehängt werden können
    • Weitere Aktionen - eigene und von anderen Organisationen:

      • Bürgerversammlung: möglichst Themen „Severinstraße“ + „Rheinuferstraße“ trennen. Eine gemeinsame Bürgerversammlung zu beiden Themen wurde mehrheitlich nicht befürwortet.
      • Vorbereitung Bürgerversammlung im Bürgerhaus Stollwerck nach Ostern zum Thema Querung der Rheinuferstrasse. Wann? Mit welchen Gästen?
        Verwaltung ?? KVB ?? Ggf. erneut Vertreter der Parteien??

  • 22.3.2009

    Bedrohte Bäume bekommen Protestplakate

    In einer gemeinschaftlichen Aktion aller Initiativen "bewaffnen" wir uns heute mit Frischhaltefolie, Scheren, Messern und Plakaten. Wir wollen auf die direkten Opfern der Ratsentscheidung vom 25. September 2008 aufmerksam machen: die alten Linden direkt an der Rheinuferstraße.

    plakate-1.jpg

    Baumschützer haben es uns beigebracht: wir heften unsere Protestplakate nicht einfach mit Reißzwecken an die Rinde der Bäume, sondern bringen sie wettergeschützt unter mehreren Lagen Frischaltefolie an. Nach ein paar Übungsversuchen klappt es gut.

    Und dann doch noch ein kritischer Hinweis von den Baumschützern: nach zwei Wochen muss die Folie spätestens wieder ab, sonst bildet sich durch die eingeschlossene Feuchtigkeit Schimmel unter der Plastikfolie. Das werden wir natürlich machen!


  • 20.3.2009

    Mitdiskutieren!!! Stadtanzeiger berichtet über Versammlung im Spielplatz

    Unter dem Titel Anwohner wollen keinen Kahlschlag berichtet heute der Kölner Stadtanzeiger über unseren Protest gegen die Ausbaupläne der Stadt und die letzte Versammlung der Kahlschlag-Gegner im Spielplatz. Direkt unter dem Artikel gibt es die Möglichkeit, Kommentare und Anmerkungen zu hinterlassen. Davon sollten wir Gebrauch machen!

     


  • 13.3.2009

    Einladung der Initiativen

    zur nächsten Versammlung gegen den Kahlschlag-Beschluss am 17.3.2009

     

    Liebe Betroffene und AnteilnehmerInnen,

    Einladung: Die Bürgerinitiativen BI-Rheinuferstraße, BISA-Bürgerintiative Südliche Altstadt, Freunde der Bäume, NABIS und www.kein-kahlschlag.de laden ein:
    Dienstag, 17.03.2009, um 20.00 Uhr - wieder - in der Gaststätte SPIELPLATZ (Ubierring/Ecke Trajanstraße).

    Tagesordnung:

    1. Wahl einer Versammlungsleitung
    2. Wie gehen wir nach dem Unglück in der Severinstraße mit unseren Anliegen weiter vor?
    3. Antrag Oswald Pannes an den Ratsausschuß "Anregungen und Beschwerden"
    4. Info-Tische am der Severinstorburg und Einfahrt SüdKap am 14./15.03. und 21./22.03.2009. Wer macht mit? Damit wir den Zusammenhang mit den KVB-Ereignissen und unseren Anliegen verknüpfen können: "Was sich in der Severinstraße im Großen gezeigt hat, ist auch an der Rheinuferstraße im Kleinen feststellbar: Fehlplanungen des Rates der Stadt Köln, der Verwaltung und der KVB auf Kosten der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und der Gefährdung von Kultur- und Denkmalgeschützten-Objekten
    5. Plakate und Plakattexte
    6. Weitere Aktionen - eigene und von anderen Organisationen
    7. Vorbereitung Bürgerversammlung im Bürgerhaus Stollwerck nach Ostern. Wann? Mit welchen Gästen? Themen?
    8. Verschiedenes

    Mit freundlichen Grüßen für die BISA Pui von Schwind
    BISA-Bürgerinitiative Südliche Altstadt Köln e.V.
    c/o Schmidt von Schwind
    Titustr. 4, 50678 Köln
    Tel.: 0221/37 61 619
    FAX 0221/937 81 30


  • 2.3.2009

    Das Protokoll der Ratssitzung vom 10.2.2009

    Sie können in dem Dokument auf den Seiten 31-33 nachlesen, was genau bei der letzten Ratssitzung in Sachen "Rheinuferquerung Nord-Süd Stadtbahn" beantragt und entschieden wurde.
    Inzwischen kann man auch das Wortprotokoll dieser Sitzung einsehen, Die Reden der Ratsmitglieder zur Querung der Nord-Süd-Stadtbahn finden Sie auf den Seiten 56-63.

    Die Niederschrift der Ratssitzung

    Das Wortprotokoll


  • 26.2.2009

    lale trifft.jpg

    Lale trifft... Jürgen Roters im Spielplatz

    Jürgen Roters ist der gemeinsame Oberbürgermeisterkandidat der SPD und Grünen in Köln. Er hat sich im Gespräch mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Lale Akgün auf Nachfrage aus dem Publikum zum 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstraße geäußert:
    Da sei "das letzte Wort noch nicht gesprochen". Er möchte auf keinem Fall, dass dort Bäume gefällt werden und spricht sich für ein Moratorium aus.
    Ob diesen Worten auch Taten folgen....?

  • 26.2.2009

    Neue Straßeninfostände und nächstes BISA-Treffen

    Es gibt neue Termine für Infotische:
    Und zwar an der Severinstorburg an den Samstagen 07., 14. und 21.03. und am Südkap an den Sonntagen 08., 15. und 22.03.
    Uhrzeit: jeweils von 12:00 - 16:00 Uhr.

    Außerdem läd die BISA "zur weiteren Planung unserer Strategie und zum Informationsaustausch über die Ratsbeschlüsse vom 10.02.09 und der Teilnahme an den Infotischen" zu einem Treffen am Dienstag, dem 03.03.2009 um 20.00 Uhr in der Mainzer Straße 37/Galerie Smend ein.


  • 25.2.2009

    Faellungen hinter der Fachhochschule.jpg

    Fällungen hinter der Fachhochschule

    Falls es den einen oder anderen Anwohner beunruhigt hat.... Auf dem Gelände der Fachhochschule zur Rheinuferstraße hin werden in diesen Tagen große Büsche und Bäume gefällt. Die Nachfrage in der Verwaltung der FH hat ergeben, dass diese Rodungen nichts mit dem geplanten Ausbau zu tun haben. Hintergrund ist die Verlegung einer Ringleitung und der Wunsch nach mehr "Lichtung" zum Schutz vor Sprayern.

  • 18.2.2009

    NRW Verfassungsgerichtshof kippt Kommunalwahltermin

    Heute hat der Verfassungsgerichtshof NRW seine Entscheidung zum Termin der Kommunalwahlen NRW bekannt gegeben. Diese sollten eigentlich am 7. Juni stattfinden. Diesen Termin hat das Gericht jetzt gekippt. Grund: Die Wahlen müssen näher am Beginn der Amtszeit der neu zu wählenden Kommunalpolitiker liegen. Die beginnt nämlich auf jeden Fall erst am 21. Oktober.

     


  • 17.2.2009

    SPD reagiert auf eine Wahlkampf-Anzeige der CDU/FDP

    Zur letzten Verkehrsausschussitzung gab es eine Anfrage der SPD zum "Eingriff in den Baumbestand bei Tunnellösung Nord-Süd Stadtbahn"
    Diese Anfrage und die Antwort der Verwaltung können Sie hier lesen.
    Anlass für die Anfrage sind offensichtlich die Aussagen/Vorwürfe in einer Wahlkampf-Anzeige der CDU und FDP, die Sie hier nachlesen können.

  • 14.2.2009

    Die Bäume und die verschiedenen Tunnellösungen...

    Die SPD hatte am 2.12.2008 im Verkehrsausschuss angefragt, wie der "Eingriff in den Baumbestand" bei den verschiedenen Tunnellösungen an der Rheinuferstraße aussehen würde. Jetzt gibt es das Protokoll der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses am 3.2.2009. Auf den Seiten 26 und 27 können Sie die Antworten nachlesen. Es scheint auch eine schriftliche Vorlage gegeben zu haben, die uns aber leider noch nicht vorliegt.

     


  • 12.2.2009

    Köln wird Vorreiter im Klimaschutz

    Zusammen mit hunderten anderen Städten der Europäischen Union plant Köln eine Vorreiterrolle im Klimaschutz. Unterstützung gibt es von der EU-Kommission und der Europäischen Investitionsbank in Form von günstigen Krediten.
    Ob es die auch für 6-spurigen Straßenausbau und Fällung von 150 Bäumen gibt?

     

    Europa-Staedte-fuer-Klimaschutz.jpg

  • 12.2.2009

    Der Express weiß mehr!

    Die linke Ratsmehrheit hat in der vergangenen Ratssitzung den "ursprünglich beschlossenen sechsspurigen Ausbau der Rheinuferstraße im Süden" abgelehnt - schreibt der Express. Extrem gute Nachrichten! Aber auch extrem wahre Nachrichten? Wir wissen es noch nicht...
    Interessant ist auch, dass sich der Express auf einen Baustein des grünen Ratsantrags zur Entlastung der Rheinuferstraße konzentriert: die Idee einer Wasser-Buslinie.
    Und sehr positive Reaktionen aus Politik und Stadtverwaltung eingeholt hat.

  • 12.2.2009

    Utopia für die Lindenallee!

    Rettet die Lindenallee am Rheinufer, fordert Jutta Muche auf der sehr nachhaltigen Internetplattorm Utopia. Dort wollen die Teilnehmer durch ihre Aktionen unter anderem einen Beitrag dazu leisten, Schadstoffemissionen drastisch zu reduzieren und Emissionsausgleiche zu schaffen. Vielen Dank!

     


  • 11.2.2009

    Kölner Stadtanzeiger

    "Die Debatte über die künftige Kreuzung mit der Nord-Süd-Stadtbahn geht unvermindert weiter" hat der Stadtanzeiger nach der Ratssitzung am 10.2. erkannt. In dem kurzen Artikel stellt er die verschiedenen Anträge von SPD, Grünen und KBB dar.

    Außerdem nimmt er den Protest gegen den sechspurigen Ausbau der Rheinuferstraße war.

     


  • 11.2.2009

    Kommentar zum Verkehrsgutachten im Auftrag der KVB

    Der Südstadt-Anwohner Dr. Alexander Gundel hat einen Kommentar zu dem Kurzgutachten verfasst, auf das sich der Rat bei seiner Entscheidung für den 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstraße stützt.

    Dr. Gundel schreibt am Ende seines Kommentars: Bei den Empfehlungen, die die Gutachter aussprechen, werden "wirtschaftliche Aspekte in das Gutachten eingeführt, die an dieser Stelle allerdings eher eine besondere Interessenlage vermuten lassen". Nach seiner Meinung "konnte der Rat auf Grund des Gutachtens allein nicht zu einer sachgerechten Entscheidung kommen, was sich im Abstimmungsverhalten der Fraktionen widerspiegelt". Lesen Sie seine Begründung für diese Aussagen!

     

    Kommentar zum Gutachten von VKT (Kurzfassung) im Auftrag der KVB vom 8.9.2008

    „Verkehrsuntersuchung Querung Rheinuferstraße und benachbarter Gebiete“

    Das Gutachten war Grundlage für den Beschluss des Rats der Stadt Köln zum 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstraße vom 25.9.08. Das Gutachten ist ein Verkehrsflussgutachten und kann als solches nicht Gesichtspunkte des Umweltschutzes (Lärm, Feinstaub, Bäume), des Denkmalschutzes (Lindenallee) oder der Wirtschaftlichkeit berücksichtigen. Bisher konnte die Frage nicht geklärt werden, ob dem Rat die Kurzfassung des Gutachtens vorgelegen hat oder eine möglicherweise existierende andere Fassung des Gutachtens.

    Die Frage, welche der Querungsvarianten, zweispurige Rheinuferstraße, dreispurige Rheinuferstraße oder Tunnel (Straßentunnel oder Bahntunnel) zu einem besseren Verkehrsfluss führt, ist für sich auf Grund einfacher Überlegungen zu beantworten. Der mögliche Wert eines Gutachtens besteht in der belastbaren Quantifizierung der Unterschiede im Verkehrsfluss, die die drei Querungsvarianten mit sich bringen, oder in der möglichen Aufdeckung bisher vernachlässigter Sachverhalte.

    Das Verkehrswegewahlmodell VISUM-IV zur Erstellung des Zahlenmaterials (bis Seite 19 der Kurzfassung) wird von vielen Ingenieurbüros genutzt, d.h. bei gleichen Ausgangsdaten und –voraussetzungen kämen viele andere Büros auch zu den gleichen Zahlenwerten.

    Es folgt hier eine - wahrscheinlich unvollständige - Liste der Daten und Planungszusammenhänge, die in dem Gutachten nicht berücksichtigt worden sind:

    • Wechsel von MIV (motorisierter Individualverkehr) zu ÖPNV, wie er für die Stufen 2 und 3 früher geschätzt worden ist (vgl. Seite 7 und Seite 12), d.h. 8000 Kfz/Tag weniger nach Ausbaustufe 2 und weitere 8400 Kfz/Tag weniger nach Ausbaustufe 3. Wenn diese früheren Schätzungen berücksichtigt worden wären, sähen die Ergebnisse des Gutachtens vermutlich anders aus.
    • Planung zur Verlegung des Großmarkts (Abnahme des Lkw-Verkehrs) und zum Neubau eines Wohnviertels (zusätzliche mögliche Nutzer der Stadtbahn und der Rheinuferstraße)
    • Planung zum Neubau der Fachhochschule an der Alteburger Straße
    • Die jetzigen Wartezeiten des Kfz-Verkehrs an der Straßenbahnquerung Ubierring, die künftig wegfallen, werden nicht bei der Bewertung der neuen Querung berücksichtigt (Grüne-Welle Modell).

    Das Zahlenwerk (bis Seite 19) stellt prinzipiell nur eine Schätzung mit unbekannter Genauigkeit dar. Die Zahlenangaben in den Tabellen vermitteln teilweise eine Scheingenauigkeit, was kein Fehler der Tabellen ist, aber beim Lesen und bei der weiteren Auswertung der Tabellen beachtet werden sollte.

    Zu der prinzipiellen Ungenauigkeit kommt die Ungenauigkeit, die entsteht, wenn Daten oder Planungszusammenhänge nicht berücksichtigt werden. Für die Autoren des Gutachtens ist das selbstverständlich, vielleicht aber nicht für jeden Leser.

    Auf die Darlegung der groben Schätzwerte (bis Seite 19) folgt eine krude anmutende Bewertung der Querung durch eine mikroskopische Verkehrsflusssimulation, die andere Büros vielleicht auch anders gemacht hätten. Für diese Bewertung wurde die Software VISSIM benutzt. Wie VISUM ist VISSIM sehr verbreitet und wird von vielen Büros genutzt (http://de.wikipedia.org/wiki/VISSIM).

    Im entscheidenden Teil des Gutachtens geht man bei der Bewertung der Simulationsergebnisse (VISSIM) von quantitativen auf semiquantitative und auf qualitative Aussagen über. Die Verlängerung von mittlerer Reisezeit (MIV) durch die Querung (Seite 22), die mittlere Rückstaulänge an der Querung (Seite 23/24) und die Verlagerung des MIV durch die Querung auf andere Straßen werden semiquantitativ beschrieben, während der Verkehrsablauf qualitativ verbal beschrieben wird.

    Der Vergleich der Querungsvarianten führt auf qualitativer Ebene zu der vorher bekannten Einschätzung des Verkehrsflusses. Hier fehlt zudem die Würdigung der Ungenauigkeit der Daten und der nicht berücksichtigten Daten und Sachverhalte. Beides ist für eine politische Entscheidung aber wichtig.

    Stattdessen geht die Kurzfassung sofort auf eine qualitative Kategorisierung der Querungsvarianten (Seite 28) über, die auch nichts anderes über den Vergleich der Querungsvarianten aussagt als die vorher auf Grund allgemeiner Überlegungen bekannte Erkenntnis. Darauf basieren dann die Empfehlungen auf Seite 29. Bei den Empfehlungen werden zum ersten Mal wirtschaftliche Aspekte in das Gutachten eingeführt, die an dieser Stelle allerdings eher eine besondere Interessenlage vermuten lassen.

    Nach meiner Meinung konnte der Rat auf Grund des Gutachtens allein nicht zu einer sachgerechten Entscheidung kommen, was sich im Abstimmungsverhalten der Fraktionen widerspiegelt.

    Köln, 3.2.2009

    Alexander Gundel


  • 10.2.2009

    Drei Anträge im Rat verabschiedet

    Inzwischen wissen wir, dass es tatsächlich drei Anträge zur "Rheinuferquerung der Nord-Süd Stadtbahn" auf der Ratssitzung am 10.2.2009 gab.

    Neben dem Anträgen von KBB und Grünen gab es noch einen Änderungsantrag der Fraktion der SPD.

    Nach unseren Informationen sind alle drei Anträge beschlossen worden. Soweit die verschiedenen Anträge sich ähneln, gilt offenbar jeweils der weitergehende Antrag.

    Hier finden Sie den Antrag des KBB.

    Hier finden Sie den Ersetzungsantrag der Grünen.

    Hier den Änderungsantrag der SPD.


  • 10.2.2009

    Auch die Linke berichtet

    Nachdem die Kölner Linke zunächst den Artikel der Neuen Rheinischen Zeitung in ihr Internetangebot aufgenommen hatte (hier) erschien heute unter der Überschrift "Kein 6-spuriger Ausbau - Kein Kahlschlag auf der Rheinuferstraße!" ein Artikel im aktuellen "Platzjabbeck" auf Seite 5 über die Baumaßnahmen und die Abholzungen an der Rheinuferstraße. Der Platzjabbeck ist nicht nur eine Figur am Rathausturm, sondern auch die Zeitung der Fraktion der Linken.

    Hier können Sie den aktuellen Platzjabbeck lesen.


  • 9.2.2009

    Anträge von KBB und Grünen zur nächsten Ratssitzung (10.2.2009)

    Das Kölner-Bürger-Bündnis hat einen Antrag "Rheinuferquerung Nord-Süd Stadtbahn" eingebracht.
    Darin werden Feinstaubmessungen am Rheinufer gefordert, sowie die Erstellung eines Gutachtens zum möglichen Verdrängungsverkehrs in die Wohnviertel.

    Inzwischen ist uns auch der Ersetzungsantrag der Grünen zum Antrag des KBB bekannt.
    Die Grünen fordern Feinstaubmessungen an der gesamten Rheinuferstraße, Konzepte zur Verringerung des Verdrängungsverkehrs in den anliegenden Vierteln und Maßnahmen zur Reduzierung des Verkehrs auf der Rheinuferstraße.

    Hier können Sie den Antrag auf den Seiten des KBB einsehen.

    Hier finden Sie die Tagesordnung der Ratssitzung am 10.2.2009.

    Hier können Sie den Ersetzungsantrag der Grünen lesen.


  • 5.2.2009

    Briefwechsel der BI-Rheinuferstraße mit den Grünen

    Die BI-Rheinuferstraße hat einen Brief an die Grüne Fraktionsvorsitzende Barbara Moritz geschrieben. Darin formuliert sie die Befürchtung der Anwohner vor der weiteren Verkehrsentwicklung. Die Initiativensprecherin Monika Prinz fordert die Grünen auf, sich für eine Weiterführung der unterirdischen Querung der Nord-Süd-Stadtbahn in Höhe der Rheinuferstraße einzusetzen.

    Die Antwort von Barbara Moritz: Eine Unterquerung der Bahn sei zu teuer und gefährde Zuschüsse. Die Grünen wollten lieber die Verkehrsentwicklung abwarten und den "Durchgangsverkehr von der Rheinuferstraße auf die Autobahn" lenken. Die Rheinuferstraße sei eine innerstädtische Straße, die "alleine zur Erschließung der anliegenden Gebäude dienen sollte".

    Soweit die Verkehrsplanung aus dem grünen Märchenwald...

     

    Der Brief der BI-Rheinuferstraße

    Bürgerinitiative Rheinuferstraße
    Monika Prinz
    Agrippinaufer 4
    50678 Köln
    Email: bi-rheinuferstraße@netcologne.de

    An
    Fraktion Bündnis 90 Die Grünen
    Frau Barbara Moritz
    per Fax: 221 24 555

    25.01.2009

    Sehr geehrte Frau Moritz,
    sehr geehrte Damen und Herren von Bündnis 90 Die Grünen,

    viele Anfragen von betroffenen Bürgern/innen haben dazu geführt, dass sich eine neue Initiative unter dem Namen „Bürgerinitiative Rheinuferstrasse“ gegründet hat. Wir wollen neben anderen Initiativen als ergänzende Kraft den Widerstand gegen die geplanten Maßnahmen untermauern.

    Als Bürger/innen der Rheinuferstrasse und des Rheinauhafens sind wir unmittelbar betroffen und von der Erhaltung des Status Quo, den ihre Partei befürwortet, nicht überzeugt. Die Gründe, die Sie anführen, dass sich der Verkehr reduzieren wird und dass die Menschen auf den öffentlichen Nahverkehr ausweichen werden, klingen nach einem Märchen (zumal die Bonnerstrasse eingeschränkt wird). Schließlich hat der Ausbau des Rheinauhafens ca. 2.500 Arbeitsplätze geschaffen, neue Bürger haben sich im Rheinauhafen angesiedelt und nicht zuletzt ist ein Anstieg der Touristenzahlen zu verzeichnen. Damit geht einher, dass der Autoverkehr zunehmen wird bzw. schon zugenommen hat. Wir sehen es schließlich täglich. Außerdem wurde auch noch die längste Tiefgarage Europas vor unserer Türe gebaut.

    Wir wollen aber keinen „PARKPLATZ“ in unserem Viertel und auch keinen Ausbau auf sechs Spuren. Wir wollen eine Lösung, die für uns alle annehmbar ist. Da baut man eine Nord-Süd-Stadtbahn und lässt diese am neuralgischsten Punkt der Strecke aus der Erde kommen bzw. die Rheinuferstraße queren. Das sollen die Bürger und Bürgerinnen verstehen? Warum lässt man die Nord-Süd-Stadtbahn die letzten ca. 180 m nicht auch noch unterirdisch weiterfahren? Dies wäre für alle die eleganteste Lösung.

    Der von Ihrer Partei befürwortete Erhalt des Status Quo aber würde für die Bewohner der Rheinuferstrasse bedeuten, dass sich bei der Querung der Nord-Süd-Stadtbahn über die Rheinuferstrasse und der damit verbundenen BÜSTRA-Schaltung jeden Tag viele Staus ergeben, das ist für uns nicht hinnehmbar.

    Wähler werden Sie mit dieser Ihrer Position nicht überzeugen. Wünschenswert wäre eine Positionierung der Grünen, über die man noch in vielen Jahren positiv spricht. Machen Sie sich daher stark für eine Weiterführung der unterirdischen Querung der Nord-Süd-Stadtbahn in Höhe der Rheinuferstraße.

    Mit freundlichen Grüßen
    Monika Prinz
    Bürgerinitiative Rheinuferstraße

    Die Antwort der Grünen

    Fraktion Bündnis90/Die Grünen, Gülichplatz 3, 50667 Köln
    Im Auftrag von Frau Rita Lück

    Bürgerinitiative Rheinuferstraße
    Monika Prinz
    Agrippinaufer 4
    50678 Köln

    Per Mail: bi-rheinuferstraße@netcologne.de

    Ihr Schreiben vom 25.1.2009 Straßenbahnquerung der Rheinuferstraße

    Sehr geehrte Frau Prinz,

    vielen Dank für Ihr Schreiben vom 25. Januar 2009. Sie haben Recht mit Ihrer Kritik an der Planung bzgl. der Streckenführung der Nord-Südstadtbahn. Die von Ihnen vorgeschlagene Variante, die Nord-Südstadtbahn erst hinter der Rheinuferstraße an die Oberfläche kommen zu lassen, hätte zur Folge, dass das Genehmigungsverfahren neu eingeleitet werden müsste und außerdem erheblich teurer würde. Dies könnte unter anderem dazu führen, das der Zuschussgeber, hier das Land, aufgrund der zeitlichen Verzögerung und der erheblichen Mehrkosten von seiner Zusage zur Mitfinanzierung zurücktritt, da damit der Verkehrswert der neuen U-Bahn nicht mehr erreicht würde.

    Wir möchten Ihnen kurz unsere Position erläutern:

    Hätten wir uns damals mit unserer favourisierten Streckenführung, durchgesetzt, gäbe es nun keine Diskussion um die Querung der Rheinuferstraße. Wir wollten die Führung der Nord-Süd-Stadtbahn nur im Bereich der Altstadt als U-Bahn ausbauen und dann weiter entlang des Rheins auf den damals noch vorhandenen HGK-Schienen bis zum Ubierring und dann weiter nach Rodenkirchen führen.

    Auch für die Führung der zweiten Baustufe von der Marktstraße bis zum Rheinufer hatten wir eine andere Lösung vorgeschlagen, und zwar oberirdisch über die Bonner Straße bis zum Bayenthalgürtel, wo eine Linie links, parallel mit dem Autoverkehr, in den Gürtel abbiegen sollte, um an der Rheinuferstraße weitergeführt zu werden. Diese Variante wäre nicht nur erheblich billiger geworden, zum damaligen Zeitpunkt bereits 20 Millionen Euro, sondern wäre wahrscheinlich schon realisiert und hätte den Kölnerinnen und Kölnern das lang anhaltende Baustellenchaos erspart. Diese Variante wurde damals auch von der Verwaltung unterstützt.

    Doch leider konnten sich im Jahre 2000 in dieser Diskussion CDU und FDP, als Vertreter einer kleinen Marienburger Minderheit, die keine „Störung“ ihres Viertels durch eine Straßenbahn wollte, mit der jetzt im Bau befindlichen Variante durchsetzen. Diese Planung war nicht durchdacht, wie jetzt deutlich wird.

    Denn die neue Stadtbahn kann nicht so einfach die Straße kreuzen, wie es bislang am Ubierring der Fall ist, sondern es muss eine Kreuzung nach dem „Eisenbahnquerungsgesetz“ geschaffen werden. Dies hat zur Folge, dass die Bahn absoluten Vorrang an der Kreuzung hat, was ja grundsätzlich nicht negativ ist.

    Nun befürchtet die Verwaltung und ebenfalls SPD/CDU und FDP, dass es im Fall der Einführung des 5-Minuten-Taktes der Bahn in den Spitzenzeiten zu langen Autostaus auf der Rheinuferstrasse kommen könnte. Deshalb wurden zwei Alternativen zur Gestaltung vorgelegt: ein Tunnel für die Autos unter den Stadtbahnschienen hindurch oder die Aufweitung der Rheinuferstraße vor und hinter der Kreuzung auf sechs Fahrspuren.

    Die Tunnellösung, von der CDU favourisiert, würde nach ersten Schätzungen etwa 60 Millionen Euro und jede Menge Bäume kosten, die auch später nicht nachgepflanzt werden könnten und dazu führen, dass sich die Tunnelmünder als hässliche Akzente im Straßenraum darstellen würden. Außerdem wäre die Rheinuferstraße für mindestens 1 Jahr lang gesperrt.

    Die Aufweitung auf sechs Fahrspuren wäre zwar deutlich billiger, es müssten aber dafür noch mehr Bäume gefällt werden und die Verbreiterung der Straße würde die Stadt noch weiter vom Rheinufer trennen.

    Für uns Grüne kommen deshalb beide Varianten nicht in Frage. Wir halten es für viel sinnvoller, erst einmal die Verkehrsentwicklung abzuwarten, ehe man bauliche Maßnahmen ergreift. Unserer Meinung nach sollten verkehrslenkende Maßnahmen ergriffen werden, die ganz klar den Durchgangsverkehr von der Rheinuferstraße auf die Autobahn lenkt. Die Rheinuferstraße ist eine rein innerstädtische Straße, die allein zur Erschließung der anliegenden Gebäude dienen sollte.

    Da der Autoverkehr in der City weiter rückläufig ist und sich das Mobilitätsverhalten der Menschen gerade angesichts steigender Energiepreise ändert, die Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr nehmen jedes Jahr weiter zu, kann es gut sein, dass es gar nicht zu den befürchteten Staus auf der Rheinuferstraße kommen wird.

    Wir finden, diese Prognose ist es wert, erst einmal abzuwarten, wie sich die Verkehrsströme tatsächlich entwickeln und dann gegebenenfalls kreative Lösungen zu entwickeln.

    Wir werden bei eventuellen Verhandlungen mit möglichen politischen Partnern nach der Kommunalwahl erneut auf eine Rücknahme des jetzt geltenden Ratsbeschlusses drängen. Zur Zeit gibt es dafür leider keine Mehrheit. Bei einem Antrag jetzt würden wir wieder scheitern.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gez. Barbara Moritz                              gez. Bettina Tull
    Fraktionsvorsitzende                     verkehrspolitische Sprecherin

    Rita Lück
    Stadtentwicklung und Verkehr
    Fraktion die Grünen
    Haus Neuerburg, Gülichplatz 3, 50667 Köln
    Tel. 0221-221-25915 / fax: 0221-221-24555


  • 5.2.2009

    Die Grünen sollen endlich handeln!

    Auf der letzten Versammlung im Spielplatz (3.2.09) haben die versammelten Bürger beschlossen, einen Antrag an die Grünen zu stellen. In diesem Antrag steht, dass die Grünen den Kölner Rat auffordern sollen, den Ratsbeschluß vom 25.9.08 (zum 6-spurigen Ausbau) aufzuheben. Alle Initiativen haben unterzeichnet, die BISA hat den Antrag an die Grünen übergeben.

     

    Entschließung

    Die am 03.02.2009 im Restaurant "Spielplatz" versammelten Bürgerinnen/Bürger und VertreterInnen/Vertreter der Initiativen

    • Kein-kahlschlag.de
    • Bürgerinitiative Südliche Altstadt - BISA
    • Netzwerk Bürger für Bäume
    • Bürgerinitiative Rheinuferstraße und
    • Natur, Bildung und Soziales - Bürger informieren Bürger - NABIS

    fordern die Ratsfraktion der Kölner Grünen auf, im Rat der Stadt den Antrag zu stellen, dass der Ratsbeschluss vom 25.09.2008 zum 6-spurigen Ausbau der Rheinuferstraße im Abschnitt Ubierring/Schönhauser Straße und entsprechenden Baumfällungen zugunsten einer Neuwürdigung und entsprechenden Planungskorrekturen des Stadtbahn-Kreuzungsproblems Rheinuferstraße/Höhe Südbrücke aufgehoben wird.

    Köln, am 03. Februar 2009

    für die Initiativen:

    gez. Ellen Winter
    gez. Pui Schmid von Schwind
    gez. Harald von der Stein
    gez. Petra Hoff
    gez. Ottmar Lattorf


  • 5.2.2009

    Kölner Parteien über den Protest an der Rheinuferstraße

    KBB
    Die Kölner Grünen und das Kölner Bürgerbündnis berichten auf Ihren Internetseiten über den Protest gegen den geplanten Ausbau der Rheinuferstraße. In der Art und Weise, wie die Parteien schreiben, rücken sie jeweils immer genau ihren eigenen politischen Standpunkt in den angeblichen Mittelpunkt unseres Protestes - das nenne ich Wahlkampf!

  • 2.2.2009

    Köln Agenda berichtet über unseren Protest

    Der Verein KölnAgenda fördert den lokalen Agenda-Prozess für eine nachhaltige Entwicklung in Köln. Die Stadt Köln hat die Gründung der "KölnAgenda" im September 1999 unterstützt und ist selbst Mitglied des Vereins.

     


  • 30.1.2009

    Protokoll der Bürgerversammlung im Stollwerck

    (Dank an Birgit Gerdes)

     

    5. BISA-Bürgerversammlung zum 6spurigen Ausbau der Rheinuferstraße und dem damit zusammenhängenden Kahlschlag von 174 Bäumen (lt. Ratsbeschluss vom 25.09.2008) am 29.01.2009 im Bürgerhaus Stollwerk

    Moderation: Martin Stankowski
    anwesende Politiker: Karl-Heinz Walter (SPD), Bettina Tull (Die Grünen), Ralph Sterck (FDP), Bernhard Mevenkamp (CDU), Dr. Martin Müser (KBB), Jörg Detjen (Die Linke)
    vertretene Interessensgruppen: BISA, Bürgerinitiative Rheinuferstraße, NABIS, Netzwerk "Bürger für Bäume" für BI Kölsche Baumschützer, www.kein-kahlschlag.de

    1. Stellungnahmen der einzelnen Interessensgruppen

      • Erläuterung der Problemlage durch Joachim Schmidt von Schwind, der beteiligten Bürgerinitiativen und der gemeinsamen Forderungen:
        • kein Ausbau der Rheinuferstraße
        • kein Kahlschlag
        • amtliche Messung der Feinstaubbelastung
        • Forderung eines Moratoriums
      • Monika Prinz von der Bürgerinitiative Rheinuferstraße:
        • hohe Belastung der Anwohner am Agrippinaufer durch bereits stattgefundene Baustellen direkt vor den Wohnhäusern
        • Forderung nach einer Unterführung der Nord-Süd-Bahn unter der Rheinuferstraße hindurch
      • Ellen Winter, hat die Internetseite www.kein-kahlschlag.de aufgebaut und aktualisiert sie ständig (Aussagen von Politikern zum Thema, Pressemitteilungen, Plattform zum gegenseitigen Austausch)
        • Frage an die Politiker, wie die Planung der Nord-Süd-Bahn zustande kommen konnte, die zu dieser Problemlage geführt hat
        • Bitte um Überdenken des Ratsbeschlusses („Schildbürgerstreich“)
      • Harald von der Stein vom Netzwerk "Bürger für Bäume"
        • kategorische Ablehnung der geplanten Fällung vom Ubierring bis zum Kap am Südkai
        • Forderung nach Aussetzung des Ratsbeschlusses
      • Ottmar Lattorf vom „NABIS“
        • ebenfalls kategorische Ablehnung der geplanten Fällung
        • kurzer Bericht zum Protest gegen die Rodung des Naturschutzgebietes Sürther Aue
    2. Stellungnahmen der anwesenden Politiker

      • Bettina Tull (Die Grünen)
        • Planung der Grünen für die Nord-Süd-Bahn sah anders aus, sollte ursprünglich den Gürtel queren
        • jetzige Position: da die Verkehrsaussichten für die Rheinuferstraße nicht genau vorhersehbar sind, wird empfohlen, abzuwarten und die Rheinuferstraße nicht auszubauen
        • die Stadtbahn tiefer zu legen geht nicht, da kein Geld mehr zur Verfügung steht (Bundes-, Landes-Förderung ist erschöpft)
      • Bernhard Mevenkamp (CDU)
        • bevorzugen die Untertunnelung der Stadtbahn, nicht finanzierbar
        • zweitbeste Lösung wäre die Tunnellösung für die Autos, ein Entwurf liege vor, für den weniger Bäume gefällt werden müssten
      • Jörg Detjen (Die Linke)
        • unterstützt die Forderung, keine Bäume zu fällen, lehnt Erweiterung der Rheinuferstraße ab,
        • empfiehlt einen Bürgerantrag, um die Parteien im Wahlkampf unter Druck zu setzen
      • Ralph Sterck (FDP)
        • geplante Fertigstellung der zweiten Baustufe der Nord-Süd-Bahn ist für 2011 geplant
        • Stellungnahme zum „Schildbürgerstreich“: spricht sich dafür aus, das Geld für die Untertunnelung der Stadtbahn auszugeben,
        • im Masterplan spielt die Verlängerung des Grüngürtels über den Friedenspark zum Rhein eine große Rolle,
        • bei der Kommunalwahl werden die Karten neu gemischt, bis dahin Zusage: es wird kein Baum gefällt werden!!
      • Dr. Martin Müser (KBB)
        • gegen den 6spurigen Ausbau und die Fällung der denkmalgeschützten Bäume,
        • Alternativen, um den prognostizierten Dauerstau zu vermeiden und zu verhindern, dass der Verkehr in die Wohnstraßen gedrängt wird:
          Feinstaubbelastung und die Verdrängung des Verkehrs muss genau untersucht werden!
        • KBB für die Untertunnelung der Rheinuferstraße,
        • Untertunnelung ist aber auch zu teuer, obwohl technisch machbar. Deshalb muss mit dem Land darüber verhandelt werden, ob dafür auch eine Förderung zur Verfügung gestellt wird. Bereitschaft dazu wurde zugesagt!
      • Karl-Heinz Walter (SPD)
        • Stadtbahntunnel (Bahn unter Straße hindurch) ist vom Regierungspräsidenten abgelehnt worden, deshalb wurde diese Möglichkeit nicht weiter diskutiert. Weitere Diskussion könnte aber wieder aufgenommen werden!
        • Feinstaubuntersuchung wird im nächsten Verkehrsausschuss beantragt, mit 2- und 3-spurigem Ausbau plus Büstra, Vergleich der Ergebnisse zwischen Rheinuferstraßenerweiterung und –Untertunnelung
      • Bernhard Mevenkamp (CDU):
        • Technische Aufsichtsbehörde hat Büstra festgelegt, dieser Punkt ist nicht diskutierbar. Ausnahme: 3. Baustufe (Bonnerstraße bis Bonner Verteiler) wird aufgehoben
    3. Diskussionsbeiträge durch anwesende Bürgerinnen und Bürger

      • Anwohner aus der Titusstraße:
        • Vorwurf einer inkompetenten Stadtbahn-Planung der Stadt Köln,
        • Kritik an der Entstehung des Ratsbeschlusses,
        • Appell an die anwesenden Politiker, den Antrag zu stellen, den Ratsbeschluss im Rat aufzuheben
      • Anwohner aus Raderthal:
        • 45-60sec dauert die Querung der Straßenbahn in Rodenkirchen,
        • Büstra nur an der Schönhauserstraße und in Rodenkirchen nicht??
          => sinnlose Unterordnung unter scheinbare „Sachzwänge“
        • Büstra an der Kreuzung Militärring lässt lange Staus entstehen: warum lässt man am Rheinufer etwas entstehen, was am Militärring abgeschafft werden soll??
      • Anwohner Oberländer Wall:
        • was kostet die unterirdische Verlängerung der Stadtbahn? (dazu können die anwesenden Politiker keine Angaben machen!)
        • was kostet die Untertunnelung? (6-8 Millionen)
        • was kostet der 6spurige Ausbau? (4 Millionen)
        • Kritik an Die Grünen, nur abwarten zu wollen
      • B. Tull:
        • weist den Vorwurf zurück, nichts getan zu haben,
        • Untertunnelung der Stadtbahn wird 50-100 Millionen kosten, gefährdet dann das ganze Projekt!
      • B. Mevenkamp:
        • begründet die Enthaltung beim Ratsbeschluss damit, dass die Verlagerung des Verkehrs in die Wohnbezirke verhindert werden sollte
      • R. Sterck:
        • neues Planfeststellungsverfahren gefährdet die Inbetriebnahme der Stadtbahn und damit die Fördergelder,
        • Zuschussgeber drängt darauf, dass 2016 die Anbindung an den Bonner Verteiler fertig gestellt wird, 3. Baustufe kann also nicht zurückgenommen werden
      • Karl-Heinz Walter:
        • offen für alle neuen Überlegungen
      • W. Hollmer:
        • Forderung e. Gutachtens für eine Überführung der Stadtbahn über die Rheinuferstraße
      • Vorwurf: die Verwaltung fördert den Verkehr auf der Rheinuferstraße: 1spurige Bonnerstraße, Alteburgerstraße

         

      • Kritik an den fehlenden Konzepten für die Rheinuferstraße: aber: es gibt Alternativvorschläge:
        • 2. Baustufe zu überdenken, dann Anschluss an die 3. Baustufe oder
        • Rheinuferstraße nur tiefer legen, nicht untertunneln
          => diese Alternativen sind in der Verwaltung weder entwickelt noch berechnet worden
      • Anwohner Oberländer Ufer:
        • Rheinuferstraße ist eine Bundesstraße (B9), unterliegt damit Bundesrechten (u.a. Lärmschutz-, Emissionsschutzgesetz!),
          => eine Verbreiterung bedeutet einen Neubau, d.h. alle Bundesrechte müssen eingehalten werden!!
        • Planung geht auf die Verkehrswegeplanung aus den 70er Jahren zurück,
        • Vorwurf: viele Wohnungen sind im Kölner Süden angesiedelt worden, ohne eine weitere Verkehrsachse zu bauen
      • R. Sterck:
        • Brückenvorschlag bisher nicht angedacht worden => Anblick (würde nicht schön aussehen)??
      • Dr. Müser:
        • Hr. Streitberger ist gegen den Tunnel, für den Ausbau.
        • Machbarkeitsstudie wird nur zu einer Lösung erstellt, bildet Grundlage für die weitere Umsetzung des Ratsbeschlusses,
        • Forderung nach der Suche nach alternativen Möglichkeiten
      • Jörg Detjen:
        • Tunnellösung kann von der Stadt Köln nicht bezahlt werden, deshalb müssen Staus hingenommen werden!
      • B. Tull:
        • Autoverkehr muss in der Stadt verringert werden, vorrangiges Ziel: ÖPNV muss ausgebaut werden. Ausbau der Rheinuferstraße wird dann nicht nötig sein.
      • B. Mevenkamp:
        • Tunnellösung würde die Stadt Köln 20 Millionen Euro kosten (zweites Drittel KVB, drittes Drittel Landesmittel)
        • keine Zusage, dass Ratsbeschluss geändert werden kann!

    Nachbereitung dieser Bürgerversammlung findet am 3.02. im Spielplatz statt!


  • 29.1.2009

    Nabis Baumbinde

    Unterstützung durch den Verein "Nabis"

    "Nabis" (Natur, Bildung und Soziales - Bürger informieren Bürger) bringt wetterfeste Bauchbinden an den Bäumen der Lindenalle an. Die Texte und Zeichnungen weisen auf den drohenden Kahlschlag und die Versammlung im Stollwerck hin. Vielen Dank!

     


  • 28.1.2009

    Dezernent Bernd Streitberger kommt in die Südstadt

    Am Montag, den 2. Februar 2009, um 19.30 Uhr werden Dezernent Bernd Streitberger, Klaus Harzendorf und ein KVB-Projektleiter in die Südstadt kommen. In einer Bürgerversammlung in der Aula der Fachhochschule Mainzer Straße 5 wollen sie über die Zukunft der Bonner Straße informieren. Gelegenheit für alle interessierten Anwohner, die Herren auch über die Zukunft der gefährdeten Lindenalle an der Rheinuferstraße zu befragen.

     


  • 27.1.2009

    Kahlschlag auch am Neumarkt?!

    Der Kölner Express berichtet, dass Albert Speer in seinem Masterplan vorschlägt, den Autoverkehr nur noch an der Südseite des Neumarktes vorbeizuführen. Damit will er den Platz "direkt an die Shoppingmeile anbinden". Das hätte zur Folge, so Baudezernent Bernd Streitberger auf einer Infoveranstaltung, dass „alle Bäume" gefällt werden müssen. Droht in Köln ein weiterer Kahlschlag von altem Baumbestand?

     


  • 25.1.2009

    Neue "Bürgerinitiative Rheinuferstraße"

    Im Rahmen unseres Protestes hat sich eine neue Bürgerinitiative gegründet. Sie will neben den anderen Initiativen als "ergänzende Kraft" den Widerstand bündeln und eine "für alle Betroffenen annehmbare Lösung" finden. Die neue "Bürgerinitiative Rheinuferstraße" stellt klar, dass der "Erhaltung des Status Quo nicht annehmbar" ist. Sie fordert von den Politikern eine Neubetrachtung der Sachlage und hofft auf Alternativen.

    Kontakt: bi-rheinuferstrasse@netcologne.de


  • 25.1.2009

    Download KVB-Flyer zur Querung Stadtbahn und Rheinuferstraße

    In diesem KVB-Flyer wird eindeutig dokumentiert, dass die sogenannte BÜSTRA unbeschrankt verlaufen wird. Auch findet sich in dem gesamten Dokument kein einziges Wort über den geplanten 6-spurigen Ausbau. Auch auf den Zeichnung, wie die Querung in Zukunft nach Fertigstellung aussehen soll, finden sich nur die bereits bestehenden vier Spuren.

     


  • 14.1.2009

    Verwirrende neue Tunnelpläne und Tunnelabsagen

    Gestern überraschte uns Oberbürgermeister Fritz Schramma im Kölner Stadtanzeiger mit der Aussage, dass er mit Geld aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung die Nord-Süd-Stadtbahn am liebsten in einem Tunnel UNTER der Rheinuferstraße herführen will. Diese Lösung, wenn sie denn wirklich so gemeint war, wäre natürlich toll!

    Heute konterte Oberbürgermeisterkandidat Jürgen Roters ebenfalls im Kölner Stadtanzeiger mit der Aussage, dass Rot-Grün mit dem Geld aus dem Konjunkturprogramm KEINESFALLS den gestrigen Vorschlag von Schramma umsetzen möchte. Dabei sprach Roters allerdings von einem Tunnel für die Rheinuferstraße und nicht von einem Tunnel für die Nord-Süd-Stadtbahn.

    Sehr verwirrend!

    Dann schreibt auch noch der Express zum gleichen Thema. Lesen Sie am besten selbst:

     

    Stadtanzeiger am 13. Januar:

    ksta13.1.2009.jpg

    am 14. Januar

    ksta14.1.2009.jpg

    und der Express am 14. Januar

    express14012009.jpg


  • 14.1.2009

    Protokoll der vierten Versammlung gegen den Ausbau der Rheinuferstrasse
    (Dank an Birgit Gerdes):

     

    4. BISA-Bürgerversammlung zum sechsspurigen Ausbau der Rheinuferstraße und dem damit zusammenhängenden Kahlschlag von 174 Bäumen und der entsprechenden Zeitplanung der Stadt Köln lt. Ratsbeschluss vom 25.09.2008 am 13.01.09, 20 Uhr im „Spielplatz“ (Ubierring)

    Protokoll

    1. Öffentlichkeitsarbeit:

      • www.Kein-Kahlschlag.de
        die website wird immer häufiger abgerufen und jeden Tag melden sich immer weiter Leute für den Newsletter an.
        Zeitungsartikel zum Thema bitte dort hinschicken sowie alle weiteren Informationen. Bitte um rege Nutzung des Forums!

      • Presse
        Termin mit der Stadtrevue am vergangenen Samstag: Meldung über die Arbeit der BISA/Kein-Kahlschlag erscheint in der nächsten Ausgabe.

        Pressemitteilung vom 13.01. im KSTA: Gelder aus dem Konjunkturprogramm sollen lt. Schramma für einen Tunnelbau für die Straßenbahn (!) verwendet werden. Mitteilung allerdings bzgl. der vorangegangenen Meldungen missverständlich!
        insgesamt: KSTA soll mehr eingebunden werden!

      • Info-Tische
        gibt es bis zum 25.01. an der Severinstorburg und am Kap am Südkai, Erfahrungen damit sind überwiegend gut: bisher über 320 Unterschriften.

      • Flyerdruck und –Verteilung
        Präsentation der neuen Flyer (enthalten eine Postkarte, die zum Rathaus geschickt werden kann) und Aufkleber: Wer bei der Verteilung helfen kann, bitte Name, Adresse hinterlassen. Verteilung sollte auch in umliegenden Bezirken erfolgen. Finanzierung über das Aktionskonto. Kontakt über Telefonnr. 311587, mobil: 0157 74100752 , Wolfgang Hollmer

        geplantes Projekt für das „Siebengebirge“: Plakate (evtl. Stoff), die in die Fenster gehängt werden können

      • Aufkleber an den Ampeln von den Baumfreunden: Zugriff auf website www.Buerger-fuer-Baeume.com hat sich daraufhin verdreifacht!

    2. Beiträge von Anwesenden

      • Frau Stucken (KBB): es gibt von der Stadt Köln kein stimmiges Gesamtkonzept für die entstehende Verkehrssituation. Sie betont den mit allen Beteiligten gemeinsamen Wunsch nach einer niveau-ungleichen Querung der Straßenbahn über die Rheinuferstraße. Die vorgesehene Querung nach BÜSTRA würde 90 Sekunden benötigen, d.h. in diesem Abstand werden die Ampeln auf Rot geschaltet. Die KVB hat das Baurecht, d.h. durch die Beschrankung der Rheinuferstraße werden Staus entstehen.
        => es müssen Alternativen für dieses kommende Problem überlegt und gemeinsame Ziele entwickelt werden!

      • Masterplan:
        Vorschläge für die Rheinuferstraße: gilt als „Radialstraße“, d.h. sie sollen entschleunigt werden bei gleich bleibender Leistungsfähigkeit. Infos dazu werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.
        Baumfällungen werden allerdings im Masterplan bemängelt, das begrünte Rheinufer soll zum Erscheinungsbild Kölns gehören!

      • Luftverschmutzung und Lärmbelästigung durch die geplante Verbreiterung:
        Prognosen/Gutachten dazu können bei J. Schmidt von Schwind eingesehen werden.

      • Aktionskonto:
        beim letzten runden Tisch in der Martin-Luther-Kirche wurde ein Aktionskonto initiiert, auf dem bereits 250 Euro eingegangen sind. Im Internet („Aktionskonto“ auf der website von kein-kahlschlag.de) wird die Kontonummer veröffentlicht, die Buchführung ist jederzeit einsehbar.

      • es gibt Kontakt zu einem Aktionskünstler, der schon häufiger Aktionen mit Bäumen gemacht hat => Terminvereinbarung

    3. Gespräche mit der SPD- und CDU- Fraktion

      Gespräche mit beiden Fraktionen waren wenig ertragreich, die Beteiligten schienen nicht besonders gut informiert zu sein. Abzuwarten bleiben die Informationen der Parteien am 29.01.09!

    4. Beiträge zur geplanten Bürgerversammlung im Bürgerhaus Stollwerck am 29.01.09

      • Moderator der Podiumsdiskussion wird Herr Martin Stankowski sein. Diskussionsbeiträge sollten am 26./27.01. zusammen mit ihm vorbereitet werden. Eingeladen sind außerdem alle Fraktionsvorsitzenden und die Fraktionen des Rates.
        Vorschlag/Diskussion: Einladung von Hr. Streitberger als Dezernenten der Stadtentwicklung und als politisch Verantwortlichem und evtl. Hrn. Harzendorf als direkt zuständigem Ansprechpartner, außerdem einen Vertreter der KVB

      • Vorschlag: Ausarbeitung eines Fragenkatalogs, auf den sich die Politiker vorbereiten können sollen.

      • Zentrale Themen der Aktion sollen sein: 1) Anwohnerinteressen, 2) Diskussion eines verkehrspolitischen Konzepts, 3) Schutz der Bäume

      • Forderung: in die Diskussionsrunde sollen 4 Betroffene mit aufgenommen werden, die den Politikern gegenübergesetzt werden. Ergänzt werden diese dann durch Beiträge aus dem Publikum.

    5. Netzwerke (Zusammenarbeit und Unterstützung von anderen Aktiven: Baumfreunde, NABIS, etc.)

      • Vorschlag vom NABIS: Aktion 1 Woche/10 Tage vor dem 29.01.: Plakate an den Bäumen mit „Ich liebe dich“ anzubringen

      • für den 29.01. hat sich der Arbeitskreis „Ökologie“ von Attac angekündigt => Diskussion der Gefahr einer Instrumentalisierung

    6. Termine bis zur Kommunalwahl im Juni 2009:

      • Arbeitsgruppen Stadt-Planung, Gesundheit, Werbung, sollten im Februar tagen

      • März, April und Mai: Flyer, Plakate, Fahnen

      • nächstes Treffen im Spielplatz zur Vor- und Nachbereitung der Aktionen sollte kurzfristig nach dem 29.01. im Februar stattfinden, dort dann die weitere Planung.


  • 11.1.2009

    Einladung der BISA (Bürgerinitiative Südliche Altstadt)

    zur 4. Versammlung gegen den Kahlschlag-Beschluss

     

    Liebe Südstädter- und UnterstützerInnen,

    Zur Vorbereitung der Bürgerversammlung im Bürgerhaus Stollwerck am Donnerstag, dem 29.01.2009 um 20.00 Uhr, lädt die BISA -Bürgerinitiative Südliche Altstadt ein in den SPIELPLATZ (Ubierring-Ecke Trajanstraße) am Dienstag, dem 13.01.2009 um 20.00 Uhr mit folgenden Diskussions- und Informationsthemen:

    1. Öffentlichkeitsarbeit (Kein-Kahlschlag.de, Presse, Info-Tische, Flyerdruck und -Verteilung, Unterschriftenlisten, etc.)
    2. Gespräche mit der SPD- und CDU-Fraktion, nach deren Einladungen, und was daraus für Schlüsse gezogen werden müssen.
    3. Fragen an die bereits eingeladenen Fraktionen des Rates der Stadt Köln im Bürgerhaus Stollwerck am 29.01.2009.
    4. Netzwerke - Zusammenarbeit und Unterstützung von anderen Aktiven für unsere Ziele (Baumfreunde, NABIS, etc.)
    5. Termine bis zur Kommunalwahl im Juni 2009: Vorschlag Februar wegen Karneval ausfallen lassen, März, April und Mai, Flyer-Verteilen, monatliches Treffen im SPIELPLATZ, Info-Tische nach Erfahrungen und Bedarf, Aktionen zum Schutz der gefährdeten Bäume durch Markierungen derselben, Öffentliche Veranstaltung mit Freunden, etc. etc.

    Wir sind gespannt, wer es am Dienstag in den SPIELPLATZ schafft ...

    Herzliche Grüße Pui Schwind

    BISA-Bürgerinitiative Südliche Altstadt Köln e.V.
    c/o Schmidt von Schwind
    Titusstr. 4, 50678 Köln
    Tel.: 0221/37 61 619
    FAX 0221/937 81 30


  • 9.1.2009

    Unterstützung durch das Netzwerk "Bürger für Bäume"

    Die Baumschützer haben sogenannte Visitenkarten gedruckt und diese wetterfest an Fussgängerampeln geklebt.

    Vielen Dank!

     


  • 8.1.2009

    Zweite Baustufe hat begonnen!

    Seit Anfang der Woche wird die Nord-Süd-Stadtbahn weiter gebaut, die sogenannte zweite Baustufe hat begonnen. Dieser Artikel des Kölner Stadtanzeigers beschreibt die genaue Anbindung der Strecke an die bestehende Straßenbahnlinie 16. Auf der Rheinuferstraße soll "eine Ampelanlage den Auto- und Bahnverkehr regeln".

     


  • 14.12.2008

    Weitere Straßeninfostände

    Heute gab es den ersten Infostand an der Zufahrt zum Süd-Kap.

    Weitere Termine im Vorfeld der Versammlungen, die am 13.1.2009 im Spielplatz und am 29.1.2009 im Bürgerhaus Stollwerk stattfinden, sind:

    • Samstag -- 10. 01. 2009 an der Severinstorburg
    • Sonntag -- 11. 01. 2009 am Agrippinaufer vor dem Südkap
    • Samstag -- 17. 01. 2009 an der Severinstorburg
    • Sonntag -- 18. 01. 2009 am Agrippinaufer vor dem Südkap
    • Samstag -- 24. 01. 2009 an der Severinstorburg
    • Sonntag -- 25. 01. 2009 am Agrippinaufer vor dem Südkap
    Sie finden jeweils zwischen 12:00 und 16:00 Uhr statt.

  • 9.12.2008

    Protokoll der dritten Versammlung gegen den Ausbau der Rheinuferstrasse
    (Dank an Birgit Gerdes):

     

    Protokoll zur 3. Bürgerversammlung zum sechsspurigen Ausbau der Rheinuferstraße am 09.12.08, 20 Uhr in der Martin-Luther-Kirche, Südstadt

    Protokoll

    1. Neuigkeiten/Aktuelles

      • Pui von Schwind plant am 14.12. einen Tisch am Kap am Südkai und einen am Severinstor mit Unterschriftenlisten (z.B. „Stopp des 6spurigen Ausbaus der Rheinuferstraße“), nähere Infos dazu wird er über Mail/Newsletter schicken
      • Treffen mit dem KSTA am 8.12.08 zum Masterplan der Stadt Köln: Gespräch mit Barbara Moritz (Grüne): ihre Partei will nur mit jemandem koalieren, der gegen den Ausbau ist! Info: Masterplan sieht z.B. eine Untertunnelung der gesamten Rheinuferstraße vor!
      • am 25.11. gab es ein Treffen mit dem Sprecher des Verkehrsausschusses und einem Vertreter der SPD: alle Fakten, die vorgetragen wurden (Lärmbelästigung, Feinstaub usw.), wurden von den Politikern nicht beantwortet/kommentiert, hier sollte nachgehakt werden!
      • Besuch bei der CDU-Fraktion vergangene Woche: Aufmerksamkeit war größer als bei der SPD (Kataster zur Lärmbelästigung: Agrippinaufer liegt im blauen Bereich => sehr hohe Lärmbelästigung), daraufhin hat Hr. Granitzka eingesehen, dass weitere Überlegungen nötig sind, z.B. indem Feinstaubmessungen auf dem Agrippinaufer veranlasst werden. CDU hat sich bereit erklärt, mit der SPD über ein Moratorium zu sprechen! Auch hier muss noch einmal nachgehakt werden!
      • Anregung des Architekten Martin Schneider: „interdisziplinäres Verfahren für eine großräumige Untersuchung und Planung“ => 2-6 Teams aus Stadtplanern, Architekten, Ökologen und Zukunftsforschern, Verkehrsplanern und kundigen Bürgern => Ziele: Nachhaltigkeit, Zukunftorientierung, Innovation, Ressourcenschonung, Bürgerfreundlichkeit => Kosten dafür sollten von der Stadt Köln übernommen werden
      • Arbeitsgruppen: „Gesundheit“ trifft sich am kommenden Dienstag, „Verkehrspolitik und Stadtplanung“ hat sich am vergangenen Donnerstag getroffen
      • Gespräch mit der KBB (Kölner Bürgerbündnis): Nord-Süd-Bahn kann auch durch einen Tunnel bis zum Rhein geführt werden, hier sollte auch nachgehakt werden
      • Klagemöglichkeiten: es gibt keine Möglichkeit mehr, gegen das Planfeststellungsverfahren (Bahn läuft oberirdisch) zu klagen, nur noch gegen den 6-spurigen Ausbau
      • Vorschlag, ein Finanzierungskonto einzurichten, evtl. bei der Stadtsparkasse, Kölner Bank, Info dazu kommen auf die Homepage, auch der Kontostand
    2. !!Wunsch nach mehr Öffentlichkeit der BISA und von Kein-Kahlschlag!! (Schwierigkeiten für „Späteinsteiger“, sich einen Überblick zu verschaffen):

      • das Forum sollte in versch. Rubriken (nach Arbeitsgruppen) eingeteilt werden, um mehr Übersichtlichkeit zu gewährleisten, aber: der Kreis der Teilnehmer sollte möglichst groß gehalten werden, deshalb Vorschlag: kein Passwort etc. einführen; außerdem sollten hier auch die Ergebnisse der Arbeitsgruppen veröffentlicht werden und vereinbarte, neue Treffen.
      • Vorschläge, wie die Internet-Seite bekannter gemacht werden könnte: => Flyer im Einzelhandel verteilen/Plakate erstellen (Vorderseite mit Spruch/Baummotiv, auf der Rückseite Informationen z.B., Tipp: Billigdruckereien im Internet) bis zum 29.01.09
      • Aktuelles sollte regelmäßig bei Bürgerinformationstreffen bekannt gemacht werden
      • Verteilung von Flugblättern, Einrichtung von Infoständen
      • Entwurf einer Fahne, die auf Stoff gedruckt werden kann. Dazu sollte ein Kostenvoranschlag eingeholt werden. Außerdem Buttons, Baumfahnen
    3. Vollversammlung am 29.01.09

      Für das große Treffen am 29.01.08 im Bürgerhaus Stollwerk soll es in der Woche davor ein Vorbereitungstreffen geben (am 13.01. im „Spielplatz“), Platz ist für ca. 150 Leute, alle Ratsfraktionen sind eingeladen, erhalten ein Podium, nötig wäre ein Moderator (Vorschlag: Martin Stankowski), auch die KBB soll eingeladen werden.
      Für dieses Treffen soll viel Werbung gemacht werden. Fragen an die Politiker sollten dafür vorformuliert werden

    4. Unterschriftenlisten:

      wofür braucht man sie: es soll klargestellt werden, dass die Initiative Rückhalt in der Bevölkerung hat! Dazu muss klar sein, an wen die Liste überreicht wird, z.B. Moratorium fordern und an den Rat einreichen.
      In welcher Form wird der Protest an die Politik weitergegeben: auf verschiedenen Wegen: Postkarte, eMail, ecards, wichtig: als Adresse die Geschäftsstelle angeben!
      Organisatoren: Anne Kaute, Wolfgang Hollmer, Yvonne Bienko


  • 8.12.2008

    Fachhochschule kommt in die Südstadt?!

    Dort, wo demnächst die Straßenbahn aus dem Untergrund kommt, wird nach diesem Artikel des Kölner Stadtanzeigers auch die Kölner Fachhochschule einen neuen Sitz bekommen.

     


  • 6.12.2008

    Briefliche Stellungnahmen der Stadtverwaltung

    Zwei Schreiben der Stadt Köln (Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, Herr Streitberger) zu ihrem weiteren Vorgehen. Dabei sehen wir einen Widerspruch zwischen der "eigentlichen Aufweitung". die erst südlich der Maternusstraße beginnen soll (im ersten Brief) und dem "sechspurigen Ausbau ... zwischen Ubierring und Schönhauser Straße" (im zweiten Brief).

    Zu dem von Herrn Streitberger verwendeten Begriff "geringsten Konfliktpotenzial" empfehlen wir auch den untenstehenden Artikel des Kölner Stadtanzeigers vom 5.12.2008.

     

    am 23.10.2008:

    express-gross.jpg

    am 25.11.2008:

    express-klein.jpg


  • 5.12.2008

    Misstrauen zwischen Stadtverwaltung und Bürgern?

    In diesem Artikel des Kölner Stadtanzeigers geht es um das Verhältnis zwischen Stadtverwaltung und Bürgern. Das sei offenbar von Misstrauen geprägt, bemerkt der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Jürgen Roters. Er habe Zweifel daran, ob die Stadt überhaupt eine Einbindung der Bürger wolle. Die Stadt, so Roters, versuche rechtzeitig Fakten zu schaffen, wenn bei einem geplanten Vorhaben Widerstand von Seiten der Bürger drohe.

     

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  • 27.11.2008

    KVB zur Linienführung der 16 zum Rheinufer

    In einer Beilage des Kölner Stadtanzeigers beschreibt die KVB die Linienführung des Abzweiges der Linie 16 zum Rheinufer. Der Artikel zeigt sehr genau die Fakten des zukünftigen Streckenverlaufs und der Überquerung der Rheinuferstrasse auf. Nur die geplante Abholzung von 150 Bäumen bleibt unerwähnt.

     

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  • 27.11.2008

    Bürgervereine Bayenthal/Marienburg und Rodenkirchen protestieren auch

    Die Ablehnung des sechspurigen Ausbaus durch die Bürgervereine Bayenthal/Marienburg und Rodenkirchen fasst dieser Artikel des Kölner Stadtanzeigers zusammen.

     

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  • 24.11.2008

    Wie lang wird der 6-spurige Ausbau?

    In diesem Artikel der Kölnischen Rundschau äußert sich zum ersten Mal ein Mitarbeiter des Stadtverkehrsamtes (Frank Jusen) öffentlich zur genauen Länge des geplanten sechsspurigen Ausbaus: 900 Meter.
    (Dank an Elke Stucken) download...


    Diese 900 Meter entsprechen genau der Entfernung zwischen Agrippinaufer 2 und Schönhauser Straße Ecke Gustav-Heinemann-Ufer. Auf Google Maps können Sie das nachsehen.

     


  • 19.11.2008

    Kölner Wochenspiegel

    mit der ersten Reaktion der Parteien auf unseren Protest: eine Anzeige von CDU und FDP "Nord-Süd-Bahn: Das rot/grüne Stau-Chaos".Interessanterweise "vergessen" die beiden Parteien, dass auch CDU-Oberbürgermeister Fritz Schramma für die sechs Fahrspuren und die damit verbundenen Baum-Fällungen gestimmt hat.
    (Dank fürs aufmerksame Lesen an Harald von der Stein).

     

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  • 18.11.2008

    Protokoll der zweiten Versammlung gegen den Ausbau der Rheinuferstrasse
    (Dank an Birgit Gerdes):

     

    2. BISA-Bürgerversammlung zum sechspurigen Ausbau der Rheinuferstraße und dem damit zusammenhängenden Kahlschlag von 174 Bäumen und der entsprechenden Zeitplanung der Stadt Köln lt. Ratsbeschluss vom 25.09.2008 am 18.11.08, 20 Uhr im „Spielplatz“ (Ubierring)

    Protokoll

    anwesende Politiker:

    • Einladung an Ratsmitglied Granitzka (CDU) ist leider zurückgekommen
    • Karl-Heinz Walter (SPD) machte den Vorschlag, sich am 25.11.08 um 19.30 Uhr im Rat zu einem Gespräch zu treffen.
    • Volker Görzel (FDP) ist anwesend,
    • Einladung an Barbara Moritz (Grüne) ist ebenfalls zurückgekommen.
    • Frau Kostolnik (Die Linke) hat einen Vertreter geschickt: Dieter Koberg.
    • vom Kölner Bürgerbündnis (KBB) ist Elke Stucken anwesend.

    Vorschlag: Wahl von Gruppenvertretern zu den einzelnen Themen, da Arbeitsaufwand sehr hoch!

    Tagesordnung:

    1. Das Fernsehinterview von Anke Bruns, Ausstrahlung WDR-Lokalzeit am 10. 11. 08, mit Amtsleiter Klaus Harzendorf, Amt für Straßen und Verkehrstechnik, am Freitag dem 07.11.2008 zum Thema, und seine Antworten auf die Fragen der anwesenden 30 BürgerInnen.
      • Zugang zu den 2300 Parkplätzen im Rheinauhafen. Ergebnis des Gesprächs mit dem verantwortlichen Amtsleiter: im Rheinauhafen entstehen Bürogebäude, wodurch morgens und abends mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet werden muss. Schönhauserstraße wird der große Zubringer für die Rheinuferstraße Arbeitskreis „Stadt- und Straßenplanung“ sollte die geplante Gestaltung der Schönhauserstraße herausfinden!
      • Bitte um Mitarbeit in einem Presseausschuss (Anwohner, die Zeit hätten u. ansprechbar sind bei einem Pressetermin/ auf Presse zugehen)

    2. Eigentümer-Initiativen Agrippinaufer: Klage gegen zunehmende Lärmbelästigung bei Verbreiterung der Rheinuferstraße?
      • Messung 2001: Lärmbelästigung >70DB, daraufhin Einbau neuer Fenster => Eigentümer-Gemeinschaft droht neue Klage an, denn: bei der letzten Baustelle in diesem Jahr wackelten Bilder und Gläser in den Schränken, als die LKWs direkt an den Fenstern vorbeifuhren.
      • Vorschlag einer Erweiterung durch die Hausgemeinschaft Trajanstr. 2, Agrippinaufer 2,4: Einrichtung eines Fonds zur Finanzierung einer Klage. Wohnungsbesitzer sollten aktiviert werden, so eine Klage anzustreben!

    3. Gesundheitliche Gefährdung durch zunehmenden Verkehrsfeinstaub und Antrag an die Rats-Fraktionen, eine Feinstaubmessung zwischen Siebengebirge und Agrippinaufer durchführen zu lassen.
      • Lärmbelästigung/Feinstaubbelästigung des Siebengebirges muss noch ermittelt werden.
      • Vorschlag einer Arbeitsgruppe „Gesundheitsgefährdung“ => Zusammenfassung der Punkte 2 und 3 sinnvoll?
      • EU-Werte für den Feinstaub sind in der „Umweltzone“ großflächig überschritten!! (aber: Rheinuferstraße bis zur Auffahrt Severinsbrücke ist von der Umweltschutzzone ausgeschlossen!)
      • 2003: Stadt Köln hat ihre Messaufgaben abgegeben, weil die Kosten für die Messung zu teuer wurden. Dies wurde an das Land NRW abgegeben: jetzt noch 4 amtliche Messstellen!
      • Forderung nach Einrichtung einer Messstelle direkt am Ubierring. Antwort Dr. Ahrends: Rheinuferstraße liegt im „Windkanal“, Ermittlung von Messwerten schwierig
        => Antrag dazu soll formuliert werden. Wenn sich eine Fraktion findet, die den Antrag unterstützt: Dauer ca. 1 Jahr, bis der Antrag bei Herrn Prof. Bruckmann/Land NRW vorliegt

      Viel Zustimmung findet der Vorschlag der Gründung einer „Strategiegruppe“, die überlegt, wie das ganze Vorhaben verhindert werden kann.
      => Gefahren müssen aufgezeigt werden! Begründung der Notwendigkeit der Verbreiterung der Rheinuferstraße durch die Stadt: Ausbau des Rheinauhafens macht angeblich eine Anpassung der Verkehrsverhältnisse notwendig. Das war aber bei der Planung des Rheinauhafens gar nicht vorgesehen!
      Ergänzung: dazu sollten Fakten erarbeitet werden, die diese Gruppe argumentativ unterstützen!
      Vorschlag: Verkehrspolitik der Stadt Köln muss im Zentrum der Diskussionen stehen, dies geht vor privaten Interessen!!

      Frau Stucken (KBB): Erläuterung zur BÜSTRA: Ziel: Stärkung des ÖPNV, d.h. Vorrangschaltung für den Autoverkehr soll zugunsten öffentlicher Verkehrsmittel geändert werden.
      Durch Verbreiterung der Rheinuferstraße wird der Stau nur verbreitert, nicht verringert, d.h. Lärm- und Geruchsbelästigung nimmt für die Anwohner massiv zu! Deshalb: sinnvollste Lösung wäre die Tunnellösung für den Autoverkehr mit Verbindung zum Rheinauhafen.
      Dazu: Einwirkung auf die Regierung: BÜSTRA muss zurückgenommen werden! Kosten: Tunnellösung würde die Stadt Köln ca 13,4 Millionen kosten, da Landesmittel dazukommen.

      Volker Görzel (FDP), Bezirksvertretung Innenstadt: Ursache des Plans zur Verbreiterung der Rheinuferstraße ist die Stärkung des ÖPNV (Nord-Süd-Bahn). Gefahr der Entstehung von Ausweichverkehr in die Nebenstraßen.
      Aufruf zur Forderung an die Verwaltungsmitglieder, den Beschluss zurückzunehmen, dann aber 2 Konsequenzen: Tunnellösung oder Ausweichverkehr! Oder weitere Alternativen erarbeiten!

      Vorschlag: nach Möglichkeit auf die Ablehnung des 6spurigen Ausbaus konzentrieren und ideologische Diskussionen vermeiden.
      => Aktionen planen (Kontakte nach Hamburg, Berlin z.B.)

    4. Feststellung und Information über den Landschafts- und Denkmalschutz der Rheinufer-Baumalleen

      Kahlschlag von voraussichtlich 174 Bäumen:
      neues Gesetz vom 19.07.07: Schutz der Alleen, ihre Beseitigung ist verboten!

      • Frau Dr. Brixius ist dafür zuständig: die Baumreihe ist geschützt, aber fraglich, ob beide oder nur eine Seite
      • könnte eine Arbeitsgruppe dazu Fakten erarbeiten, um die Aktion zu unterstützen?

    5. Gespräche mit den Ratsfraktionen, ein Moratorium (Aussetzung des Ratsbeschlusses) über fünf Jahre zu veranlassen.

      Vorschlag: am Dienstag, 25.11. sollten sich einige Bürger finden, die mit zur SPD-Ratsfraktion gehen, um zu fordern, den Beschluss auszusetzen.
      => Was bedeutet das für die Planung/ für die Verkehrszahlen?

      V. Görzel: es muss geprüft werden, ob dieser Antrag Aussicht auf Erfolg hätte! Kommunalwahltermin im Juni 09 muss dazu genutzt werden!
      In jedem Fall ist Eile geboten!!

      Vorschlag für einen weiteren Klärungspunkt mit der SPD: gibt es ein Planfeststellungsverfahren für den 6-spurigen Ausbau und damit das Fällen der Bäume?
      Nach Auskunft von Herrn Harzendorf: Planfeststellungsverfahren ist für April geplant, dann gibt es für die Bürger die Möglichkeit des Einspruchs.

    6. Vorbereitung der BISA-Südstadt-Bürgerversammlung im Saal des Stollwerck, voraussichtlich am 29.01.2009. Bildung von Arbeitsgruppen
      Forderung nach
      • genauere Zielformulierung, mehr als „kein 6spuriger Ausbau“, „kein Kahlschlag“!
      • Erstellung von Unterschriftenlisten/Einladungskarten usw.
        => Infostände einrichten

      Vorschläge:

      • über das Internet an den Rat rote Karten verschicken: „der Ratsbeschluss muss weg!“
      • Anwohner/Eigentümer im Rheinauhafen aktivieren (arglistige Täuschung durch ursprünglichen Bebauungsplan)
      • Aktion: Rheinuferstraße blockieren
      • Arbeitsgruppe bilden, die Radfahrer auf der Allee befragt, wie sie diese Allee finden
      • Aktionen vor dem großen Plakat am Kranhaus, um Öffentlichkeit zu erregen
        => Eigentümer im Siebengebirge erklärt sich bereit, Plakate vor sein Fenster zu hängen
      • im Internet-Forum Sprüche für Plakate/Transparente sammeln,
      • zur Vorbereitung des 29.01.09 sollten Texte/Einladungen vorbereitet werden, Kontakte zu Druckmöglichkeiten im Rheinauhafen
        => Forderung nach zunehmender Professionalisierung unter Einbindung des Rheinauhafens!
        => BISA-Arbeitsgruppe bilden, Einladungen für den 29.01.09 nach Weihnachten verschicken

      a) Inhaltliche Themen? Vortragende Gruppenvertreter?
      b) Flugblätter (Texte)
      c) Plakate (Gestaltung)
      d) Einladungen an wen? Wer auf dem Podium? Ratsfraktionen? Stadt-Verwaltung?
      e) Infostände (Chlodwigplatz, Kap am Südkai)?
      f) Finanzierung

      Vorschlag: zur Finanzierung geplanter Aktionen z.B.„Baum-Aktien“ (10,- 20,- Euro) vergeben

    7. Internetseite www.kein-kahlschlag.de

      Aktuelle Informationen, Stellungnahmen, Foren und Einladungen

      • Dank an Ellen Winter und Joachim Weber für die prima Arbeit an der Homepage!
      • Die Arbeitsgruppen werden über die Homepage die Möglichkeit bekommen, miteinander zu kommunizieren!!
      • Vorschlag zur Veröffentlichung von eMail-Adressen der verantwortlichen Politiker auf der Homepage!
      • Vorschlag von Ellen Winter: Vergabe von Baumpatenschaften oder -Betreuer, Dokumentation im Internet

    das nächste Vorbereitungstreffen für den 29.01. soll Anfang Januar stattfinden!


  • 15.11.2008

    Netzwerk "BÜRGER für BÄUME"

    informiert jetzt auch auf seiner Internetseite über den geplanten Kahlschlag am Südkai

     


  • 13.11.2008

    KSTA verspätet sich mit der Berichterstattung

    Acht Tage! nach der Protestversammlung des Kölner Bürger Bündnis gegen die Verbreiterung der Rheinuferstraße berichtet der Kölner Stadtanzeiger über die Protestversammlung des KBB.

     

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  • 12.11.2008

    Einladung der BISA (Bürgerinitiative Südliche Altstadt)

    zur 2. Versammlung gegen den Kahlschlag-Beschluss

     

    Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

    wie zugesagt, herzliche Einladung zur 2. BISA-Bürgerversammlung zum sechspurigen Ausbau der Rheinuferstraße und dem damit zusammenhängenden Kahlschlag von 174 Bäumen und der entsprechenden Zeitplanung der Stadt Köln lt. Ratsbeschluß vom 25.09.2008 am Dienstag, den 18.11.2008 um 20.00 Uhr (auf Wunsch wieder) im SPIELPLATZ (Ubierring/Ecke Trajanstraße). Die Kölner Ratsfraktionen werden dazu eingeladen.

    1. Das Fernsehinterview von Anke Bruns, Ausstrahlung WDR-Lokalzeit am 10. 11. 08, mit Amtsleiter Klaus Harzendorf, Amt für Straßen und Verkehrstechnik, am Freitag dem 07.11.2008 zum Thema, und seine Antworten auf die Fragen der anwesenden 30 BürgerInnen, waren sehr aufschlußreich. Wir werden berichten über den geplanten sechsspurigen Verkehrs-Stauraum in unserer Nachbarschaft wegen BÜSTRA (früher Straßenbahnüberquerung) an der Südbrücke und über den Zugang zu den 2300 Parkplätzen im Rheinauhafen.
    2. Die Eigentümer-Initiativen Agrippinaufer: Klage gegen zunehmende Lärmbelästigung bei Verbreiterung der Rheinuferstraße;
    3. Gesundheitliche Gefährdung durch zunehmenden Verkehrsfeinstaub und Antrag an die Rats-Fraktionen, eine Feinstaubmessung zwischen Siebengebirge und Agrippinaufer durchführen zu lassen. Antrag wird abgestimmt;
    4. Feststellung und Information über den Landschafts- und Denkmalschutz der Rheinufer-Baumalleen;
    5. Gespräche mit den Ratsfraktionen, ein Moratorium (Aussetzung des Ratsbeschlusses) über fünf Jahre zu veranlassen.
    6. Vorbereitung der BISA-Südstadt-Bürgerversammlung im Saal des Stollwerck, voraussichtlich am 29.01.2009.
    7. Weitere Informationen und Stellungnahmen unter www.kein-kahlschlag.de.

    Wir hoffen, Sie alle am Dienstag begrüßen zu können, Ihr Joachim Schmidt v. Schwind

    BISA-Bürgerinitiative Südliche Altstadt
    c/o Schmidt von Schwind
    Titusstr. 4, 50678 Köln
    Tel.: 0221/37 61 619
    FAX 0221/937 81 30


  • 6.11.2008

    Pressemitteilung des Kölner Bürger Bündnis

    zu einer Protestversammlung gegen den Ausbau

     


  • 4.11.2008

    Einladung der BISA (Bürgerinitiative Südliche Altstadt)

    zur 1. Versammlung gegen den Kahlschlag-Beschluss

     

    Liebe BISA-MitstreiterInnen, FreundInnen und Interessierte,

    der Rat der Stadt Köln hat - nur mit den Stimmen der SPD - beschlossen, die Rheinuferstraße zwischen Ubierring und Schönhauserstraße auf sechs Spuren zu verbreitern, damit der Verkehr nicht stockt, wenn die Straßenbahn Linie 16 in ein paar Jahren in schnellerem Takt über die Rheinuferstraße fahren muss.

    Ist nur der Autoverkehr betroffen? ... Die gerade überstandene 15-monatige Lärmbelästigung für die Anwohner wird auf weitere 15 Monate verlängert! Doch die schändliche Umsetzung dieses Ratsbeschlusses bedeutet insbesondere das Abholzen von 150 Bäumen entlang der Rheinuferstraße! Dagegen wehren sich die Südstädter!

    Die BISA-Bürgerinitiative Südliche Altstadt lädt deshalb für Dienstag, 04.11.2008 um 20,00 Uhr alle Bürger zu einer Versammlung in die Gaststätte SPIELPLATZ (Ubierring/Ecke Trajanstraße) ein.

    Vorläufige Tagesordnungspunkte:

    1. Diskussion, wer mit welcher Begründung, den Abholz-Beschluss in den Ausschüssen und im Rat der Stadt Köln vertreten hat.
    2. Die betroffenen Bürger informieren: z.B. die Eigentümergemeinschaft Agrippina Ufer.
    3. Bürger-Maßnahmen gegen die Umsetzung des Ratsbeschlusses!
    4. Nach Bedarf ...

    Wir hoffen, Sie alle am 04. 11. im Spielplatz begrüßen zu können.

    Mit freundlichen Grüßen für die BISA

    Joachim Schmidt von Schwind
    BISA-Bürgerinitiative Südliche Altstadt

    c/o Schmidt von Schwind
    Titusstr. 4, 50678 Köln
    Tel.: 0221/37 61 619
    FAX 0221/937 81 30


  • 26.10.2008

    Unsere Aktion auf dem sogenannten Unortkataster

    Mit dem Unortkataster erhält die Stadt Köln ein Instrument, um Mängel im Stadtbild ortsbezogen zu markieren, zu beschreiben und zu bewerten. Dort können Sie nach einer kleinen Registrierung abstimmen!